DTM: 1. Nachlese – 21:00 Uhr

Von Kerstin Prange | 25.September 2016

Juncadella und Wittmann fallen aus der Wertung

Jetzt erst wurden die beiden Autos der Fahrer Juncadella (Mercedes) P3 und Wittmann (BMW) P4 aus dem parc fermé entlassen. Für beide Fahrer und  Teams mit enttäuschendem Ergebnis.

Beide Autos fielen durch die technische Prüfung. Nach einem kurzen Statement von Michael Kramp, DMSB, wurde den noch verbliebenen Journalisten mitgeteilt, dass beide Autos durch technische Veränderungen im Bodenplattenbereich eine Veränderung der aerodynamische Haftung erzielt haben könnten. Dies entspricht nicht dem technischen Reglement und wird durch die Verantwortlichen geahndet.

Damit rücken da Costa auf P3 und Blomqvist auf P4.

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DTM: Race 16 mit unerwartetem Ausgang

Von Kerstin Prange | 25.September 2016

Ekström, Tambay und Juncadella auf dem Treppchen

Ekström nach seinem Sieg im Race 16 | foto: aos

Ekström nach seinem Sieg im Race 16 | foto: aos

Nach dem Qualifying sah die DTM-Welt noch ganz anders aus – Race 16 mit unerwartetem Ausgang. Jeder favorisierte einen erneuten Start-Ziel-Sieg für Mortara. Bereits kurz nach dem Start wurden alle Karten neu gemischt. Mortaras Start war mehr als optimal, dennoch konnte er von Wittmanns Rangeleien zwischen den vorderen Fahrern profitieren und behielt zunächst noch die Position zwei. Doch so ganz unbeschadet sind die Berührungen nicht verlaufen. Mortara fuhr verfrüht an die Box und rutschte somit ans Ende des Fahrerfeldes.

Green stellte seinen zerstörten Boliden am Ende der ersten Runde in die Box. Damit ist für ihn die diesjährige Meisterschaft gelaufen.

Startmoment auf dem Hungaroring 25.09.2016 | foto: aos

Startmoment auf dem Hungaroring 25.09.2016 | foto: aos

Erstes Podest für Tambay und Juncadella

Völlig überraschend fuhren Tambay im Audi auf P 2 und Juncadella mit Mercedes auf P 3. Sicherlich haben beide vom Pech der Anderen profitieren können, dennoch mussten Sie den Druck von Wittmann aushalten und ihre Positionen verteidigen. Sie zeigten eine souveräne Leistung und  haben ihre Ergebnisse mehr als verdient.

Mit diesem Ergebnis wurde die Entscheidung der Meisterschaft bis zum Finale vertagt. Für die Fans  ist es natürlich viel spannender bis zum letzten Rennwochenende die Meisterschaft zu verfolgen.

 

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DTM: Mortara erneut Schnellster – Poleposition für Race 16

Von Kerstin Prange | 25.September 2016

Mortara erneut Schnellster – Poleposition für Race 16

Mortara vorm Qualifying in seiner Box | foto: aos

Mortara vorm Qualifying in seiner Box | foto: aos

Die Audi-Dominanz bleibt auf dem Hungaroring weiter erdrückend. Mortara erneut Schnellster – Poleposition für Race 16. Nach dem Sechsfach-Triumph am Samstag gaben die Ingolstädter auch am Sonntagvormittag den Ton an.

Freies Training

Ganz vorne machten erneut Green und Mortara die Musik. Ihr ‚Duell’ erinnerte stark an die Ereignisse des Qualifyings am Vortag. Green hatte kurz vorm Ende eine deutliche Bestmarke gesetzt und war rund drei Zehntel schneller als der Rest des Feldes. Nur Mortara hielt dagegen und gab in seiner letzten Trainingsrunde Gas, als gäbs kein Morgen. Er ergatterte sich so die Poleposition. Mortara und Green schaffen es derzeit, sich von Audis Gesamtperformance noch einmal besonders hervorzuheben.

Nach dem historischen Resultat im Samstagsqualifying verhinderte im dritten Freien Training auf dem Hungaroring einzig Félix da Costa eine Wiederholung des Ergebnisses vom Vortag. Der Portugiese fuhr kurz vor dem Ende der Session eine 1:36.195 Minuten-Runde, belegte damit den siebten Rang und zeichnete für das beste BMW-Ergebnis verantwortlich. Diese Rolle kam bisher ausschließlich Marco Wittmann zu, der diesmal mit Platz zwölf (1:36.372 Minuten) als zweitbester BMW auf dem Zeitenmonitor auftauchte.

