DTM: Spielberg – z. Z. keine Rennaktivitäten wegen starkem Regen

Von Kerstin Prange | 2.August 2015

Nach strahlendem Sonnenschein und perfekten Rennbedingungen an den ersten beiden Tagen des DTM-Rennwochenendes, zeigte der Himmel über dem Red Bull Ring in Spielberg heute Morgen ein komplett anderes Gesicht. Seit den frühen Morgenstunden öffneten sich die Schleusen – unerbittlich, teils extrem heftig, regnete es auf den Alpenkurs herab. Die veränderten Bedingungen machten den DTM-Piloten beim Warm-up am Sonntagmorgen zu schaffen.

Nachdem das im Rahmenprogramm stattfindende Rennen des Audi-TT-Cups aufgrund eines schweren Unfalls – glücklicherweise ohne schwerer Verletzte – zuvor nach vier Runden abgebrochen werden musste, endete auch die erste DTM-Session vorzeitig.

Nach einem kurzen, glimpflich verlaufenen Ausritt von Timo Glock im BMW wurde das Warm-up bereits nach fünf Minuten abgebrochen.

„Die Teams haben uns informiert, dass auf der Strecke an verschiedenen Stellen Wasser steht und sich kleine Rinnsale quer zur Fahrbahn gebildet haben. Deshalb blieb uns keine andere Wahl als das Warm-up sofort zu beenden“, sagte DTM-Renndirektor Sven Stobbe.

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DTM: Spielberg Rennen 9

Von Kerstin Prange | 2.August 2015

Edoardo Mortara hat das Samstagsrennen beim DTM-Gastspiel in Spielberg gewonnen. Nach 29 Runden überquerte der Audi-Pilot in Führung liegend die Ziellinie und sicherte sich seinen dritten Sieg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Hinter dem Italiener sahen die beiden Mercedes-Benz-Piloten Pascal Wehrlein und Paul Di Resta auf den Positionen zwei und drei die Zielflagge. Hinter dem viertplatzierten Christian Vietoris  eroberte Mattias Ekström seinen fünften Rang erst in der letzten Runde von Augusto Farfus, der am Ende als Sechster ins Ziel kam. Mit seinem zweiten Platz übernimmt Wehrlein die Führung in der Fahrerwertung von Jamie Green und geht als ‚Halbzeit-Champion’ in die zweite Saisonhälfte. Green, neben Pole-Setter Mortara von Platz zwei aus in das Rennen gestartet, konnte nach dem Start die Führung übernehmen. Er hatte jedoch Pech und musste mit technischen Problemen kämpfen. Nach nur drei Runden kam er in die Box zurück und das 9. Rennen war somit für ihn vorzeitig beendet.

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Jamie Green – Audi Sport Team Rosberg musste seine Gesamtführung abgeben – Foto: art of speed

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DTM: Spielberg – vor dem 9. Rennen

Von Kerstin Prange | 2.August 2015

Audi dominiert – BMW schwach

Edoardo Mortara hat alle Trainings in Spielberg dominiert. Nach seiner Bestzeit am Freitagnachmittag war der Italiener auch am Samstagmittag im zweiten Freien Training der Schnellste. In seinem Audi RS 5 DTM legte er im Vergleich zur ersten Trainingssession noch eine Schüppe drauf und benötigte für seine schnellste Runde knapp eine Sekunde weniger als noch am Freitag – 1:24.793 Minuten.

„Bisher läuft bei mir wirklich alles sehr gut. Allerdings ist es bisher nur das Training. Was die Zeiten Wert sind, wird man erst später sehen“, sagte Mortara.

