Teamwork bei Audi – Strategie mit Folgen

Von Kerstin Prange | 23.September 2018

Teamwork bei Audi - Strategie mit Folgen

Startszene Sonntag Race 18 Spielberg | foto: aos

Teamwork bei Audi – Strategie mit Folgen für René Rast? Der Audi-Pilot gewann auch das Sonntagsrennen in Österreich und legte damit eine historische Serie hin. Nach dem Nürburgring-Wochenende – vor zwei Wochen holte er in der Eifel beide Pole-Positions und beide Rennsiege – zieht er nun mit vier Siegen in Folge mit Klaus Ludwig [1989], Nicola Larini [1993] und Alessandro Nannini [1993/1994 und 1996] gleich, denen dieses Kunststück ebenfalls gelungen ist.

Teamwork bei Audi - Strategie mit Folgen

#33 René Rast vierter Sieg in Folge – Sonntag Race 18 Spielberg 2018 | foto: aos

In der neuen DTM seit 2000 hat vor Rast kein Fahrer so oft hintereinander gesiegt.

Teamwork bei Audi - Strategie mit Folgen

#33 René Rast, Audi Sport Team Rosberg | foto: aos

„Ein weiteres unglaubliches Wochenende“, sagte Rast nach dem Rennen. „Ich bin dankbar für das tolle Auto, das tolle Team und das Teamwork.“

Platz 2 und 3…

Zweiter im 18. DTM-Saisonrennen wurde Nico Müller in einem weiteren Audi RS 5 DTM. Das Podium komplettierte Gary Paffett als Dritter, der in der DTM-Fahrerwertung vor dem Finale in Hockenheim nun vier Punkte hinter Paul Di Resta liegt. Di Resta wurde in der Steiermark Vierter.

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#51 Nico Müller – zwischenzeitlich 1., aber am Ende reichte es dann nur für Platz 2 | foto: aos

Damit hat sich Rast in absolute Schlagdistanz gefahren. Mit 50 von 56 möglichen Punkten an einem Rennwochenende hat er sich auf eine sichere Position im Titelkampf katapultiert. Seit gestern diskutieren die Fans in den sozialen Netzwerken über Stallorder, Ungerechtigkeiten und geschenktem Glück. Dabei haben Müller und Rast immer wieder betont, dass es doch ganz normal sei, in dieser Situation keine Risiken einzugehen. Sie wollten im Samstagrennen und auch am Sonntag die Mercedes kontrollieren und die Siegchancen für die Sterne-Fahrer minimieren. Was Ihnen auch gelungen ist. Auch heute hat Nico Müller [#56, P2] die Wichtigkeit der Wahrung von realistischen Meisterschaftschancen kommuniziert. Und wenn wir ehrlich sind, stehen solche Vorgehensweisen auch bei anderen Herstellern in ähnlichen Situationen auf der Tagesordnung.

Die Verfolger

Für BMW holte am Sonntag Rookie Joel Eriksson das beste Ergebnis. Der Schwede wurde im BMW M4 DTM Fünfter, während Markenkollege Timo Glock als Siebter und Lokalmatador Philipp Eng als Neunter ebenfalls für die Münchner punkteten.

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Fahrszene – Sonntag Race 18, Spielberg | foto: aos

Spannung bis zur letzten Zielflagge

Nach dem vorletzten Rennwochenende werden Zahlenfreaks wieder mal orakeln… Wer hat die größten Chancen? Wer hätte es am meisten verdient? Wer hat genug Biß und Nerven, um sich am Ende durchzusetzen?

Mit zwei Siegen konnte René Rast an diesem Wochenende die höchste Punktzahl der drei Favoriten einfahren. Paul Di Resta hat 25 seinem Punktekonto gutschreiben können und Gary Paffett freute sich über 19 Punkte. Im Moment hat jeder dieser drei Fahrer die Möglichkeit die diesjährige Meisterschaft für sich zu entscheiden. Jeder der Drei war bereits einmal Champion und jeder der Drei möchte es in diesem Jahr erneut schaffen. Paul Di Resta führt die Fahrerwertung mit 229 Punkten an, ihm folgt mit 225 Punkten Gary Paffett und in der absoluten Lauerstellung befindet sich René Rast mit 199 Punkten. Es können noch 56 Punkte eingesammelt werden und es bleibt spannend bis zum Schluß.

Grund zum Feiern gab es reichlich

Neben dem vierten Sieg für Rast in Folge, freute sich Audi Sport über den 100. Sieg in der DTM und das wurde mit einer Torte gefeiert.

