ADAC GT Masters: Bentley dominiert erstes Training am Red Bull Ring

Von Catharina Roosen | 22.Juli 2016

Bentley Continental GT3 - Luca Stolz / Jeroen BleekemolenDas ADAC GT Masters sagt Servus aus Österreich: Mit dem vierten von sieben Rennwochenenden startet die Sportwagenserie auf dem Red Bull Ring zur allerbesten Sommerferienzeit in die zweite Saisonhälfte. Die schnellste Runde beim ersten Freien Training auf der spektakulären Berg-und-Tal-Bahn in der Steiermark sicherte sich Seriendebütant Marco Holzer (27) im Bentley Continental vor zwei Teamkollegen.

Der zu Beginn des Jahres auf den Red Bull Ring neu aufgetragene Asphalt zeigte sofort Wirkung: Die Topzeiten waren rund eine Sekunde schneller als die Pole-Position-Zeiten aus dem Vorjahr. Weiterlesen »

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Formel 1: Rosberg verlängert bei Mercedes AMG Petronas

Von Sascha Kröschel | 22.Juli 2016

Das Mercedes AMG Petronas Formel 1-Team hat den Vertrag mit Nico Rosberg um zwei weitere Jahre für die Formel 1-Saisons 2017 und 2018 verlängert. Gemeinsam mit Mercedes-Benz fuhr Nico bislang 19 Grand Prix-Siege und 25 Pole Positions ein. Zudem ist er aktuell Führender in der Fahrer-Weltmeisterschaft.

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24h Rennen Nürburgring 2017: Termin steht fest

Von Sascha Kröschel | 18.Juli 2016

NürburgringDas ADAC 24h-Rennen am Nürburgring findet im kommenden Jahr 2017 am letzten Mai-Wochenende statt. Rund sechs Wochen nach der diesjährigen Ausgabe des Langstreckenklassikers konnte der organisierende ADAC Nordrhein die wichtigsten Rahmendaten festzurren und gibt so Teams, Fans und Offiziellen bereits frühzeitig Planungssicherheit. Am langen Wochenende um Christi Himmelfahrt (25. – 28. Mai 2017) geht es am Nürburgring dann wieder um den Höhepunkt der Nordschleifensaison. Als Termin für das ADAC Qualifikationsrennen ist der 22. – 23. April 2017 geplant.

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DTM: Bittere Pille für Audi – wenn die Technik spinnt

Von Kerstin Prange | 17.Juli 2016

Bittere Pille für Audi – wenn die Technik spinnt

Mortara und Müller verstehen die Welt nicht mehr… bittere Pille für Audi, nur weil die Technik spinnt! Diese Entscheidung kann am Saisonende die Meisterschaft beeinflussen.

#48 Edoardo Mortara - P3 in der Meisterschaftswertung | foto: aos

#48 Edoardo Mortara – P3 in der Meisterschaftswertung | foto: aos

Besonders tragisch für Mortara, der bis jetzt eine tolle Saison zeigen konnte.

Bei der Nutzung des GPS zur Ermittlung der Geschwindigkeiten in der Slowzone ist es beim DTM-Rennen am Samstag in Zandvoort zu Unstimmigkeiten gekommen. Wie die Auswertung der Daten von #48 Edoardo Mortara und #51 Nico Müller ergeben hat, gibt es möglicherweise Abweichungen zwischen den Fahrzeugdaten des Audi Teams Abt Sportsline und den Messdaten des GPS-Systems, das dem DMSB von einem Dienstleister zur Verfügung gestellt wird. Die finale Auswertung der Daten wird voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen.

