DTM: Sieg und Tabellenführung für Mortara

Von Kerstin Prange | 25.Juni 2016

Sieg und Tabellenführung für Mortara

Sieg und Tabellenführung für Mortara nachdem er im Race 7 die Führung übernehmen konnte. Der Audi-Pilot überquerte im Samstagsrennen auf dem Norisring in Nürnberg nach 49 Runden als Sieger die Ziellinie und beendete damit die seit 2003 anhaltende Erfolgsserie von Mercedes-AMG. Den Audi-Triumph beim Heimspiel komplettierte Jamie Green, der hinter seinem Markenkollegen mit 0,531 Sekunden Rückstand als Zweiter die Zielflagge sah.

Sieg und Tabellenführung für Mortara | foto: ISPFD

Sieg und Tabellenführung für Mortara | foto: ISPFD

„Es ist ein tolles Gefühl, nach so vielen Jahren hier endlich wieder einen Audi-Sieg zu feiern. Ich habe in letzter Zeit einige Fehler gemacht und bin es heute ruhiger angegangen. Ich hatte nicht das schnellste Auto, konnte Jamie aber bis ins Ziel hinter mir halten.“ Erklärte Mortara nach dem Rennen.

Die Hitzeschlacht geht weiter!

Das Podium am Norisring komplettierte Mercedes-AMG-Pilot Paul Di Resta als Dritter. Lokalmatador Marco Wittmann – der 26-Jährige wohnt in Fürth, nur wenige Kilometer von Nürnberg entfernt – beendete das erste Rennen des Wochenendes als Vierter vor den weiteren BMW-Piloten Bruno Spengler und Maxime Martin.

Während Mortara jubelte, gab es bei Christian Vietoris und Robert Wickens lange Gesichter: Vietoris, von der Pole-Position in das Rennen gestartet, führte bis Runde 20 das Rennen vor Robert Wickens an, bevor sich die Siegträume in Luft auflösten: In der Grundig-Kehre wurden beide nach einem missglückten Überholversuch von Mattias Ekström ins Aus katapultiert. Während für Wickens und Ekström das Rennen vorzeitig beendet war, konnte Vietoris Platz zehn noch ins Ziel retten.

Sieg und Tabellenführung für Mortara| foto: aos

Sieg und Tabellenführung für Mortara| foto: aos

In der DTM-Fahrerwertung liegt Edoardo Mortara nach seinem zweiten Saisonsieg mit 69 Punkten auf Platz eins. Marco Wittmann – DTM-Champion von 2014 – verteidigte die zweite Position in der Fahrerwertung. Er liegt mit 67 Punkten knapp vor Jamie Green (63 Punkte) und Paul Di Resta (58 Punkte).

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DTM: Vietoris holt Pole – Ekström startet daneben

Von Kerstin Prange | 25.Juni 2016

Vietoris holt Pole - Ekström startet daneben

Vietoris holt Pole – Ekström startet daneben | foto: aos

Im 20-minütigen DTM-Qualifying am Samstag sicherten sich Christian Vietoris und Mattias Ekström die erste Startreihe für Rennen eins auf dem Norisring. Vietoris eroberte auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs mit einer Rundenzeit von 48,144 Sekunden die dritte Pole-Position in seiner DTM-Karriere – die zweite in Nürnberg.

Vietoris holt Pole - Ekström startet daneben

Vietoris holt Pole – Ekström startet daneben | foto: aos

Vietoris holt Pole – Ekström startet daneben

Neben dem Mercedes-AMG-Piloten steht Ekström auf Platz zwei. Dem Schweden im Audi RS 5 DTM fehlten 0,038 Sekunden auf die Zeit von Vietoris. Die beiden ‚Norisring-Experten’ Jamie Green und Robert Wickens qualifizierten sich für die Startplätze drei und vier. Bruno Spengler auf Platz fünf ist der beste BMW-Pilot.