Teamwork bei Audi - Strategie mit Folgen

Für den 100. Sieg gab es eine Torte! | foto: aos

Und die Jungs der Mercedes-AMG-Mechaniker-Crew feierten bereits nach dem Qualifying den Sieg der Markenwertung! Vor dem Finale in Hockenheim sind die Stuttgarter von der Konkurrenz aus München und Ingolstadt nicht mehr einzuholen. Mercedes-AMG liegt mit 865 Punkten uneinholbar vor BMW [563] und Audi [483] in Führung.

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Die Mercedes-Mechaniker im Siegestaumel! | foto: aos

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Qualifying am Sonntag in der Steiermark

Von Kerstin Prange | 23.September 2018

Qualifying am Sonntag in der Steiermark zeigte starkes Sternepotenzial. In den Top 10 sind 5 Mercedes-AMG für das folgende Rennen platziert. Der Audi-Hoffnungsträger René Rast hat in den letzten zwei Minuten seine Aussicht auf die Pole begraben müssen und wurde in seiner Rundenzeit durchgereicht. Er wird das Rennen vom Startplatz 8 beginnen. Mit 1:23,866 war er hingegen enttäuscht von seinem Auftritt im Qualifying. Seine Chancen auf die Titelverteidigung schwinden somit. „Ich habe extrem schlechte Laune“, sagte der Audi-Pilot.

Polesetter Gary Paffett

Qualifying am Sonntag in der Steiermark

#2 Gary Paffett holt Pole für das Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring | foto: aos

Sichtlich erleichtert und mit ehrlicher Freude stieg Paffett am Ende des zweiten Qualifyings aus seinem Dienstwagen. Somit hat er sich die beste Position für einen Sieg im 18. Saisonlauf der DTM sichern können. Gelingt es ihm, diese Position am Ende zu vergolden, kann er sich so die Tabellenführung in der Gesamtmeisterschaft zurückholen. So eng wie in diesem Jahr war es schon lange nicht mehr. Neben Paffett ist auch Di Resta bereit, alles zu geben, um in diesem Jahr die Meisterschaft für sich zu gewinnen. Und besonders spannend ist es um René Rast. Hat er das Zeug, sich gegen beide durchzusetzen? Und schafft er es, seinen im letzten Jahr gewonnenen Titel zu verteidigen, ohne ihn zu verlieren? Diese Fragen beschäftigen besonders die Fans der Ringe und Sterne.

Gaststarter Sébastien Ogier wurde Letzter mit einem Rückstand von 1,296 Sekunden auf Paffett. TV-Partner SAT.1 sendet ab 13 Uhr live aus der Steiermark, der Rennstart ist um 13:30 Uhr. In Österreich überträgt ORF eins ab 13:15 Uhr.

 

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Drei Audis ganz oben

Von Kerstin Prange | 22.September 2018

Drei Audis ganz oben

Startszene zur Berg- und Talfahrt in der Steiermark | foto: aos

Drei Audis ganz oben – wie bereits im letzten Jahr. René Rast konnte seinen dritten Sieg in Folge einfahren. Wer sich das Rennen am TV ansehen konnte, hat ein spannungsgeladenen Lauf sehen können. Mit zwei Safety-Car-Phasen und einigen leichten bis mittelschweren Rangeleien und einem glücklosen Timo Glock, der einen Motorschaden erleiden musste.

Drei Audis ganz oben

#16 Timo Glock vom Startplatz 2 ins AUS! – Motorschaden macht ein jehes Ende | foto: aos

Drei Audis ganz oben

Bis zur Zielflagge war nicht klar, wer letztendlich das Rennen heimfahren würde. Daniel Juncadella erhielt kurz vor Rennende eine Durchfahrtstrafe, die in eine 30-Sekunden-Ersatzstrafe gewandelt wurde, da er keine Zeit mehr hatte, die Boxengasse in Schleichfahrt zu durchqueren. Dennoch zeigte sich Rast nicht so überschwenglich glücklich wie noch am Nürburgring. Wer das Rennen verfolgen konnte, hat mitbekommen, wie „kulant“ seine Markenkollegen Rockenfeller und Müller [beide Audi-Piloten] den Weg frei machten, um dem einzig möglichen Titelanwärter aus dem Audi-Lager auf diesem Weg zu unterstützen.