Für die besten Mercedes-AMG-Resultate sorgten Maximilian Götz (1:36.327 Minuten) und Paul Di Resta (1:36.348 Minuten) auf den Plätzen zehn und elf. Die Reihenfolge der Ingolstädter: Timo Scheider, Matthias Ekström, Adrien Tambay und Miguel Molina belegten hinter Mortara und Green die Plätze drei bis sechs, Mike Rockenfeller und Nico Müller fuhren die acht- und neuntbeste Zeit.

Obwohl es sich am Sonntagmorgen auf dem Hungaroring nur um ein Training handelte, spricht viel dafür, dass sich die Audi-Dominanz auch im Qualifying fortsetzt. So war es auch am Samstag, als Audi schon im Training die ersten acht Plätze belegte und dieses Kunststück im Qualifying widerholte. Félix da Costa hat jedoch gezeigt, dass die Ingolstädter auch auf der schnellen Runde in Budapest nicht unschlagbar sind.

Das Qualifying

Mortara - Poleposition Race 16 | foto: aos

Mortara – Poleposition Race 16 | foto: aos

Die Startaufstellung wurde bereits im Quali festgelegt. Mortara führt wie schon am Samstag das Starterfeld an und hat die besten Chancen auf einen weiteren Start-Ziel-Sieg. Im Race 16 sind alle Hersteller unter den ersten 10 vertreten. So wird Ekström als Schutzschild vor Wittmann herfahren, um Mortara jede Chance auf einen Sieg zu sichern. Für Wittmann im „Audi-Sandwich“! Zwei Audis starten vor ihm und mit Green und Molina sieht er zwei harte Audi-Verfolger im Rückspiegel. Martin und Blomqvist [beide BMW] starten von 6 und 7. Vom Startplatz 8 nimmt Wickens [Mercedes] das Rennen auf. Müller und Tambay [beide Audi] runden die  Top Ten der Startaufstellung ab.

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DTM: Mortara holt erst die Pole und dann den Sieg

Von Kerstin Prange | 25.September 2016

Mortara Start-Ziel-Sieg im Race 15 | foto: aos

Mortara Start-Ziel-Sieg im Race 15 | foto: aos

Mortara gewinnt im Samstagsrennen das Qualifying und sicherte sich so eine perfekte Ausgangsposition für das erste Rennen. Der Italiener mit Wohnsitz in der Schweiz feierte anschließend einen souveränen Start-Ziel-Sieg und drehte auch die schnellste Rennrunde.

„Was für ein Samstag! Wir waren an diesem Wochenende von Anfang an schnell. Im Freien Training lief alles perfekt, genauso im Zeittraining. Mein Start war nicht brillant, aber gut genug, um die Führung zu behaupten. Danach konnte ich den Vorsprung kontrollieren und die Reifen und Bremsen schonen. Mein Audi RS 5 DTM war heute einfach perfekt,“ strahlte Mortara nach Race 15.

Es war ein historischer Tag für Audi

Zum ersten Mal überhaupt gelang es einem Automobilhersteller, sich in der DTM mit allen acht Autos die besten acht Startpositionen zu sichern – und das, nachdem das Zeittraining zuletzt in Moskau und auf dem Nürburgring nicht die größte Stärke gewesen war.

 

Mortara & Molina nach Race 15 | foto: aos

Mortara & Molina nach Race 15 | foto: aos

 

Mortara P1 | Green P2 | Molina P3 | foto: aos

Mortara P1 | Green P2 | Molina P3 | foto: aos

Die gute Nachricht für alle DTM-Fans: Schon nach dem ersten der beiden Rennen in Ungarn steht fest, dass die Entscheidung im Titelkampf erst beim Finale auf dem Hockenheimring am 15./16. Oktober fallen wird. Noch vier Fahrer aller drei Marken können sich den Fahrertitel sichern, darunter mit Edoardo Mortara und Jamie Green gleich zwei Audi-Piloten. Jamie Green verpasste im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg den besten Startplatz um lediglich 82 Tausendstelsekunden und folgte Edoardo Mortara im Rennen vom Start bis ins Ziel wie ein Schatten. Miguel Molina holte im Teufel Audi RS 5 DTM das erste Podium seit seinem Sieg auf dem Lausitzring im Mai. Den Audi-Triumph komplettierten Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Nico Müller

