Gänsehautmoment im Motodrom

Von Kerstin Prange | 14.Oktober 2018

Bereits vor dem Start des Rennens sorgte Audi im voll besetzten Motodrom von Hockenheim für einen Gänsehautmoment: Ein emotionaler Film zum Abschied von Mercedes-Benz aus der DTM, der auf dem neuen YouTube-Kanal von Audi Sport zu sehen ist, löste auf den Tribünen spontan Standing Ovations aus. Alle sechs Audi RS 5 DTM starteten beim Finale mit dem Schriftzug „SEE YOU!“ auf dem Heckflügel, wobei das „O“ aus einem Stern bestand. Auch mit einem Großbanner an der Audi Race Lounge würdigte die Marke die gemeinsame Zeit in der DTM.

 

 

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#OneLastTime – Titel Triple für Mercedes-AMG

Von Kerstin Prange | 14.Oktober 2018

#OneLastTime - Titel Triple für Mercedes-AMG

Der letzte Start in der DTM Saison 2018 | foto: aos

#OneLastTime – Titel Triple für Mercedes-AMG: Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) krönte sich im 436. und letzten DTM-Rennen von Mercedes-AMG Motorsport zum zweiten Mal nach 2005 zum DTM-Champion. Der Brite belegte beim Heimrennen der Marke im letzten Saisonrennen in Hockenheim den dritten Platz und setzte sich damit gegen Audi-Pilot René Rast durch, der das Rennen gewann. Gary reichte sein zehnter Podestplatz in dieser Saison, sein 13. in Hockenheim und der 48. in seiner DTM-Karriere, um mit vier Zählern Vorsprung die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Weiterlesen »

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Gestern noch ein Tag zum Vergessen…

Von Kerstin Prange | 14.Oktober 2018

Gestern noch ein Tag zum Vergessen

Polesetter im Final-Lauf der DTM 2018 – # 11 Marco Wittmann | foto: aos

Gestern noch ein Tag zum Vergessen und heute geht es von der Pole ins letzte Rennen der DTM Saison 2018. Marco Wittmann stellt seinen Boliden auf die beste Startposition und hofft, dass sich die beiden Titelanwärter miteinander beschäftigen werden, um so ungestört als Erster das traditionelle Feuerwerk im Ziel auslösen zu können. Doch so einfach wird es leider nicht. Das Rennen wird das Allentscheidende und wird am Ende den Champion hervorbringen. René Rast, der mit einer 1:32.737 die zweitschnellste Zeit ablieferte, spürt den heißen Atem seines ärgsten Widersachers. Gary Paffett [1:32.846] hat noch ganze 14 Punkte Vorsprung und er will diesen auf jeden Fall halten, um am Ende erneut den Championstitel zu feiern. Paul Di Resta hatte etwas Pech im letzten Qualifying und konnte sich nur für die 11. Startposition qualifizieren. Damit sind seine Chancen auf den Saisontitel fast gen Nullgefallen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend und wir werden es in den nächsten Stunden selbst miterleben können. Weiterlesen »

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Mick Schumacher hat es geschafft

Von Kerstin Prange | 14.Oktober 2018

Mick Schumacher hat es geschafft

Vorzeitiger Gesamtsieg in der F3 Serie für Mick Schumacher | foto: aos

Mick Schumacher hat es geschafft: Im Rahmenprogramm der DTM wurde am Samstagnachmittag vorzeitig ein Meister gekrönt. Dem 19-Jährigen reichte im vorletzten Rennen der Saison ein zweiter Platz, um rechnerisch nicht mehr einholbar zu sein. Den Titel hat Schumacher seiner wahnsinnigen zweiten Saisonhälfte zu verdanken, in der er quasi aus dem Nichts bis an die Spitze stürmte.

Mick Schumacher hat es geschafft

Was bringt die Zukunft? Mick Schumacher holt seinen ersten großen Titel | foto: aos

Acht Siege im Verlauf von 14 Rennen führten den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael zum vorzeitigen Triumph in der hochklassigen Nachwuchsserie. Dabei hatte er zur Saisonhalbzeit nicht einmal einen Platz in den Top-10 der Gesamtwertung belegt.

„Ich habe nie aufgehört, an den Titel zu denken“, sagte Schumacher.