#51 Nico Müller - P7 in der Meisterschaftswertung | foto: aos

#51 Nico Müller – P7 in der Meisterschaftswertung | foto: aos

„Wir müssen uns während des Rennens auf die uns zur Verfügung gestellten technischen Systeme verlassen können”, erklärt Michael Kramp, Sprecher der Rennleitung in Zandvoort. „Denn wenn das System uns eine Geschwindigkeitsübertretung meldet, ist eine sofortige Bestrafung unumgänglich. Daher wird die Rennleitung bis zur vollständigen Aufklärung des Vorfalls auf die Nutzung der GPS-Daten zur Überwachung von Slowzones verzichten. Wenn im Rennen am Sonntag eine Slowzone notwendig werden sollte, werden eventuelle Geschwindigkeits­übertretungen erst nach dem Rennen analysiert und geahndet.”

Allerdings besteht seitens der Rennleitung keine Möglichkeit, eine einmal ausgesprochene Drivethrough-Strafe zurückzunehmen. Dies ist eine Tatsachenentscheidung, die vergleichbar mit einer roten Karte im Fußball ist. Auch ein Protest des Teams wäre nach Art. 17.2 des Sportlichen Reglements nicht zulässig. Daher bleibt das Ergebnis des Samstagsrennens hier in Zandvoort unverändert.

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DTM: Green holt Sieg in Zandvoort – Race 10 mit Überraschungen

Von Kerstin Prange | 17.Juli 2016

Green holt Sieg in Zandvoort

#53 - Green von Pole zum Sieg | foto: aos

#53 – Green von Pole zum Sieg | foto: aos

Green holt Sieg in Zandvoort – 38.000 Zuschauer verfolgten dieses Spektakel in den niederländischen Dünen. Vor allem das Sonntagsrennen wartete mit einem Finale auf, das dramatischer kaum hätte sein können. Mit einem Urschrei begrüßte der Sieger Jamie Green nach 39 Runden die geschwenkte Zielflagge, drehte in seinem Audi einige Freuden-Donuts und sprang mit einem gewaltigen Satz in die jubelnden Arme seines Teams.

„Vor den Boxenstopps habe ich schon sehr an meinem Sieg gezweifelt. Mein Rückspiegel war voller Konkurrenten, die mir doch sehr dicht auf die Pelle gerückt sind“, schildert der Brite seine ersten Runden. „Nach dem Stopp lief es dann viel besser. Der zweite Satz Reifen hat wunderbar funktioniert und ich konnte das Rennen kontrollieren.“

Dass sein Vorsprung letztlich zehn Sekunden betrug, hatte jedoch auch eine andere Ursache, die bei Mercedes-AMG für lange Gesichter sorgte. Eine Ausnahme machte da Gary Paffett, der erstmals in dieser Saison das Podium erklomm – Platz zwei. Dass Edoardo Mortara dort ebenfalls feiern durfte, hätte der Audi-Pilot nur wenige Runden vor dem Ziel selbst nicht zu träumen gewagt.

Green holt Sieg in Zandvoort | foto: aos

Green holt Sieg in Zandvoort | foto: aos

Denn bis zur 34. Runde schien die Reihenfolge auf den ersten fünf Plätzen entschieden. Jamie Green führte mit beruhigendem Abstand vor Robert Wickens, Gary Paffett, Christian Vietoris und Edoardo Mortara. Wickens hatte einen perfekten Start hingelegt und vor der ersten Kurve die vor ihm ins Rennen gegangenen Mortara und Vietoris bereits für Platz drei überholt. Paffett, der seinen zweiten Startplatz zunächst verteidigte, ließ den in der Meisterschaft deutlich aussichtsreicher platzierten Kanadier in der dritten Runde passieren. Im Dreierpack machten sich Wickens, Paffett und Vietoris auf die Verfolgung von Green und schienen zunächst die besseren Karten zu haben. Nach den Boxenstopps aber konnten die drei Mercedes-AMG-Piloten die Pace des Spitzenreiters – der zudem einen perfekten Service erhielt und schon dadurch knapp 1,5 Sekunden gutmachte – nicht mehr mitgehen. Die Rangfolge der ersten Fünf blieb lange unverändert, die Stuttgarter hatten zwar nicht den Sieg, aber eine satte Punktausbeute vor Augen. Doch in der sechstletzten Runde nahm das Drama seinen Lauf. Plötzlich pflügte Wickens durch das Gras neben der Strecke, nur Sekunden später fuhr Vietoris in stark verringertem Tempo über die Start-Ziel-Gerade – Reifenschäden an beiden Fahrzeugen.