Edoardo Mortara – Audi RS 5 | Audi Sport Team Abt Sportsline – Foto: art of speed

Eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen in Spielberg konnten sich Edoardo Mortara und Jamie Green schaffen: Im Qualifying zum neunten DTM-Saisonrennen am Samstag eroberten die beiden Audi-Piloten die erste Startreihe. Von der Pole-Position startet Edoardo Mortara in das erste Rennen des Wochenendes. Mit einer Rundenzeit von 1:24,714 Minuten eroberte der Italiener zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere den besten Startplatz. Neben ihm in der ersten Reihe steht DTM-Tabellenführer Jamie Green. Dahinter teilen sich die beiden Mercedes-Benz-Piloten Pascal Wehrlein und Paul Di Resta auf den Plätzen drei und vier die zweite Startreihe. Augusto Farfus war im Qualifying am Samstag der beste BMW-Pilot auf Rang fünf. Mattias Ekström, in der Fahrerwertung punktgleich mit Wehrlein auf Platz zwei, qualifizierte sich für den neunten Startplatz.

 

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DTM: Spielberg – Rennen 9 & 10

Von Kerstin Prange | 31.Juli 2015

Der Red Bull Ring ist die landschaftlich wohl am schönsten gelegene Rennstrecke Europas. Vor der malerischen Kulisse der Steiermark sind die Piloten von Audi, BMW und Mercedes-Benz richtig gefordert, denn der 4,326 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs hat einige sehr spezielle Passagen, die vor allem durch die ausgeprägte Topografie so besonders sind. Neben der Rennaction ist auch die Stimmung im Nachbarland Österreich stets traumhaft.

Immer wieder gut für Diskussionen – Performance-Gewichte

Diskussionsbedarf an der aktuellen Regelung sehen auch Götz und Scheider. Besonders die Art und der Zeitpunkt der Bestrafung ist ihrer Meinung nach verbesserungswürdig. So werden derzeit nicht nur ausschließlich die erfolgreichen Fahrer nach jedem Rennwochenende bestraft. Alle Markenkollegen eines Rennsiegers ereilt das gleiche Schicksal: So erhalten der Sieger und alle Hersteller-Kollegen, die es in die Top-Ten geschafft haben, fünf Kilogramm zusätzlich. Die auf den weiteren Plätzen werden mit 2,5 Kilo belastet. Eine Ausnahme besteht, wenn alle drei Marken auf den ersten drei Plätzen vertreten sind. In diesem Fall bleibt die Gewichtsverteilung unverändert.

Scheider:

„Ich finde, man sollte die Bestrafungen direkt nach jedem Rennen anwenden. Außerdem halte ich die kollektive Bestrafung für unnötig.“ Götz pflichtet ihm in diesem Punkt bei: „Es wäre doch völlig ausreichend, wenn lediglich die ersten Drei eines Rennens bestraft werden.“

Taktische Manöver, um der Bestrafung durch zusätzliches Gewicht zu entgehen, gäbe es nicht.

„So ehrlich müssen wir sein, dass wir über so etwas auch schon mal nachgedacht haben. Aber das ist keine Option. Es ist schwierig genug, überhaupt Punkte zu sammeln.“ Spengler: „Du musst jeden Punkt mitnehmen, den du bekommen kannst. Taktische Spielereien in Bezug auf die Gewichte kannst du dir nicht leisten.“

Nach teils extremen Gewichtsunterschieden hält sich die Differenz zwischen den Fahrzeugen in Spielberg in Grenzen. 17,5 Kilogramm liegen zwischen dem leichtesten Wagen von Martin Tomczyk (1100 Kilogramm) und den schwersten von Mattias Ekström und Pascal Wehrlein (jeweils 1127,5 Kilogramm).

„Das macht nach unserer Rechnung gut dreieinhalb Zehntel pro Runde“, sagt Scheider. „Aber natürlich ist der tatsächliche Zeitverlust auch immer abhängig vom Streckenprofil“, ergänzt Götz.

Trotz ihres triumphalen Auftritts in Zandvoort, sind es weiterhin die BMW, die mit der geringsten Zusatzbelastung in die Rennen auf dem Red Bull Ring gehen werden.

