Was für eine Story! Rast holt ersten Saisonsieg

Von Kerstin Prange | 15.Juli 2018

Was für eine Story! Rast holt ersten Saisonsieg. 2016 kam René Rast in Zandvoort im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht zu einem unerwarteten Debüt in der DTM. Damals ersetzte er im Sonntagsrennen den am Vortag verletzten Adrien Tambay im Audi Sport Team Rosberg. 2017 holte Rast als Rookie auf Anhieb den DTM-Titel, erlebte in Zandvoort aber ein schwieriges Wochenende. Zwei Jahre nach seinem Debüt beendete er auf der anspruchsvollen Strecke in den Dünen an der Nordsee nun die Durststrecke von Audi in der aktuellen DTM-Saison.

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23. DTM Sieg für Gary Paffett

Von Kerstin Prange | 14.Juli 2018

Der 23. DTM Sieg brachten Gary Paffett heute weitere Punkte für die Tabellenführung. Nach einem gelungenen Start aus der Poleposition konnte er sich im Feld an der Spitze behaupten.

23. DTM Sieg für Gary Paffett

Boxenstopp für #2 Gary Paffett | foto: aos

Mit seinem dritten Saisonsieg zog er in der ewigen Statistik mit Audi-Legende Mattias Ekström gleich. Beide liegen nun gleichauf hinter Bernd Schneider (43 Siege) und Klaus Ludwig (37) auf Platz drei. Aber nicht nur Paffett hatte an der niederländischen Nordseeküste Grund zu jubeln: Mit Paul Di Resta auf Platz zwei, Lucas Auer auf Rang drei und Pascal Wehrlein auf der vierten Position feierte Mercedes-AMG in den Dünen einen Vierfacherfolg. Lokalmatador Robin Frijns fuhr im Audi RS 5 DTM sein bestes DTM-Ergebnis ein. Als bester Audi-Pilot wurde er Fünfter vor Timo Glock, der das Rennen im schnellsten BMW auf Rang sechs beendete.

23. DTM Sieg für Gary Paffett

Start-Ziel-Sieg Gary Paffett am Samstag Race 09 | foto: aos

Auch in diesem Rennen wurde zum Schluss abgerechnet. Sehr zum Leidwesen von René Rast. Der Titelverteidiger wählte eine riskante Boxenstopp-Strategie, blieb lange draußen und wurde am Ende nicht belohnt. Nach einem Ausrutscher von Nico Müller musste das Safetycar auf die Strecke. Der von Rast herausgefahrene Vorsprung war dahin.

letzter Boxenstopp in der letzten Runde, #33 René Rast | foto: aos

„Das ist natürlich frustrierend“, erklärte Rast, für den eine Top-5-Platzierung möglich gewesen wäre. „Wir hatten die Pace, um vorne mitzufahren. Morgen probieren wir es nochmal.“

Zur Saisonhalbzeit liegt der DTM-Champion von 2005, Gary Paffett, mit 127 Punkten auf Platz eins vor Paul Di Resta (106), der sich um drei Positionen verbessern konnte. Timo Glock wurde im Rennen Sechster und belegt vor dem Rennen am Sonntag mit 100 Punkten Platz drei. Das zehnte DTM-Saisonrennen, das zweite in Zandvoort, startet am Sonntag wie gewohnt um 13:30 Uhr. SAT.1 überträgt ab 13 Uhr live aus den Niederlanden.

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Gary Paffett holt Poleposition

Von Kerstin Prange | 14.Juli 2018

Gary Paffett holt Poleposition und hat somit die besten Voraussetzungen seine Tabellenführung weiter auszubauen. Durch die beste Startposition am Samstag hat er bereits drei wertvolle Punkte sicher. Die Sterne sind auch hier extrem stark und zuverlässig. Die ersten beiden Startreihen sind fest in Mercedes Hand. Timo Glock geht vom Startplatz fünf ins Rennen und als bester BMW Pilot will er seine Chancen auf die höchstmöglichen Punkte sichern.