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DTM: Pressekonferenz in Budapest, Félix da Costa hört auf

Von Kerstin Prange | 23.September 2016

António Félix da Costa – Details zu seiner Zukunft

Pressekonferenz in Budapest, Félix da Costa hört auf! Kurz vor dem ersten freien Training für die DTM-Rennen 15 und 16 auf dem Hungaroring nahe Budapest (HU) hat BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PT) im Rahmen einer Pressekonferenz Details zu seiner Zukunft bekanntgegeben: Der 25-Jährige verabschiedet sich zum Saisonende aus der DTM und wird sich fortan zunächst auf sein Engagement in der FIA Formula E Championship mit dem Team von Andretti Formula E konzentrieren. Die Serie startet am 9. Oktober auf dem Stadtkurs in Hongkong (HK) in die Saison 2016/17. Zusätzlich bleibt Félix da Costa der BMW Motorsport Familie erhalten und wird im GT-Sport zum Einsatz kommen.

Der Portugiese feierte 2014 sein Debüt für BMW Motorsport in der DTM und ging parallel als Test- und Ersatzfahrer für das Formel-1-Team von Red Bull Racing auf die Strecke. Seit der Premierensaison 2014/15 ist Félix da Costa auch in der FIA Formula E Championship unterwegs. Der Pilot aus Cascais (PT) absolvierte in der DTM zunächst zehn Rennen für das BMW Team MTEK, ehe er vor der Saison 2015 zum BMW Team Schnitzer wechselte, für das er bis heute antritt. Seinen größten Erfolg feierte er am 12. Juli 2015 in Zandvoort (NL). Dort krönte er einen perfekten Rennsonntag mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Zuvor hatte er sich die erste und einzige Poleposition seiner DTM-Karriere gesichert.

 

„Die Fans werden António mit Sicherheit vermissen. Mit seiner spektakulären Fahrweise hat er in der DTM für Furore gesorgt“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Zwar geht die Zeit von António und BMW in der DTM zu Ende, aber wir werden weiterhin gemeinsam unterwegs sein. Darüber bin ich sehr glücklich, denn er ist mit viel Talent ausgestattet und einer der besten Racer, die ich kenne. Immerhin hat er während seiner insgesamt kurzen DTM-Zeit einen Rennsieg geschafft – das können nicht viele von sich behaupten. Ich bin mir sicher, dass er uns und den Fans von BMW Motorsport auch in Zukunft noch sehr viel Freude bereiten wird.“

„Ich hatte viele gute Momente in der DTM!“

António Félix da Costa - PK Budapest | foto: aos

António Félix da Costa – PK Budapest | foto: aos

„Ich bin sehr glücklich, dass ich BMW während der vergangenen drei Saisons in der DTM repräsentieren durfte. Die Serie ist extrem hochkarätig und erfordert von den Fahrern großes Können. Von Beginn an habe mich wohl gefühlt und 2014 auf Anhieb eines der besten ersten Qualifyings eines DTM-Rookies absolviert. Ich hatte viele gute Momente in der DTM, vor allem natürlich meinen Sieg und die Poleposition. Ich habe die Zusammenarbeit mit meinen Teamkollegen sehr genossen. Allerdings muss man sich voll auf die DTM konzentrieren, um dort dauerhaft erfolgreich zu sein. Daher habe ich mich entschieden, mich auf die Formel E zu fokussieren. Außerdem freue ich mich darauf, Teil eines zukünftigen internationalen Projekts von BMW zu sein, das ebenfalls viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich bin glücklich mit meiner Entscheidung und sehr froh, auch weiterhin als BMW Werksfahrer an Bord zu bleiben.“

 

Noch vier Rennen wird Félix da Costa für BMW in der DTM bestreiten. Zunächst stehen am Wochenende die beiden Läufe in Budapest auf dem Programm, ehe er beim Finale in Hockenheim letztmals am Steuer des BMW M4 DTM sitzen wird. In der Saison 2016 hatte er mit BMW zudem erste Erfahrung im GT-Sport sammeln können, etwa im ADAC GT Masters am Steuer des BMW M6 GT3 oder in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der legendären Nürburgring-Nordscheife (DE) mit dem BMW M235i Racing.