Das Mücke-Team hofft auf eine Siegwiederholung

Vor allem beim Mercedes-AMG DTM Team Mücke dürfte die Freude groß sein: Nach dem Rennsieg von Lucas Auer am Lausitzring – der erste für den Österreicher und der erste für sein Team – steht mit Vietoris erneut ein Fahrer von Teamchef Peter Mücke auf der Pole-Position und hat damit Aussichten auf einen weiteren Sieg. Teamkollege Auer wurde im Qualifying Achter. Marco Wittmann, aktuell Zweitplatzierter in der DTM-Fahrerwertung, geht von Position 13 aus in das Samstagsrennen.

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DTM: Zu Gast auf dem einzigen Stadtring im DTM-Kalender

Von Kerstin Prange | 24.Juni 2016

Bei gefühlten 50 °C und brennend heißer Sonne ist die DTM zu Gast auf dem einzigen Stadtring im DTM-Rennkalender. In wenigen Minuten wird das DTM-Fahrerfeld im ersten Freien Training seine Runden auf dem Stadtkurs drehen. Ob das gesamte Wochenende zur Hitzeschlacht für Fans, Material und Fahrer wird, ist noch ungewiss. Am Sonntagabend wissen wir dann mehr.

Renn-Action auf 2,3 Kilometer

Er ist nur 2,3 Kilometer lang und verfügt lediglich über drei wirkliche Kurven: die Grundig-Kehre, das Schöller S und die Dutzendteichkehre. Klingt simpel – ist für die DTM-Piloten jedoch eine große Herausforderung. Auf dem Norisring ist punktgenaues Fahren so wichtig wie auf keiner anderen Strecke. Hier zählt jeder Millimeter, der kleinste Fehler zieht enormen Zeitverlust nach sich. Der Stadtkurs-typische wellige Asphalt macht die Aufgabe für die Piloten zudem nicht gerade leichter. Ein Profil, das Mercedes-AMG besonders liegt. Die Stuttgarter sind in Nürnberg – beim Heimspiel des Konkurrenten Audi – eine Macht. Umso mehr brennen die Ingolstädter darauf, die Siegesserie der Sternenfahrer beim vierten DTM-Wochenende der Saison 2016 (24. bis 26. Juni) zu stoppen. Und auch BMW hat in diesem Jahr gezeigt, dass sie auch auf ungeliebten Strecken ein Wörtchen um die Ränge auf dem Podium mitreden können. Die Zuschauer dürfen sich auf ein mitreißendes Kräftemessen freuen, zumal die Ausgangslage in den Gesamtwertungen spannender kaum sein könnte.

Jamie Green - [rechts] Archivbild 2015

Jamie Green – [rechts] Archivbild 2015

Rückblick auf vergangene Erfolge & „Mr. Norisring“

13-mal in Folge feierten Mercedes-AMG-Piloten auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Für vier dieser Erfolge zeichnet Jamie ‚Mr. Norisring’ Green verantwortlich und ist damit der erfolgreichste DTM-Pilot auf dem Norisring. Seit 2013 sitzt der jedoch in einem Audi und zählt auch an diesem Wochenende zu den großen Herausforderern der Stuttgarter. „Es kommt darauf an, sehr genau zu fahren, die Bremspunkte exakt zu finden. Das liegt mir“, sagt Green, der im Titelkampf mit 13 Punkten Rückstand auf dem vierten Platz liegt und in den vergangenen drei Rennen nie schlechter war als Platz vier. Sechs unterschiedliche Sieger brachten die sechs Rennen der Saison bisher hervor. Green zählt nicht dazu. Nur zu gern würde er erneut in seinem ‚Wohnzimmer’ triumphieren.

Einer, der sich in den vergangenen Jahren anschickt, Greens Rekordmarke in Nürnberg anzugreifen, ist Robert Wickens. Der Kanadier fuhr seit 2013 zweimal auf den zweiten und zweimal auf den ersten Platz. In seinem fünften DTM-Jahr kommt er darüberhinaus als Gesamtführender an den Norisring. Auch er konnte sich 2016 noch nicht in die Liste der Sieger eintragen, fuhr jedoch einmal auf Platz zwei und zuletzt zweimal auf den dritten Rang.