Drei Audis ganz oben

Mike Rockenfeller – PK zum Race 17 in Spielberg | foto: aos

Mike Rockenfeller hat dazu ein ganz klares Statement in der anschließenden Pressekonferenz gegeben:

„René ist unsere einzige Chance im Titelkampf, das letzte Eisen im Feuer, wenn wir als Teamkollegen helfen können, dann machen wir das. Die Saison ist im Endspurt, da geht es nur so.“

Pechvogel des Rennens

Ein unglückliches Rennen erlebte Mercedes-AMG-Pilot Juncadella. Seinen zweiten DTM-Sieg vor Augen, beging der Spanier beim Neustart in der drittletzten Runde einen Regelverstoß und wurde dafür mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Das bedeutete für ihn letztlich Platz 14.

In der DTM-Fahrerwertung liegt drei Rennen vor dem Saisonende wieder Paul Di Resta in Führung. Der Mercedes-AMG-Pilot hat mit 216 Punkten zehn Punkte Vorsprung auf seinen Markenkollegen Gary Paffett [206]. René Rast hat mit seinem erneuten Erfolg den Rückstand weiter verkürzt und ist mit 174 Punkten Dritter.

Tabelle – Fahrerwertung 2018

Das zweite Rennen des Wochenendes wird am Sonntag ausgetragen. Rennstart ist um 13:30 Uhr, SAT.1 überträgt bereits ab 13:00 Uhr live aus Spielberg. In Österreich ist ORF eins am Sonntag ab 13:15 Uhr auf Sendung. In der Schweiz zeigt MySports das Rennen live. Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen kostenfrei im Livestream gezeigt.

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Erneute Pole für Mercedes-AMG

Von Kerstin Prange | 22.September 2018

Erneute Pole für Mercedes-AMG

Regen in den Bergen | foto: aos

Erneute Pole für Mercedes-AMG! Daniel Juncadella [1:36.071] machte es möglich und stellte seinen Mercedes an die Spitze des Starterfeldes für das Samstagrennen. Mit Timo Glock [1:36.142] im BMW, der vom Startplatz zwei ins Rennen startet und Mike Rockenfeller [1:36.300, 3. Startplatz] im Audi zeigt sich erneut die Markenvielfalt an der Spitze.

Verschnupft, aber bereit für einen erneuten Sieg auf dem Red Bull Ring

Schon am Nürburgring quälte sich der BMW-Fahrer mit verstopfter Nase und rauer Kehle durchs Wochenende. Vor diesem Rennwochenende in Spielberg fühlt sich Glock „immer noch nicht hundertprozentig fit“. Deshalb verzichtete er auch auf seinen Einsatz als Co-Kommentator beim Formel-1-Rennen in Singapur. „Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit. Meine Nasennebenhöhlen sind nach wie vor komplett dicht. Die Erkältung ist hartnäckig. Für Spielberg sollte es aber reichen, ich denke nicht, dass mein Start in Gefahr ist.“ Derzeit ist er Sechster mit 119 Punkten. 90 Punkte sammelte Glock in den ersten sechs Rennen. In den vergangenen zehn Rennen waren es nur noch 29 Punkte.

Im ersten Qualifying konnte er trotz widriger Umstände – Regen, Unterbrechung des Qualis, ein Ausritt ins Kiesbett und der immer noch tiefsitzende lästige Schnupfen, sein yellow beast für den Startplatz 2 optimal positionieren.

Erneute Pole für Mercedes-AMG

#16 Timo Glock – Ausritt ins Kiesbett und trotzdem Startplatz 2 im Samstagrennen | foto: aos

Start zum ersten Rennen an diesem Wochenende zur gewohnten Zeit – 13:33 Uhr!

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Abbruch des 1. Qualifying in Spielberg

Von Kerstin Prange | 22.September 2018

Zum Abbruch des 1. Qualifying in Spielberg führte der morgendlich Dauerregen. Gestern noch schönster Sonnenschein und heute kühle 10 °C und Regen! Trotz Regenreifen haben die Piloten ihre Not die DTM-Boliden durch die Berg- und Talpassagen des Ringes zu pilotieren. Die Rennleitung hat sich aus Sicherrheitsgründen für eine Unterbrechung des Qualifyings entschieden. In den Boxen kann man nach langer Zeit mal wieder Heizdecken auf den Reifen sehen.

Abbruch des 1. Qualifying in Spielberg

Reifenwärmetest durch Timo Glock | foto:aos

Nach einer kurzen Unterbrechung geht es jetzt weiter, aber der Regen hat noch nicht wirklich nachgelassen. Das Regenradar zeigt auch erst gegen Mittag leichte Änderungen an. Der Regen soll dann abklingen, aber die Temperaturen bleiben um die 10 °C.

