DTM: Der Berg ruft…

Von Kerstin Prange | 22.September 2017

Der Berg ruft und alle sind gekommen!

DTM: Der Berg ruft...

DTM freies Training – Freitagnachmittag | foto: aos

112 Punkte sind maximal noch einzusammeln. Nur zwei der 18 DTM-Piloten sind mathematisch nicht mehr im Titelkampf vertreten. Realistische Chancen werden noch zehn Fahrern eingeräumt – spannender geht es kaum.

Geht Mattias Ekström (136 Punkte) auch als Tabellenführer zum Saisonfinale? „Ich liebe Spielberg“, schwärmt der Schwede, der im österreichischen Ellmau lebt.

„Die Kulisse ist einmalig, man spürt überall den hohen qualitativen Anspruch. Auf dem Red Bull Ring zu fahren ist immer ein tolles Erlebnis. Der Rhythmus und die Höhenunterschiede der Strecke machen richtig Spaß, und die extremen Bremsbereiche erlauben spannende Überholmanöver.“

Die Begeisterung Ekströms kommt nicht von ungefähr, gewann er doch 2015 überlegen im Regen. Er holte dort seine bisher letzte Pole-Position und er hält auch den Rundenrekord. Mit großer Freude nahm „Eki“ in der letzten Woche die Nachricht auf, dass die umstrittenen Performance-Gewichte mit sofortiger Wirkung abgeschafft sind. „Ich habe das immer befürwortet. Ich bin sehr froh. Ich dachte erst, da macht einer einen Scherz mit mir. Für mich war das die beste Entscheidung in der bisherigen Saison.“

Ekström und seine Verfolger

Hinter Ekström folgen Lucas Auer (Mercedes-AMG/127 Punkte), René Rast (Audi/124 Punkte), Marco Wittmann (BMW/115 Punkte) und Jamie Green (Audi/113). Audi und BMW haben seit Wiedereröffnung des Red Bull Rings im Jahr 2011 je vier DTM-Rennen gewonnen, Mercedes-AMG ist bisher sieglos.

„Der Red Bull Ring ist ohne Zweifel eine der schönsten Rennstrecken der Welt. Das liegt auch an der Umgebung. Es ist alles total entspannt und schön. 2013 habe ich dort mein erstes DTM-Podium geholt. Letztes Jahr stand ich sogar ganz oben auf dem Treppchen“,

sagt der mit 108 Punkten siebplatzierte Timo Glock, der ebenfalls erleichtert ist, dass die Diskussion um die Performance-Gewichte endgültig der Vergangenheit angehört. Und dies, obwohl die BMW-Piloten zuletzt das deutlich leichteste Auto hatten. „Man muss es so simpel wie möglich halten. Deswegen ist die Entscheidung richtig. Natürlich wäre ich gerne mit 20 Kilo weniger den Berg raufgefahren, aber wir müssen im Großen und Ganzen denken.“

Mercedes-AMG feierte auf dem Nürburgring zuletzt einen Vierfach- sowie einen Doppel-Sieg. In Spielberg ist der Lokalmatador die Trumpfkarte. Lucas Auer hat nur neun Punkte Rückstand auf Ekström. „Selbstverständlich freue ich mich sehr auf mein Heimrennen. Ich habe auf dieser Strecke schon irrsinnig viele Runden gedreht. Ich glaube, die Strecke ist in Europa so ziemlich die beste. Eine Veranstaltung, bei der sich jeder wohl fühlen kann. Ich bin zuversichtlich, obwohl es im vergangenen Jahr schwierig für uns war – das ist kein Geheimnis“, so der Österreicher, der im Vorjahr lediglich 16. und 21. wurde.

Die höchstgelegene Rennstrecke – DTM: Der Berg ruft…

Eingebettet in das Berg-Panorama der Steiermark ist der Red Bull Ring mit knapp 700 Metern die höchstgelegene Rennstrecke im DTM-Kalender und rangiert in der Beliebtheitsskala der Fahrer ganz weit oben. Die rund 50 Kilometer von Graz entfernte Strecke ist technisch anspruchsvoll. Sie ist 4,326 Kilometer lang und weist ungewöhnlich große Höhenunterschiede und Steigungen von bis zu zwölf Prozent auf.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein packendes Wochenende mit einem bunten Rahmenprogramm freuen. Neben der DTM geben die Autos der Formel 3 Europameisterschaft und des Audi Sport TT Cups Vollgas. Während des Pitwalks am Sonntag tritt der österreichische Singer und Songwriter Leo Aberer auf. Er machte sich in seiner Heimat durch eine Casting-Show einen Namen. Die ARD überträgt das erste Rennen am Samstag ab 14.30 Uhr und den zweiten Lauf am Sonntag ab 15 Uhr live aus Spielberg.

Themen: DTM, Motorsport | Kein Kommentar »

ADAC GT Masters: Zakspeed legt sich mit Mercedes an

Von Sascha Kröschel | 22.September 2017

Asch / Ludwig Zakspeed ADAC Masters GT Mercedes AMGDas Team Zakspeed hat in Folge der Disqualifikation am Sachsenring den DMSB am Mittwoch, den 20. September, darum gebeten, ein Sportrechtliches Verfahren einzuleiten. Ziel ist es, die Hintergründe, die zur Disqualifikation beider Fahrzeuge geführt haben, aufzuklären.