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DTM: Perfekte Strategie – Erfolgsfaktor für dritten Sieg von Mortara

Von Kerstin Prange | 11.September 2016

Ein guter Start und eine perfekte Strategie waren die Erfolgsfaktoren für den dritten Sieg von Edoardo Mortara in diesem Jahr. Der Audi-Pilot gewann das 14. DTM-Saisonrennen auf dem Nürburgring souverän und hat sich damit in der Fahrerwertung auf den zweiten Platz vorgeschoben. Lucas Auer, der im Mercedes-AMG C63 DTM von der Pole-Position gestartet war, wurde Zweiter vor BMW-Pilot Marco Wittmann. Der verteidigte mit Platz drei seine Führung in der Fahrerwertung. Das Rennwochenende am Nürburgring besuchten 72.500 Zuschauer.

50. Triumph für das Audi Team Abt Sportsline

Perfekte Strategie - Erfolgsfaktor für dritten Sieg von Mortara

Motorsports: DTM race Nürburgring 2016, #48 Edoardo Mortara (ITA, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS5 DTM)

„Das war ein tolles Sonntagsrennen“, fasste Mortara den Tag im Ziel zusammen. „Unser Auto läuft super, auch wenn wir das gestern nicht zeigen konnten. Mit dem Ergebnis heute bin ich natürlich sehr zufrieden.“ Bereits beim Start konnte Mortara zwei Positionen gut machen und auf Platz vier vorfahren. Mit einem langen ersten Stint und nach einem schnellen Boxenstopp in Runde 28 kam er direkt hinter Auer zurück auf die Strecke – sieben Runden später übernahm er die Führung und fuhr zum ungefährdeten Sieg, dem 50. Triumph für das Audi Team Abt Sportsline aus Kempten im Allgäu.

Perfekte Strategie - Erfolgsfaktor für dritten Sieg von Mortara

Sieger Sonntag Mortara | foto: dtm.com

Auer, der mit 3,726 Sekunden Rückstand auf den Sieger ins Ziel kam, hatte seinerseits 3,800 Sekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Marco Wittmann. Der musste aber in den letzten Runden noch um seinen Podestplatz bangen, als Mattias Ekström ihm gefährlich nah kam. Doch Wittmann rettete seinen Platz mit 0,323 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Entsprechend groß die Freude bei dem BMW-Piloten: „Am Ende war es wirklich sehr eng. Aber ich bin mit dem Rennen zufrieden. Der frühe Boxenstopp war sicher ein kleiner Nachteil. Das war insgesamt ein nahezu perfektes Wochenende für mich und mein Team RMG.“

Punktestand in der Meisterschaft

In der DTM-Fahrerwertung führt nach 14 von 18 Rennen weiterhin Marco Wittmann (170 Punkte). Neuer Zweiter ist Edoardo Mortara (137 Punkte), der Robert Wickens (120 Punkte) auf Platz drei verdrängt. Der Kanadier blieb am Sonntag als 14. ebenso ohne Punkte wie Jamie Green (119 Punkte). Green musste nach einer Kollision mit Gary Paffett eine Durchfahrtstrafe antreten und kam auf Platz 17 ins Ziel.

Vorletzter Termin im DTM-Rennkalender…

Der DTM-Tross zieht weiter. Die Donau-Metropole Budapest erwartet vom 23.-25.09.2016 heiße Kämpfe um die begehrten Meisterschaftspunkte.

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DTM-Abschied nach 16 Jahren…

Von Kerstin Prange | 11.September 2016

DTM-Abschied nach 16 Jahren: Martin Tomczyk setzt Rennkarriere mit BMW im internationalen Motorsport fort.

Einer der dienstältesten DTM-Piloten geht auf Abschiedstournee: Nach 16 Jahren wird Martin Tomczyk (DE) zum Saisonende seine erfolgreiche Zeit in der DTM auf eigenen Wunsch hin beenden. Auf dem Nürburgring, in Budapest (HU) und auf dem Hockenheimring (DE) werden die Fans den Fahrer vom BMW Team Schnitzer damit zum letzten Mal am Steuer seines BMW M Performance Parts M4 DTM erleben. Tomczyk bleibt der BMW Motorsport Familie erhalten und wird sich künftig auf Einsätze im internationalen Rennsport konzentrieren.

DTM-Abschied nach 16 Jahren

Zandvoort (NL) 28th September 2014. BMW Motorsport, 3rd Place Driver Martin Tomczyk (DE). This image is copyright free for editorial use © BMW AG (09/2014).