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DTM: DMSB-Berufungsgericht bestätigt Blomqvist-Ausschluss

Von Kerstin Prange | 31.Juli 2015

Das Berufungsgericht des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) hat den Ausschluss von Tom Blomqvist beim DTM-Rennen auf dem Norisring am 28. Juni 2015 inhaltlich bestätigt. Dem BMW Team RBM wurde vorgeworfen, im BMW M4 DTM ein elektronisches System verbaut zu haben, das nicht dem technischen Reglement entspricht und einen Einfluss auf die Fahr­eigenschaften hat. Dieser Argumentation der Sportkommissare ist das Berufungsgericht in seiner Verhandlung vom 29. Juli 2015 nun im Wesentlichen gefolgt.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass am BMW M4 DTM von Blomqvist ein aerodynamisch wirksames System genutzt wurde, dessen Einbau gegen mehrere Artikel des technischen Reglements verstößt, unter anderem auch gegen die Regelung des Artikels 2.14, der besagt, dass eine vom Reglement grundsätzlich abgedeckte Maßnahme (etwa ein Fahrer­kühlsystem) nicht in der Folge eine verbotene Maßnahme (Einfluss auf die Performance des Fahrzeugs) nach sich ziehen darf. Das System sah vor, Luft im Bereich der hinteren Radhäuser ins Innere des Fahrzeugs zu führen, einen Teil der Luft zur Kühlung des Fahrer­sitzes zu nutzen und danach oberhalb des Diffusors ausströmen zu lassen. Außerdem wurden in verschiedenen Bereichen des Systems Teile verwendet, die nicht mit der seit 28. Februar 2014 gültigen Homologation des BMW M4 DTM über­ein­stimmen.

Da Blomqvist beim Rennen auf dem Norisring ursprünglich nur Rang 16 belegt hatte, hat die Entscheidung keinen Einfluss auf die aktuellen Punktestände in der DTM. Die nachfolgenden Fahrzeuge rücken in der Wertung des Rennens auf.

BMW wollte sich direkt im Anschluss an die Verhandlung noch nicht äußern und zunächst das Urteil genau analysieren.

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Tom Blomqvist – BMW M4 DTM Team RBM | Foto: art of speed

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Oldtimer Grand Prix Nürburgring 2015 – Volles Programm für die ganze Familie

Von Catharina Roosen | 27.Juli 2015

Jaguar Oldtimer Grand PrixSommerzeit ist Ferienzeit. Wer dabei einen herrlichen Ausflug ins Grüne mit einem außergewöhnlichen Kulturerlebnis verbinden möchte, sollte sich den AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 7. bis 9. August 2015 im Kalender eintragen. Denn dann wird der Nürburgring zum rollenden Museum. Automobile Hochkultur aus acht Jahrzehnten paart sich mit einem Erlebniswochenende für die ganze Familie. Ältere Besucher erinnern sich beim Anblick der historischen Renn- und Sportwagen an längst vergangene Tage, während der Vater dem Sohn von den DTM-Fahrzeugen vorschwärmt, die er bereits in seiner eigenen Jugend am Nürburgring bestaunt hat. So kann jeder Besucher in Erinnerungen schwelgen und sich dabei mit Gleichgesinnten austauschen. Weiterlesen »

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24h-Rennen Spa 2015: Marc VDS gewinnt mit dem BMW Z4

Von Sascha Kröschel | 27.Juli 2015

Marc VDS BMW Z4 #46 Spa 2015BMW hat seine Erfolgsgeschichte in Spa-Francorchamps fortgeschrieben: 50 Jahre nach dem ersten Sieg beim 24-Stunden-Klassiker sorgten Nick Catsburg (NL), Lucas Luhr (DE) und Markus Palttala (FI) vom Team Marc VDS für den 22. Gesamterfolg der Marke bei diesem Rennen. Nach 536 Runden auf dem „Circuit de Spa-Francorchamps“ sah der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 46 bei der 67. Auflage des Marathons in den Ardennen trotz einer Durchfahrtsstrafe auf dem ersten Platz die Ziellinie. Damit hat das Fahrzeug bei seinem letzten großen Auftritt eines der bedeutendsten Langstreckenrennen für sich entschieden. Weiterlesen »

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