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    Auto und die Weihnachtszeit

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    Wie weit Theorie und Praxis manchmal auseinanderklaffen, zeigt die Weihnachtszeit. Denn theoretisch sollen die letzten Wochen des Jahres eine Phase der Besinnung und eines friedlich erlebten Festes sein. In der Praxis aber bringt bereits die Vorweihnachtszeit oft Hektik – auch im Straßenverkehr. Ein paar Tipps können helfen, damit der Stress zwischen Einkaufstrubel und Festvorbereitung nicht auch noch im Auto erlebt werden muss. Zusätzlich geben Automobilclubs wie ADAC, ACE oder AvD Hinweise, mit denen der Wagen die Böller der Silvesternacht unbeschadet übersteht.

    Ein Weihnachtsbaum gehört zum Fest. Und meist wird so ein Baum mit dem Auto transportiert. Zu beachten ist dabei, dass vor allem bei der Fahrt mit dem Baum im Kofferraum Brems- und Rücklichter sowie das Kennzeichen auf keinen Fall verdeckt werden dürfen. Autodächer sind ebenfalls ein beliebter Ort, um einen Weihnachtsbaum zu transportieren. Wichtig ist hier eine gute Sicherung – der Baum soll nicht herunterfallen, und er darf es in Hinblick auf die Verkehrssicherheit auch nicht.

    Die Länge eines Weihnachtsbaums ist nicht nur relevant, wenn es darum geht, ob er in die gute Stube passt. Auch beim Transport ist sie zu beachten: Der Baum darf weder seitlich noch nach vorn über die Karosserie hinausragen. Hinten darf er maximal 1,5 Meter überstehen – aber auch nur dann, wenn er schon ab einem Meter Überlänge mit einem roten Schild oder bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet ist.

    Gerade wenn ein Weihnachtsbaum im Innenraum mitgenommen wird, können unschöne Flecken durch Harz auf den Polstern zurückbleiben. Es ist daher ratsam, eine alte Decke unter den Baum zu legen. Kommt es zu Flecken in den Polstern, helfen meist Fleckenmittel, Spiritus oder Waschbenzin. Die sollten aber zunächst einmal an einer unauffälligen Stelle getestet werden.

    Silvester ist ein guter Tag, um das Auto einmal stehen zu lassen. So kann der Jahreswechsel auch mit dem einen oder anderen Glas Sekt gefeiert werden – ohne dass die Fahrerlaubnis in Gefahr ist. Außerdem müssen Fahrer gerade in der Nacht mit zusätzlichen Irritationen durch Feuerwerk rechnen. Parkplatzsuche ist auch in der Silvesternacht eine knifflige Sache. Wegen möglicher Böllerkanonaden gehören Anwohnerstraßen in der Nähe von Kneipen, Marktplätzen oder Szenetreffpunkten zu den gefährlicheren Abstellplätzen. Wer sicher gehen will, bringt den Wagen in einem Parkhaus oder einer Garage unter.

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