Zukunft Gerüchte oder Spekulationen – alles ist möglich

Ein Rennen steht noch aus, dann ist die reguläre Formel-3-Saison nach 30 Rennen beendet. Wie es weitergeht, will Schumacher natürlich noch nicht verraten. Zu Gerüchten über einen Formel-1-Einstieg ebenso wenig wie zu Spekulationen, dass er 2019 in die Formel-2-Serie im Rahmen der Formel 1 aufsteigen könnte.

Mick Schumacher hat es geschafft

Mick Schumacher – Medienrummel für den Sieger | foto: aos

Klar ist aber: Das große Ziel ist und bleibt die Formel 1. Daraus machte Mick auch als neuer Champion kein Geheimnis, argumentierte:

„Für mich war immer das Ziel, Rennen zu fahren, weil es Spaß macht. Und jeder Rennfahrer hat das Ziel, mal in der Formel 1 zu fahren. Das ist die Königsklasse. Und sich da gegen die Besten zu behaupten, ist das Optimum.“

Ein Titel fürs PREMA-Team

In der anschließenden Pressekonferenz wurde auch er mit folgender beliebten Frage konfrontiert: Wem er seinen Titel widmen möchte? Er lächelte und antwortete entschlossen: „Meinem Team!“ Schumacher hätte den Titel schon im ersten Hockenheim-Rennen am Samstagmorgen einsacken können. Doch eine frühe, wenn auch leichte Kollision mit Prema-Teamkollege Marcus Armstrong beförderte ihn außerhalb der Punkteränge.

Mick Schumacher hat es geschafft

Das PREMA-Team um Mick Schumacher | foto: aos

Immer wieder betonte er seinen stetigen Lernprozess während seiner sehr bewegten Saison. Er sprach über Höhen und Tiefen, teils zu viel Motivation und die Suche nach den 100 Prozent Gas… Alles Geschichte, jetzt kommt an die erste große Hürde ein Haken und er kann sich neuen Aufgaben in der riesigen Motorsportfamilie widmen.

 

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gnadenlos spannend…

Von Kerstin Prange | 13.Oktober 2018

 

Es war wieder einmal gnadenlos spannend! Der Hockenheimring entwickelt sich zur Kampfarena der Giganten. Zum Saisonstart sahen wir Paffett vs. Glock und uns hat es aus den Stühlen gehauen. Zum Saisonfinale konnten wir heute erneut die Spannung im Rennen kaum ertragen: Paffett vs. Rast!

Fünfter Sieg in Folge

gnadenlos spannend...

Startszene Race 1, Samstag Hockenheim 2018 | foto: aos

„Jetzt ist alles möglich“, sagt René Rast, der mit 30 Punkten Rückstand nach Hockenheim gereist war und den Rückstand nach dem ersten von zwei Rennen am Wochenende auf 15 verkürzen konnte. „Ich habe mich selbst überrascht. Heute nochmal zu gewinnen, daran habe ich eigentlich nicht geglaubt. Unser Ziel war es, die Entscheidung offen zu halten und wenn wir morgen wieder so ein spannendes Rennen haben, dann ist wirklich alles drin. Die Nacht heute könnte ziemlich unruhig werden.“ Rast musste vor den Konkurrenten Paffett und Di Resta ins Ziel kommen um seine Chancen zu wahren. In der 16. Runde übernahm Rast zum ersten Mal Platz eins im Rennen vor Paffett, musste diesen in der 23. aber wieder an ihn abgeben um nur eine Runde später wieder die Führung zu übernehmen. Beim Restart nach einer Safetycar-Phase – Augusto Farfus verlor in der Hochgeschwindigkeitspassage vor der Spitzkehre die linke Tür seines BMW M4 DTM – konnte Rast Platz eins gegen Paffett behaupten und ins Ziel bringen.

gnadenlos spannend...

Die 5. Zielflagge in Folge für René Rast | foto: aos

gnadenlos spannend...

René Rast hat es wieder geschafft und hält somit die Meisterschaft offen! | foto: aos

War das Safetycar wieder einmal das Zünglein an der Sieger-Waage?