Gary Paffett #2 - freut sich über seinen 2. Platz | foto: aos

Gary Paffett #2 – freut sich über seinen 2. Platz | foto: aos

„Jammerschade für Mercedes“, fand auch Paffett, der sich aber natürlich über sein Ergebnis freute. „Ich habe bei mir keine Schäden an den Reifen spüren können, aber ich war in dieser Beziehung bestimmt am absoluten Limit. Für mich war es ein fantastisches Rennen und nach meinem vierten Platz gestern das beste Wochenende seit langem.“

Ohne die Panne hätte auch Wickens eines der erfolgreichsten DTM-Wochenenden seiner Karriere erlebt und ganz nebenbei in der Gesamtwertung mit dem Führenden, Marco Wittmann, gleichziehen können. Der lieferte erneut ein konstantes Rennen ab, holte alles aus seinem BMW heraus und fuhr lange Zeit auf dem sechsten Rang. Der Ausfall der beiden Mercedes-AMG spielte ihm dann aber voll in die Karten.

Marco Wittmann P4 | foto: aos

Marco Wittmann P4 | foto: aos

„Diese Punkte nehmen wir natürlich gerne mit – für die Reifenschäden kann ich ja nichts“,

bilanzierte Wittmann, der auf dem vierten Platz ins Ziel fuhr und die Tabelle mit nun 105 Punkten weiterhin anführt.

Mit 98 Punkten ist Green sein ärgster Verfolger, der seinerseits zehn Punkte vor Mortara liegt.

„Gestern hatte ich mit der Strafe viel Pech – heute dafür Glück. Insgesamt war es ein sehr gutes Wochenende für mich und Audi“,

sagte ein zufriedener Mortara.

Trotz des bitteren Ausgangs für seinen Hersteller hatte ein weiterer Mercedes-AMG-Pilot noch ein wenig Grund zur Freude. Lucas Auer machte während des Rennens satte zehn Plätze gut und fuhr als Neunter noch in die Punkte. Der junge Österreicher hatte zuvor im Duell gegen Martin Tomczyk das wohl spektakulärste Überholmanöver des Wochenendes gezeigt, war in der ‚Tarzanbocht’ mit viel Mut auf der Außenbahn am BMW-Piloten – Tomczyk belegte letztlich Platz elf – vorbeigegangen.

„Lucas, gib uns mehr davon!“

lobte das Team über den Funk.

In fünf Wochen bekommen Auer und seine 23 DTM-Kollegen auf dem Moskau Raceway in Russland für solche Manöver die nächste Gelegenheit. Auf dem hochmodernen Kurs steigt zwischen dem 19. und 21. August das sechste DTM-Wochenende der Saison.

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DTM: Startunfall am Samstag mit Folgen

Von Kerstin Prange | 17.Juli 2016

Startunfall am Samstag mit Folgen für Tambay [# 27 – Audi Sport Team Rosberg]

Startunfall mit Folgen - kein Start am Sonntag für Adrien Tambay! | foto: itr

Startunfall mit Folgen – kein Start am Sonntag für Adrien Tambay | foto: itr

Startunfall am Samstag mit Folgen. Im Rennen am Samstag gab es gleich beim Start Schwierigkeiten, welche Tomczyk auslöste, Götz in eine vermeintliche Lücke drängte, der dabei den Franzosen erwischte. Der recht harmlos aussehende Unfall hatte für Tambay jedoch Folgen: Nach einem Schlag des Lenkrads auf seine linke Hand klagte er über Schmerzen und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Röntgenaufnahmen schlossen einen Bruch aus, doch waren die Schmerzen am Sonntagmorgen einfach zu groß. An seiner Stelle wird Audi-Ersatzfahrer René Rast zum Einsatz kommen. Der 29-Jährige ist dreifacher Champion des Porsche Supercups (2010/2011/2012) und gewann gemeinsam mit Kelvin van der Linde im Jahr 2014 das ADAC GT Masters. Rast wird in Zandvoort mit der Startnummer 72 an den Start gehen.