Gary Paffett holt Poleposition

Qualifying Race 10 – P1 Gary Paffett, P2 Pascal Wehrlein, P3 Paul Di Resta | fotto: aos

Das Rennen beginnt 13:30 Uhr und wird wie die letzten Rennen auch Spannung und Action bieten.

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Mit 100 Rennen Erfahrung

Von Kerstin Prange | 14.Juli 2018

Mit 100 Rennen Erfahrung

#48 Edoardo Mortara bekommt „sein“ Poster mit seinen 100 Rennen überreicht durch unsere Redaktion art of speed | foto: aos

Mann des letzten Wochenendes auf dem Norisring war Edoardo Mortara. Mit 100 Rennen Erfahrung zeigte er beeindruckend durch das Einsammeln von 46 Punkten den Sprung auf Platz zwei der Fahrerwertung. Mit 93 Punkten lauert er nur sechs Zähler hinter Markenkollege Gary Paffett. Auf das Gesamtklassement schaut der Italo-Schweizer dennoch nicht:

„In der DTM kannst du im Vorfeld mit nichts rechnen. Du versuchst jedes Rennwochenende dein Bestes zu geben. Es ist auch noch zu früh, um sich über den Titel Gedanken zu machen. Ich hatte bisher eine verrückte Saison mit ein paar seltsamen Rennen. In Hockenheim hatte ich technische Probleme. Am Lausitzring musste ich im Rennen am Sonntag meinen Platz mit Joel Eriksson tauschen, was mich drei Positionen kostete. Alles in allem war es kein perfekter Start. Aber, ich komme mit einem starken Wochenende am Norisring hierher“, sagt Mortara, der im letzten Jahr zweimal Zwölfter an der niederländischen Nordseeküste wurde. „Das war ein Desaster für mich.“

Unsere Redaktion hat ihm gestern Abend zur Erinnerung an seine 100 Rennen ein eigens für ihn kreiertes Poster überreicht.

Bruno Spengler gesteht gemischte Gefühle

Mit 100 Rennen Erfahrung

#7 Bruno Spengler – Quali zum Race 10 in Zandvoort | foto: aos

Zwischen Baum und Borke steckt Bruno Spengler. Der BMW-Pilot ist mit 43 Punkten Neunter der Fahrerwertung.

„Ich habe gemischte Gefühle. Bei manchen Rennen war ich sehr zufrieden mit unserer Performance, andere liefen weniger gut. Wir haben hier und da aufgrund der falschen Strategie ein paar Punkte liegen lassen. So ist aber der Motorsport, besonders in der DTM. Ein kleiner Fehler wirft dich weit zurück. Ich bin optimistisch für Zandvoort, wir haben ein gutes Auto. Wir müssen nur unsere Leistung optimieren“, sagt der Kanadier, der den Vergleich von Eddy Mielke mit dem legendären Nürburgring treffend findet.

Der TV-Kommentator von SAT.1 bezeichnet den Dünenkurs als „die Grüne Hölle in einer Schachtel“. „Das könnte man so sagen. Es ist eine sehr interessante Strecke. Der Wind, der Sand und auch plötzlich auftretender Regen machen das Ganze unwägbar. Innerhalb von fünf Minuten können sich die Bedingungen hier verändern.“

 

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DTM: „…das Rennen meines Lebens.“ Marco Wittmann

Von Kerstin Prange | 24.Juni 2018

...das Rennen meines Lebens. Marco Wittmann

Startszene Grundigkehre – Sonntag Race 8 | foto: aos

Marco Wittmann, #11 BMW hat es geschafft: „…das Rennen meines Lebens.“ Marco Wittmann konnte zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere am Sonntag bei seinem Heimrennen auf dem Norisring gewinnen. Am Steuer des BMW Driving Experience M4 DTM überquerte der Lokalmatador nach 68 Runden als Sieger die Ziellinie.