Des einen Freud ist des anderen Leid. Während Rast Platz eins sicher ins Ziel brachte, verlor Paffett in den neun Runden nach dem Restart zwei Positionen an Frijns und Glock. Er wurde Vierter. „Das ist frustrierend“, erklärte er nach dem Rennen leicht erbost. „Wir hatten einen sicheren zweiten Platz inne und dann kommt das Safetycar. Das verändert ein Rennen komplett und war aus meiner Sicht nicht notwendig. Darüber hinaus war am Schluss sehr viel Dreck auf der Strecke.“ Trotzdem: Paffett startet am Sonntag als Tabellenführer in das Finale.

Di Resta wurde von einer Audi-Armada überrollt

Für Di Resta endete der vorletzte Saisonlauf enttäuschend. Als Tabellenführer angereist, musste er sich am Ende mit Platz acht begnügen. Mit 30 Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten Rast in das Wochenende gestartet, beträgt das Polster auf den wie entfesselt aufstrebenden Titelverteidiger vor dem Finale nur noch neun Zähler. „Das war heute leider nicht mein Tag. Startplatz sechs war schon nicht ideal, insbesondere, da Gary und René vor mir gestartet sind. Zudem konnte Gary mit den beiden Qualifying-Punkten meinen kleinen Vorsprung halbieren. Im Rennen gab es dann jede Menge Action, Zweikämpfe und das Safetycar“, sagte Di Resta, der sich in der Schlussphase binnen weniger Runden Loïc Duval, Mike Rockenfeller und Nico Müller geschlagen geben musste. Das Audi-Trio beendete das Rennen auf den Plätzen fünf, sechs und sieben.

Die Entscheidung, wer DTM-Champion 2018 wird, fällt im 20. und letzten DTM-Saisonrennen am Sonntag. Rennstart ist um 13:30 Uhr, SAT.1 überträgt bereits ab 13:00 Uhr live aus Hockenheim. In Österreich ist ORF eins am Sonntag ab 13:15 Uhr auf Sendung. In der Schweiz zeigt MySports das Rennen live. Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen kostenfrei im Livestream gezeigt.

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Das erste Qualifying

Von Kerstin Prange | 13.Oktober 2018

Das erste Qualifying an diesem Rennwochenende wurde beim strahlenden Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen für die Sterne gewonnen. Lucas Auer sicherte sich mit 1:32.635 die Poleposition vor seinem Markenkollegen Gary Paffett [1:32.737]. Der Dritte Startplatz geht an BMW-Piloten Timo Glock [1:32.751].

Für den Titelverteidiger René Rast ist nun Vorsicht geboten. Er muss aus seiner Startposition die Augen offen halten, um in keine unnötigen „Gemetzel“ verwickelt zu werden. Durch zwei starke Sterne und dem kampferprobten Glock vor sich, wird das Rennen für Rast und sein Team eine ganz heiße Kiste. Paffett will den Saisonsieg, Auer und Glock sind auf jeden Fall auf einen Podiumsplatz heiß und Rast will seinen Titel erfolgreich verteidigen. Für die Fans stehen die Ampeln auf dunkelgrün, um ein spannungsgeladenes Rennen präsentiert zu bekommen.

„Für mich ändert sich jetzt nicht viel. Ich muss vor Paul und Gary ins Ziel kommen. Die Ausgangsposition ist nicht schlecht. Es hätte schlimmer kommen können. Ich bin ganz zufrieden und zuversichtlich“, so Rast.

Der Titelverteidiger wird dennoch von Platz drei starten, denn Glock und Markenkollege Eng bekamen in Spielberg ihre dritte Verwarnung und werden deswegen heute beim ersten Rennen in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetzt. Dann werden wir eine megabreite Mercedes-Speerspitze zu sehen bekommen, um den in Lauerstellung hockenden Rast in Schach halten zu können.

Die Zeitenjagd wird im Livestream auf DTM.com/live und in den DTM-Apps für iOS und Android übertragen. TV-Partner SAT.1 sendet ab 13 Uhr live, der Rennstart ist um 13:30 Uhr. In Österreich überträgt der ORF ab 13:15 Uhr.

 

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Es wird emotional!

Von Kerstin Prange | 13.Oktober 2018

Es wird emotional! Mercedes-AMG war drei Jahrzehnte lang eine Säule der Serie. Den Stern auf der Motorhaube werden viele vermissen.