Robert Wickens [links] - Archivbild 2015

Robert Wickens [links] – Archivbild 2015

„Der Norisring ist für mich immer ein ganz spezielles Rennen. Der Stadtkurs macht sehr viel Spaß und fordert die Fahrer und Autos nochmal ganz anders. Noch dazu ist die Atmosphäre richtig cool und die Fans sind gefühlt noch näher dran am Geschehen. In den vergangenen Jahren war ich immer sehr erfolgreich auf dieser Strecke. Daran möchte ich natürlich anknüpfen.“

Gelingt dies, kann sich Wickens in den zwei Rennen des Wochenendes nicht nur ein Polster in der Fahrerwertung herausfahren, sondern im Optimalfall auch nach Norisring-Siegen mit Green gleichziehen.

Dies kann auch Wickens Landsmann Bruno Spengler gelingen, der in Nürnberg bisher dreimal triumphieren konnte und mit dem dritten Rang im Vorjahr die BMW-Fahne auf dem Stadtkurs hochhielt. Doch in dieser Saison will es bei ihm noch nicht so richtig klappen, mit zwölf Punkten liegt er auf dem 17. Rang. Wesentlich besser läuft es bei Marco Wittmann, der in Spielberg bereits einen Sieg einfahren konnte. Der aus Fürth stammende BMW-Pilot kommt zu seinem Heimspiel als Zweitplatzierter der Gesamtwertung, hat drei Punkte Rückstand auf Wickens. Dass er auch auf Strecken, die seinem Hersteller traditionell nicht so liegen, für gute Ergebnisse infrage kommt, bewies er beim vergangenen Rennwochenende auf dem Lausitzring: Platz vier und sechs. Wittmann: „Der Norisring liegt der Konkurrenz besser. Aber, vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung. Eine Podiumsrang bei meinem Heim-Auftritt wäre natürlich ein Hammer!“

Ob Seriensieger, oder Außenseiter. Die DTM-Saison 2016 hat gezeigt, dass in diesem Jahr alles möglich scheint. Sechs unterschiedliche Sieger in sechs Rennen, jeder Hersteller durfte dabei zweimal jubeln. Den Zehnten der Fahrerwertung, Augusto Farfus, trennen lediglich 27 Punkte vom Gesamtführenden (58 Punkte). Die Voraussetzungen für einen packenden Kampf zwischen dem 24. und 26. Juni sind optimal.

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24h-Rennen: Japanische Kölner verlieren die 84. Auflage 6 Minuten vor Ende

Von Sascha Kröschel | 19.Juni 2016

24h-Rennen Le Mans Vorschau 2011Ein Drama bei den 24 Stunden von Le Mans 2016: Das in Köln ansässige Toyota Team verlor das Rennen, weil ihr LMP1 Rennwagen 6 Minuten vor Schluss mit Problemen auf der Start und Ziel geraden stehen blieb. Dadurch holte Porsche den 18. Gesamtsieg in Le Mans. Das Rennen begann schon ungewöhnlich hinter dem Safety Car. Zur Verwunderung vieler Beteiligter lies die Rennleitung das Führungsfahrzeug so lange draußen bis die Strecke fast trocken war. So erlebten die Zuschauer einen sehr unspektakuläre Startphase. Weiterlesen »

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ADAC GT Masters: Zweiter Platz für GRT in der Lausitz

Von Sascha Kröschel | 9.Juni 2016

GRT Lamborghini LausitzNur ganz knapp am Sieg vorbei – beim großen Motorsport Festival auf dem Lausitzring konnte das GRT Grasser Racing Team am Samstag (04.06.2016) erneut über einen Podestplatz von Rolf Ineichen und Christian Engelhart im ADAC GT Masters jubeln. „Das war ein Rennen, in dem für uns wirklich alles gepasst hat“, freute sich auch Teamchef Gottfried Grasser.