Noch sind gut 10 Minuten zu fahren! Am Ende wird sich zeigen, wer seinen Boliden auf den besten Startplatz positionieren konnte.

 

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Red Bull Ring in Spielberg

Von Kerstin Prange | 21.September 2018

Red Bull Ring in Spielberg

Restart im Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring 2017! | foto: aos

Der Red Bull Ring in Spielberg ist perfekt in die steirische Berglandschaft eingepasst. Auf drei Seiten ist er von Hängen umgeben, die auch als Naturtribünen genutzt werden. So haben die Fans einen guten Überblick über die Strecke und können das Renngeschehen optimal verfolgen. Bei sieben Rechts- und nur zwei Linkskurven wird der linke Vorderreifen auf dem 4,318 Kilometer langen Asphaltband besonders stark beansprucht.

„Mit einem asymmetrischen Fahrzeug- und Luftdruck-Setup kann am Red Bull Ring eine zu starke einseitige Belastung vorne links vermieden werden“, erklärt Hankook DTM-Ingenieur Thomas Baltes.

Red Bull Ring in Spielberg

Mit langen Geraden, schnellen Kurven sowie Bergauf- und Bergab-Passagen weist der Alpenkurs ein abwechslungsreiches Streckenlayout auf. Thomas Baltes:

„Bei den unterschiedlichen Turns und Kurvenvarianten, den Steigungen und dem starken Gefälle ist in Spielberg eine ausgeglichene Fahrzeug-Abstimmung mit einer ausgewogenen Kombination aus aerodynamischem und mechanischen Grip nötig.“

Eine intensive Sonneneinstrahlung auf dem aggressiven Fahrbahnbelag kann für eine erhöhte Laufflächentemperatur sorgen, was die Performance des Hankook Rennreifens in keiner Weise beeinträchtigt.

„Das aggressive Überfahren der hohen Kerbs stellt eher eine Belastung für die Konstruktion des Ventus Race dar. Insgesamt bewegt sich die Reifen-Beanspruchung in Spielberg im Vergleich zu anderen DTM-Kursen auf mittlerem Niveau“, so der Hankook DTM-Renningenieur.

Streckendesign und seine Tücken

Eine Schlüsselstelle des Kurses ist die Castrol-Edge-Kurve gleich nach dem Start. In diesem Rechtsknick müssen die Fahrer die Ideallinie genau treffen, um mit optimaler Traktion viel Schwung für die anschließende lange Bergauf-Gerade zu sammeln. In der folgenden Remus-Spitzkehre bietet sich die beste Überhol-Möglichkeit! Hier ist das hohe Grip-Niveau des Hankook Rennreifens gefragt. Nur so ist aus dieser langsamen Passage schnell herauszubeschleunigen.

Red Bull Ring in Spielberg

Das Wahrzeichen vom Ring in der Steiermark | foto: aos

Wetterkapriolen in den Bergen Österreichs

In der Vergangenheit ist es am Red Bull Ring immer wieder zu wolkenbruchartigen Schauern gekommen. Bei diesen Bedingungen ist für die Fahrer aufgrund des Strecken-Layouts Vorsicht geboten. Thomas Baltes:

„Bei den großen Höhenunterschieden gibt es bei Regen immer wieder Wasserüberläufe auf der Strecke. Vor allem am Ende der Bergab-Passagen müssen die Piloten mit stehendem Wasser und daher erhöhtem Aquaplaning-Risiko rechnen.“

 

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DTM: René Rast fährt DTM-Geschichte

Von Kerstin Prange | 11.September 2018

René Rast fährt DTM-Geschichte. Erstmals werden an einem Rennwochenende alle möglichen Punkte einem Fahrer gutgeschrieben. Rast stellte seinen Boliden für beide Rennen auf die beste Startposition und sicherte sich zweimal den Sieg!

DTM: René Rast fährt DTM-Geschichte

#33 René Rast und sein Team Rosberg | foto: aos

Ein Rennwochenende im Rückspiegel betrachtet

Im Qualifying am Samstag konnte er sich in letzter Sekunde vor Gary Paffett (Mercedes-AMG) und Bruno Spengler (BMW) behaupten. Nachdem es im vergangenen Jahr auf dem Nürburgring für ihn nicht ganz so optimal lief, sorgte die Pole für das erste Rennen in der Eifel für jede Menge Freude im Rosberg-Team.