Es wird emotional!

Es wird emotional! Abschied von Mercedes nach 30 Jahren DTM | foto: aos

„Wenn am Sonntag die Zielflagge gefallen ist, dann werde ich wohl erst realisieren, dass gerade eine Ära zu Ende gegangen ist. 30 Jahre Mercedes-AMG in der DTM, die Hälfte davon habe ich als Fahrer selber miterlebt. Das erfüllt einen schon mit Traurigkeit. Mercedes-AMG war ein wichtiger Teil der DTM. Das wird ein komisches Gefühl sein, wenn ich Sonntagnacht meine Sachen packe“, sagt Paffett.

Viel Zeit zum Grübeln bleibt Paffett aber nicht. Bereits am Montag fliegt der Brite bereits zu Testfahrten der Formel E nach Valencia. Mit oder ohne Champion-Pokal im Gepäck.

Wer macht das Rennen und wann?

Es wird emotional!

Wer macht das Rennen: Gary Paffett, Paul Di Resta, René Rast [v.l.n.r.] | foto aos

Die Speerspitze des Tableaus bilden die Mercedes-AMG-Piloten Gary Paffett (225 Punkte) und Paul Di Resta (229 Punkte). 2017 holte Rookie Rast in den letzten beiden Rennen 21 Punkte auf Markenkollege Mattias Ekström auf. In diesem Jahr hat er 26 beziehungsweise 30 Punkte Rückstand auf die beiden Sternfahrer. Ein schweres Unterfangen.

„Ich bin ähnlich entspannt wie im letzten Jahr. Ich habe mir gar keine Gedanken darüber gemacht, wie es ausgehen muss, damit ich den Titel gewinne. Wir haben keinen Druck. Wir sind Dritter der Meisterschaft, das kann uns keiner mehr nehmen. Paul und Gary dürfen sich keinen großen Schnitzer erlauben. Sie kämpfen aber auch noch gegeneinander. Das könnte mir in die Karten spielen. Ich kann nichts mehr verlieren. Für mich heißt es nur noch Vollgas und maximale Attacke“, sagt Rast.

Die Devise des Triumvirates an der Spitze ist deckungsgleich. Viele Punkte holen, wenig Fehler machen!

„Es ist ein gutes Gefühl nach Hockenheim zu kommen, und Champion werden zu können. Das wird ein harter Fight. Meine Ausgangslage ist gut und ich bin zuversichtlich. Ich konzentriere mich aber nur auf mich und werde nichts in meiner Vorbereitung verändern. Gute Qualifyings, gute Rennen und dann kann ich Champion werden“, so Paffett, der zum Saisonstart nach einem epischen Duell mit Timo Glock in Hockenheim siegte und Di Resta ergänzt: „Ich bin zwar Erster, es kann aber noch alles passieren. Es gibt immer Hoch und Tiefs. Du kannst nichts vorhersagen. Ich hoffe, auf einen fairen Dreikampf. Es geht darum, deinen Job bestmöglich zu machen. Wir haben ein paar aufregende Tage vor uns.“

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Titelverteidiger Rast setzt Zeichen

Von Kerstin Prange | 13.Oktober 2018

Titelverteidiger Rast setzt Zeichen! Im Freitagstraining fuhr René Rast in 1:33,780 Minuten die schnellste Runde. Die beiden Favoriten auf die Meisterschaft Paul Di Resta (1:34,366) und Gary Paffett (1:34,541) belegten mit ihren Mercedes-AMG hingegen nur die Plätze 13. und 15.

„Das ist offensichtlich ein guter Start ins Wochenende. P1 ist immer gut. Trotzdem müssen wir noch etwas am Auto arbeiten. Hoffentlich können wir morgen daran anknüpfen“, sagte Rast.

Titelverteidiger Rast setzt Zeichen

Titelverteidiger Rast setzt Zeichen – 1. freies Training Freitag, #33 René Rast | foto: aos

Zweiter hinter Rast wurde Markenkollege Jamie Green (1:33,951). Dahinter folgten die Sternfahrer Daniel Juncadella (1:34,045) und Pascal Wehrlein (1:34,050). Bester BMW-Pilot war Timo Glock als Sechster in 1:34,122 Minuten. Weiterlesen »

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