Der 34-Jährige kann auf eine einmalige Laufbahn in der DTM zurückblicken, die seit 2001 durchgängig seine sportliche Heimat war. In Hockenheim trat Tomczyk am 22. April 2001 als damals jüngster DTM-Fahrer zum ersten Mal in der wohl besten Tourenwagenserie der Welt an – und wurde anschließend zu einem ihrer Aushängeschilder. Nur acht Fahrer in der DTM-Historie haben bis heute mehr Rennen bestritten als der Pilot aus Rosenheim (DE). Seinen ersten Sieg feierte Tomczyk 2006 in Barcelona (ES), sechs weitere folgten im Verlauf seiner Karriere. 2011 sicherte er sich in seiner erfolgreichsten DTM-Saison den Fahrertitel. Im folgenden Jahr startete er gemeinsam mit BMW Motorsport ein neues Kapitel in der DTM und sammelte für das BMW Team RMG sowie für das BMW Team Schnitzer Punkte und Podestplätze.

Martin sagt ‚SERVUS‘

„Meine Entscheidung ist mir sicherlich nicht leicht gefallen, da ich in den 16 Jahren ein Teil der DTM geworden bin“, sagte Tomczyk. „In dieser Zeit habe ich viele Fahrer kommen und gehen sehen. Jetzt ist es an der Zeit, selbst ‚Servus’ zu sagen und mich gemeinsam mit BMW neuen sportlichen Herausforderungen zu stellen. Ein großer Dank gilt Hans-Jürgen Abt und seinem gesamten Team, wo ich zehn Jahre lang das Handwerkszeug als Profi-Rennfahrer gelernt habe. Auch Dr. Wolfgang Ullrich und Audi haben mir damals den nötigen Rückhalt gegeben, um mich im Motorsport etablieren zu können. Ernst Moser und sein Team Phoenix Racing waren 2011 der Schlüssel, um gemeinsam den DTM-Titel einzufahren. Sicher das Highlight meiner bisherigen Karriere.“

Ich fühle mich auch im GT-Sport sehr wohl…

„Ab 2012 begann für mich mit BMW dann ein neuer Abschnitt in der DTM. Der Wiedereinstieg und die damit verbundene Aufbauarbeit stellten für mich eine ganz besonders reizvolle Aufgabe dar. Dass wir bereits im ersten Jahr gemeinsam alle DTM-Titel feiern durften, war ebenfalls ein großer Moment. Ich denke, ich habe mich in den letzten Jahren als Rennfahrer weiterentwickelt und nach mittlerweile 16 Jahren in dieser Serie darüber nachgedacht: Passt die DTM noch zu mir? Kann ich dort noch die Ergebnisse erzielen, die meinen eigenen Ansprüchen entsprechen? Ich fühle mich auch im GT-Sport sehr wohl, in dem ich in den vergangenen Jahren immer wieder unterwegs gewesen bin. Er hat sich sehr stark professionalisiert und wird dies noch weiter tun. Ich glaube, dass ich mich dort als Fahrer noch mehr weiterentwickeln und einbringen kann. Aus diesem Grund habe ich für mich diese Entscheidung getroffen und Jens Marquardt darüber informiert. Ich freue mich deshalb umso mehr, auch weiterhin mit BMW zusammenarbeiten und neue, gemeinsame Motorsportprojekte erfolgreich in Angriff nehmen zu können.“

Tomczyk bestritt das drittletzte Rennwochenende seiner DTM-Karriere auf dem Nürburgring mit einem speziellen Fahrzeugdesign. Sein BMW M Performance Parts M4 DTM wird zu Ehren des 100. Geburtstags der BMW Group in einem besonderen Jubiläums-Look auf der Strecke zu sehen sein.

DTM-Abschied nach 16 Jahren

BWM DTM M4 Millenium Beklebung
©Martin Hangen

Was kommt nach der DTM?

Die DTM-Fans werden Martin Tomczyk vermissen, aber der Motorsport-Fan wird Tomczyk wiedersehen, denn es gibt noch andere sehr schöne Rennveranstaltungen auf der Welt!  Er schwärmt von den vielen schönen Langstreckenklassikern, denen er sich nun verstärkt widmen möchte.

Wir wünschen Martin weiterhin genügend Grip auf allen Pisten und Freude am kämpferischen Fahren!

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