Als weitere Maßnahme nach den Ereignissen am Sachsenring wurde der Vertrag mit Mercedes-AMG am Montag, den 18. September 2017, durch das Team Zakspeed gekündigt. Weiterlesen »

Themen: ADAC GT Masters | Kein Kommentar »

ADAC GT Masters: Asch und Mortara neue Sieger am Sachsenring

Von Sascha Kröschel | 22.September 2017

Mücke AMG MercedesDen Mercedes-AMG-Piloten Sebastian Asch und Edoardo Mortara wurde nachträglich der Sieg im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring zugesprochen. Durch das neue Rennergebnis schiebt sich vor dem Saisonfinale am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring die Tabellenspitze noch dichter zusammen. Die beiden Rennen werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Weiterlesen »

Themen: ADAC GT Masters | Kein Kommentar »

24h Rennen Le Mans: BMW kehrt zurück

Von Sascha Kröschel | 13.September 2017

BMW hat im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (–24.9.2017) sein neues Spitzenmodell für den internationalen GT-Sport vorgestellt: den BMW M8 GTE. Schon bevor das 8er-Coupé auf den Markt kommt, wird das Rennfahrzeug in der kommenden Saison unter anderem in der World Endurance Championship (WEC) an den Start gehen. Damit kehren die Münchener im nächsten Jahr auch zu den legendären 24 Stunden von Le Mans zurück.

Der per Reglement auf einen Hubraum von 4,0 Litern begrenzte V8-Motor des knapp fünf Meter langen M8 GTE hat je nach Einstufung eine nominelle Basisleistung von über 368 kW / 500 PS. Weiterlesen »

Themen: Le Mans, WEC | Kein Kommentar »

ADAC GT Masters: Zakspeed mit neuer Fahrerpaarung am Sachensring

Von Sascha Kröschel | 13.September 2017

Asch / Ludwig Zakspeed ADAC Masters GT Mercedes AMGZakspeed hat die sechswöchige Pause im ADAC GT Masters genutzt und sich intensiv auf die letzten beiden Rennwochenenden vorbereitet. Mit Verstärkung im Technikteam, dem Management und einem angepassten Fahrerkader reist die Mannschaft aus Niederzissen an den Sachsenring. Hauptfokus liegt auf der Vorbereitung für die kommende Saison 2018.

Bereits sieben Tage vor dem ersten Rennen am Sachsenring war das Mercedes-AMG Team Zakspeed vor Ort, um sich bestmöglich vorzubereiten. Weiterlesen »

Themen: ADAC GT Masters | Kein Kommentar »

24h-Rennen Nürburgring: Termine bis 2023 wurden festegelegt

Von Sascha Kröschel | 11.September 2017

24h-Rennen 2017 Nürburgring

Foto: Günter Külheim

Die Veranstalter des ADAC 24h-Rennens haben mit einer Vorabvereinbarung zu den Terminen der kommenden Jahre wichtige Weichen für die Zukunft des größten Rundstreckenrennens der Welt stellen können. Bis 2023 sind die  24h-Termine im Kalender der Eifelstrecke nun reserviert. Ein wichtiger Eckpunkt war dabei die Abstimmung mit den Organisatoren von „Rock am Ring“. Das Mammutkonzert hat – ebenso wie das ADAC Zurich 24h-Rennen – einen erheblichen Vorlauf für Aufbau und Logistik. Schon jetzt steht damit fest: Nach dem frühen Termin im kommenden Jahr (10. – 13. Mai 2018) wird das Rennen fünf Mal in Folge später stattfinden.

20. – 23. Juni 2019 (Fronleichnam)
21. – 24. Mai 2020 (Christi Himmelfahrt)
03. – 06. Juni 2021 (Fronleichnam)
16. – 19. Juni 2022 (Fronleichnam)
08. – 11. Juni 2023 (Fronleichnam)

Merken

Merken

Themen: 24h-Rennen | Kein Kommentar »

DTM: Nach dem Regen-Roulette folgte Sonne

Von Kerstin Prange | 11.September 2017

Nach dem Regen-Roulette folgte Sonne! Race 14 startete unter trockenen Bedingungen. Wittmann, von der Poleposition gestartet, war erst der Jäger, dann der Gejagte. Nach dem verlorenen Startduell gegen Paul Di Resta kämpfte er sich wieder an den Führenden heran und konnte Platz eins in Runde 15 zurückerobern. Die Freude währte allerdings nur kurz: Drei Runden später musste sich der zweimalige Meister dem späteren Rennsieger Wickens geschlagen geben. Zwar versuchte Wittmann in der verbleibenden Zeit den Kanadier anzugreifen, hatte in Runde 35 aber erneut das Nachsehen gegen Di Resta.

„Gegen die Mercedes hatte ich zum Ende des Rennens keine Chance“, resümierte Wittmann. „Paul war extrem schnell. Zwischenzeitlich war ich zuversichtlich, das Rennen noch gewinnen zu können. Aber am Ende bauten meine Vorderreifen immer weiter ab. Da ging nichts mehr.“

Nach dem Regen-Roulette am Samstag...

Race 14 – Startszene | foto: aos

Robert Wickens fuhr am Sonntag auf dem Nürburgring zu seinem ersten Saisonsieg. Der Mercedes-AMG Pilot hatte das 14. Rennen der Saison von Platz drei aus in Angriff genommen und überquerte nach 40 Runden die Ziellinie als Sieger. Weiterlesen »

Themen: DTM | Kein Kommentar »

« Vorangehende Artikel