Schon die freien Trainings waren für die beiden vielversprechend verlaufen: Einmal Platz eins, einmal Platz zwei – das gab Hoffnung für den Rest des Wochenendes. Als dann am Freitagnachmittag die beiden Qualifying-Sessions anstanden, sprang beide Male Startplatz vier heraus. Weiterlesen »

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Porsche Cup Deutschland: MRS auf dem Lausitzring

Von Sascha Kröschel | 9.Juni 2016

Porsche Carrera Cup LausitzringVergangenes Wochenende startete der Porsche Carrera Cup Deutschland im Rahmen des Motorsport-Festivals am Lausitzring mit seinen Läufen 7 und 8. Mit dem Ziel, weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft zu gewinnen, waren die MRS Piloten Christian Engelhart (D) und der B-Wertungs-Fahrer Ricardo Flores (Peru) bestens motiviert. Christian Engelhart, der in der Meisterschaftstabelle punktgleich mit Sven Müller lag, konnte bereits beim Training die zweitbeste Zeit des stark besetzten Carrera-Cup Feldes fahren und hatte nur einen geringen Rückstand auf Sven Müller. Auch beim Qualifying lieferte Engelhart eine top Leistung ab und erkämpfte sich für beide Rennen einen Platz in der ersten Startreihe. Weiterlesen »

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DTM: Großer Jubel beim Team Mücke!

Von Kerstin Prange | 5.Juni 2016

Großer Jubel beim Team Mücke!

Erst Poleposition, dann Sieg für Lucas Auer

Großer Jubel beim Team Mücke; für den Berliner-Rennstall auf dem Lausitzring eroberte Lucas Auer die Pole-Position für das Sonntagsrennen. Mit 1:16.861 Minuten fuhr der 21-Jährige die schnellste Rundenzeit aller 24 DTM-Piloten. Eigentlich hatte das Team gleich doppelten Grund zur Freude, denn Christian Vietoris fuhr hinter Auer die zweitschnellste Zeit. In der Startaufstellung steht Vietoris allerdings nur auf Platz sieben. Er hatte im Qualifying Mattias Ekström blockiert und wurde dafür von den Sportkommissaren bestraft und wird in der Startaufstellung um fünf Positionen rückversetzt. Von der Strafversetzung profitiert BMW-Pilot Timo Glock. Der steht im zweiten Rennen des Wochenendes neben Auer in der ersten Startreihe auf Platz zwei. Bestplatzierter Audi-Pilot in der Startaufstellung ist Mike Rockenfeller auf Platz vier.

Auer konnte Startposition halten und verteidigen |foto: aos

Auer konnte Startposition halten und verteidigen |foto: aos

Für Auer verlief das Rennen wie gemalt. Er erwischte einen extrem guten Start und hatte nach sieben Runde die entscheidende Lücke gerissen – sich mit 1,1 Sekunden Vorsprung aus dem DRS-Fenster zu seinen Verfolgern gefahren. In den übrigen 39 Runden leistete er sich keinen Fehler und setzte – wie so oft an diesem Wochenende, das 67.500 Zuschauer auf den Tribünen verfolgten – immer wieder deutlich schnellere Rundenzeiten, als die Konkurrenz.

„Meine Pace war einfach sagenhaft. Mein Team hat am Boxenstopp einen sehr guten Job gemacht – ein fantastisches Rennen“,

sagte Auer, der das Feld zwischenzeitlich mit knapp sieben Sekunden Vorsprung anführte und nach 46 Runden souverän gewann. Ein Sieg, dem ihm jeder im Fahrerfeld zu gönnen schien.

Glock in Schlagdistanz bis zum Boxenstopp in Rd. 15 | foto: aos

Glock in Schlagdistanz bis zum Boxenstopp in Rd. 15 | foto: aos

Hier ist Auer in Runde zwei und Glock ist deutlich in Schlagdistanz. Bei Timo wurden alle Träume auf eine erneute Sektdusche beim Boxenstopp zerschlagen. Ein verkantetes Rad machte Probleme und ging nicht schnell genug runter und somit hat er wertvolle Sekunden liegen lassen müssen.