„…das Rennen meines Lebens.“ Marco Wittmann

Dank einer furiosen Leistung und einer perfekten Strategie konnte er sich im Verlauf des achten Saisonrennens vom siebten Startplatz bis auf Rang eins vorarbeiten. Nach Platz drei am Samstag krönte Wittmann damit ein rundum erfolgreiches Heimwochenende in Nürnberg. Insgesamt war es der 80. Sieg von BMW in der DTM und der achte Erfolg auf dem Norisring. Wittmann stand zum elften Mal in seiner Laufbahn ganz oben auf dem DTM-Treppchen. Weiterlesen »

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DTM: Quali am Sonntag – sorpresa, surprise, Überraschung

Von Kerstin Prange | 24.Juni 2018

Quali am Sonntag - sorpresa, surprise, Überraschung

#23 Daniel Juncadella, Mercedes-AMG fährt auf die Poleposition | foto: aos

Daniel Juncadella sorgt für eine faustdicke Überraschung. Das Quali am Sonntag – sorpresa, surprise, Überraschung! Der Spanier fuhr beim Qualifying der DTM am Sonntag auf dem Norisring die schnellste Zeit in 47,705 Sekunden. Im 64. Rennen in der Tourenwagenserie gelang dem 27-Jährigen die erste Pole-Position.

Quali am Sonntag – sorpresa, surprise, Überraschung

„Nach so vielen Jahren, in denen ich es nie in die ersten beiden Startreihen bei der DTM geschafft habe, fühle ich mich jetzt großartig. Es ist toll bei einem der schönsten Rennen auf Pole zu stehen. Jetzt kämpfe ich von vorne um Punkte. Ich bin zuversichtlich“, sagte Juncadella, der mit neun Punkten für einen zehnten Platz in Budapest und jeweils einen achten Platz am Norisring und in Hockenheim Vorletzter der Fahrerwertung war.

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DTM: Edoardo Mortara am Norisring ganz oben

Von Kerstin Prange | 23.Juni 2018

Edoardo Mortara am Norisring ganz oben

Start Samstagrennen Norisring – #48 Edardo Mortara auf Pole | foto: aos

Zum zweiten Mal in seiner Karriere jubelte Edoardo Mortara am Norisring ganz oben auf dem Siegerehrungspodest. Der Mercedes-AMG-Fahrer gewann nach 2016 erneut ein Rennen beim DTM-Saisonhöhepunkt auf dem Norisring, dem einzigen Stadtkurs im Kalender. Er überquerte nach 68 Runden mit 0,681 Sekunden vor seinem Teamkollegen Gary Paffett die Ziellinie.

„Die ganze Mannschaft hat einen unglaublichen Job gemacht. Zu Beginn des Rennens hatte ich Schwierigkeiten mit den Reifen, aber am Ende war alles gut“, sagte der der Sieger und gab Dank und Lob an sein Team weiter. „Ich habe den ja auch den richtigen Sponsor auf dem Auto und drücke der deutschen Nationalmannschaft heute Abend die Daumen“, so Mortara, dessen Mercedes-AMG C 63 DTM in den Farben der DFB-Elf beklebt ist.

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DTM: Die Ereignisse überschlagen sich

Von Kerstin Prange | 23.Juni 2018

Die Ereignisse überschlagen sich hier. Straffer Zeitplan bringt so manchen an seine organisatorischen Grenzen. Wichtige Themen fordern Gehör und zeitnah fighten die Piloten um die besten Startplätze für das erste Rennen. Hier etwas verspätet der Bericht zum Qualifying am Samstag.

Weniger als ein Wimpernschlag

Weniger als ein Wimpernschlag hat das erste Qualifying der DTM am Samstag auf dem Norisring entschieden. Edoardo Mortara gewann die Zeitenjagd in Nürnberg in 47,843 Sekunden mit einer Tausendstelsekunde vor BMW-Pilot Philipp Eng. Für den Mercedes-AMG-Piloten waren es die ersten Punkte überhaupt in dieser Saison bei dem Kampf um die beste Position in der Startaufstellung. Bereits im den beiden Freien Trainingssessions hatte der Italo-Schweizer mit Platz zwei und eins brilliert. „Das ist ein großer Tag für mich. Das ist meine erste Pole-Position für mich bei Mercedes-AMG. Ich habe aber noch einen Job zu erledigen. Hoffentlich bin ich auch im Rennen ähnlich erfolgreich“, sagte Mortara. Weiterlesen »

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