„Wiedermal war meine letzte Runde die beste. Ich bin mega-happy. Endlich die erste Pole der Saison. Der Nürburgring war für mich oft eine tolle Strecke. Jetzt hoffe ich auf einen Podiumsplatz.“ Rast war der einzige Audi-Pilot unter den ersten Zehn.

Bruno Spengler fuhr zum zweiten Mal in dieser Saison im Qualifying auf Platz drei. Dementsprechend zufrieden war der Kanadier.

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis. Es wird schwer werden im Rennen. Über die Distanz ist die Konkurrenz sehr stark. Diese Saison ging es leider nicht immer in die richtige Richtung, wir hatten auch viel Pech. Meine Chancen auf eine gute Platzierung sind gut. Ich werde alles geben.“

Im Rennverlauf konnte Rast seine erste Poleposition der Saison zum Sieg wandeln. Dicht gefolgt von Bruno Spengler (BMW) und Gary Paffett (Mercedes-AMG).

Beim unerwarteten Kaiserwetter in der Eifel stieg die Spannung nach dem zweiten Qualifying auf das Sonntagsrennen. Erneut konnte René Rast aus bester Position starten. Wie bereits auch schon am Samstag fuhr Gary Paffett in seinem Mercedes-AMG die zweitschnellste Zeit des Qualifyings. Von dritter Position ging Philipp Eng (BMW) ins Sonntagsrennen.

DTM: René Rast fährt DTM-Geschichte

Start ins Sonntagsrennen | foto: aos

Der absolute Verlierer des Sonntagsrennens war Gary Paffett. Durch den verkorksten Pflichtboxenstopp, der mit 11,1 Sekunden verbucht wurde, büste er 5 Plätze ein, die ihm so wertvolle Punkte in der Meisterschaft kostete.

Der Griff nach der Meister-Trophäe

Nach 16 Rennen von 20 liegen die Siegerpotenziale eng beieinander. In den letzten 4 Rennen können insgesamt noch maximale 112 Punkte eingefahren werden. Für alle Zahlenliebhaber und Orakel-Befrager ist jetzt die beste Zeit, sich mit dem Hätte-, Könnte-, Wäre-Phänomen auseinanderzusetzen. Theoretisch haben in diesem Jahr noch acht Piloten eine Chance. Natürlich ist dies eine sehr wilde Theorie. Auch wenn die Chancen in der Zwischenzeit bei allen Marken vorhanden sind, stehen Paffett und Di Resta (beide Mercedes-AMG) immer noch ganz eng weit vorn.

Hier die Ergebnisse in Tabellenform!

 

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DTM: Nürburgring das Zünglein an der Meisterschaftswaage?

Von Kerstin Prange | 11.September 2018

Wird der Nürburgring das Zünglein an der Meisterschaftswaage? Ein Wochenende und plötzlich nimmt die DTM Audi-Fahrt auf. Nach diesem Rennwochenende wurde die Spannung um den Titelkampf in das nächste Level gehoben. Wer die Rennen an der Strecke oder im TV verfolgen konnte, weiß worüber wir hier berichten.

Die DTM am Nürburgring zu Gast

Die Tradition ruft. Nach drei europäischen Auslandsrennen in Folge kehrte die DTM kurz nach Deutschland zurück, bevor es dann zum letzten Auslandsrennen nach Österreich geht. Vom 7. bis 9. September 2018 waren die Stars von Audi, BMW und Mercedes-AMG auf dem Nürburgring zu Gast. Auf diesem Traditionskurs wurden die Rennen 15 und 16 von insgesamt 20 in der Saison ausgetragen.

Der Kampf um den DTM-Titel geht in die heiße Schlussphase

Als Führender der Fahrerwertung reiste Paul Di Resta mit 186 Punkten in die Eifel, während sein Mercedes-AMG-Markenkollege Gary Paffett nach einem verkorksten Rennwochenende in Misano mit nur neun Punkten Rückstand Zweiter ist. Auch der Drittplatzierte, Edoardo Mortara (138 Punkte), gehört zum Sternengeschwader der Titelaspiranten. Diese Strecke liegt Mercedes-AMG. In 30 Jahren DTM konnten die Sterne 32 Rennen auf dem Ring für sich entscheiden. Aus dem aktuellen Fahrerkader haben Paffett, Mortara und Lucas Auer je einmal in der Eifel gewonnen. Im vergangenen Jahr sicherte sich Mercedes-AMG fünf der sechs möglichen Podestplätze. Weiterlesen »

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