Einer der ersten, der Auer gratulierte, war Mattias Ekström. Der Schwede wählte die gleiche Taktik wie in Spielberg – mit dem gleichen Erfolg: von Platz neun gestartet, fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Wie am Sonntag in Spielberg blieb er vor seinem Stopp extrem lange draußen und nutze anschließend den Vorteil seiner frischen Reifen. „Wenn du eine gute Pace hast, kannst du dir so eine Taktik erlauben. Ich bin vor meinem Stopp volle Lotte gefahren, wusste, dass ich Reifen sparen muss“, so Ekström, der sich über den Großteil des Rennens ein Duell mit seinem Markenkollegen Jamie Green lieferte. Vor dem Stopp zog er an ihm vorbei, fiel nach seinem Service jedoch wieder hinter ihn zurück. In der 39. Runden kassierte er ihn erneut und nahm sofort den zweitplatzierten Robert Wickens ins Visier. Ende der langen Start-Ziel-Geraden dann das entscheidende Überholmanöver für Platz zwei.

Eckström gratuliert Auer | foto: aos

Eckström gratuliert Auer | foto: aos

Wickens sah lange wie der sichere Zweite aus. Eine Position, die er sich dank eines sehr  guten Starts erobert hatte. Auf den letzten Runden bauten seine Reifen jedoch extrem ab, mit viel Mühe verteidigte er seinen Platz auf dem Podium gegen Jamie Green.

„Wir sind sehr früh zum Boxenstopp gekommen. Dementsprechend haben sich meine Reifen am Ende verhalten. Gegen Mattias hatte ich absolut keine Chance. Insofern bin ich mit dem dritten Platz sehr glücklich“,

sagte Wickens, der den Lausitzring als neuer Gesamtführender (58 Punkte) verlässt.

Während Wickens Reifen abbauten, konnte man im Fall Timo Glocks vom absolutem Versagen der Pneus sprechen. Der BMW-Pilot büßte am Start seinen zweiten Platz an Wickens ein, hielt bis zu seinem Stopp in der 15. Runde jedoch gut mit. Der Service an der Box missglückte, im weiteren Rennen verschwand der nötige Grip zusehends – am Ende reichte es zu Platz zehn. So hatte unter anderem Marco Wittmann wenig Probleme an seinem Markenkollegen vorbeizugehen und im Ziel das beste BMW-Resultat – Platz sechs – zu verbuchen. Nicht genug Punkte, um die Gesamtführung zu verteidigen, aber immerhin genug (55 Punkte), um Platz zwei vor Ekström (46 Punkte) und Green (45 Punkte) zu halten.

Für Paul Di Resta hingegen war es ein Wochenende zum Vergessen. Der Schotte war als Tabellenführer angereist. Sein Ausscheiden am Sonntag besiegelte seine Nullrunde in der Lausitz. Zu den Verlierern am Sonntag zählte auch Mike Rockenfeller. Der Audi-Pilot zuckte in seiner Startbox zu früh nach vorne. Ein Vergehen, das mit einer Drive-Through-Strafe belegt wurde. Der vierte Platz war futsch, das Rennen gelaufen. Auch der Sieger vom Samstag, Miguel Molina, hatte nicht viel zu lachen. Er krachte beim Überholversuch Augusto Farfus auf der Start-Ziel-Geraden ins Heck. Während sich der Brasilianer drehte und ausfiel, kassierte Molina die gleiche Strafe wie Rockenfeller.

„Ich hatte Angst, dass mich noch jemand trifft. Das war ein wirklich harter, unnötiger Schlag“,

sagte Farfus, für den das Rennen aufgrund der Schäden nach acht Runden beendet war.

Maximilian Götz und Daniel Juncadella erblickten den Zielstrich ebenfalls nicht und sind neben Rookie Esteban Ocon die einzigen Piloten, die noch keinen Punkt im Jahr 2016 sammeln konnten. Ein Jahr, das nicht mit Spannung geizt: jeder Hersteller konnte bisher zwei Rennen gewinnen. In der Teamwertung liegen zwischen BMW auf Platz eins und Mercedes-AMG auf Rang drei nur 48 Punkte; die Lücke zwischen dem Achten Timo Glock und Spitzenreiter Wickens beträgt nur 20 Zähler.

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