Startunfall mit Folgen - Ersatzfahrer: # 72 René Rast | foto: aos

Startunfall mit Folgen – Ersatzfahrer: # 72 René Rast | foto: aos

Hier zeigte sich Rast beim freien Training am Sonntagmorgen in den Dünen der Rennstrecke von Zandvoort. Für ihn ist es sein Debüt im DTM-Boliden im Race-Modus zu starten! Seine Fans und alle Audi-Fans  drücken ihm für diesen Start die Daumen und wünschen an gleicher Stelle Adrien Tambay gute Besserung, damit er beim nächsten Rennen auf dem Moscow Raceway wieder fit und einsatzbereit ist.

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DTM: Wickens holt Start-Ziel-Sieg

Von Kerstin Prange | 16.Juli 2016

Erstes Rennen in den Dünen – Wickens holt Start-Ziel-Sieg

Start Race 9 - Zandvoort | foto: aos

Start Race 9 – Zandvoort | foto: aos

Erstes Rennen in den Dünen – Wickens holt Start-Ziel-Sieg. Von der Pole-Position in das 40-minütige Samstagsrennen gestartet, überquerte er nach 25 Runden mit 7,217 Sekunden Vorsprung vor Marco Wittmann die Ziellinie. Für den Kanadier Wickens ist es der fünfte Sieg in seiner DTM-Karriere – zuletzt gewann der Mercedes-AMG-Pilot 2015 am Norisring.

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„Auch wenn es einfach aussah – es ist niemals einfach ein Rennen zu gewinnen“, sagte Wickens im Ziel. „Ich bin einfach nur happy. Heute Abend feiern wir.“

Restart nach Safetycar-Phase | foto: aos

Restart nach Safetycar-Phase | foto: aos

Glücklich ist auch Marco Wittmann, denn nach neun von 18 DTM-Saisonrennen trägt der BMW-Pilot den inoffiziellen Titel des Halbzeit-Champions.

„Zandvoort scheint mir zu liegen, auch wenn Robert (Wickens) heute ein Tick schneller war. Mit Platz zwei und den 18 Punkten bin ich zufrieden. Morgen können wir das Blatt vielleicht noch wenden.“

Im Gegensatz zu Wickens musste sich Wittmann den Angriffen von Christian Vietoris erwehren, der als Dritter abgewinkt wurde und über die gesamte Renndistanz Druck auf Wittmann machte. Der konnte nur einmal kurz durchatmen, als Gary Paffett den Platz seines Markenkollegen Vietoris übernahm, um den Druck auf Wittmann zu erhöhen. Erst in der letzten Runde konnte Vietoris den Podestrang zurückerobern.

Siegertreppchen - P2 Wittmann, P1 Wickens, P3 Vietors (v. l. n. r.) | foto: aos

Siegertreppchen – P2 Wittmann, P1 Wickens, P3 Vietors (v. l. n. r.) | foto: aos

Mit dem achten Sieger im neunten geht es für die DTM am Sonntag in die zweite Saisonhälfte. Marco Wittmann hat mit seinem zweiten Platz seine Führung in der DTM-Fahrerwertung ausgebaut. Er führt die Tabelle mit 93 Punkten an. Auf Platz zwei liegt mit zehn Punkten Rückstand nach neun Rennen Robert Wickens. Nach einer Durchfahrtsstrafe kam Edoardo Mortara am Samstag nicht über Platz 17 hinaus. In der Tabelle liegt er punktgleich mit Jamie Green auf dem dritten Rang. Der Brite war im Rennen bester Audi-Pilot auf Rang fünf.

 

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