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    24h-Rennen Nürburgring 2010: Porsche-Teams mit starkem Auftritt – aber ohne Happy End

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    Nach vier Gesamtsiegen in Folge beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring in den Jahren 2006 bis 2009 präsentierten sich die Porsche-Teams in diesem Jahr erneut stark, aber ohne das nötige Quäntchen Glück. In einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Rennen bestimmten Porsche-Fahrzeuge rund 15 Stunden das Geschehen an der Spitze.

    Die Serie an Ausfällen fand ihren traurigen Höhepunkt mit dem Ende der achtstündigen Führung des Porsche 911 GT3 R Hybrid. Bis dahin konnte der innovative Rennwagen aus Weissach den eindeutigen Beweis antreten, dass die von Porsche entwickelte Hybridtechnologie auf der Rennstrecke absolut konkurrenzfähig ist und zugleich einen deutlichen Verbrauchsvorteil darstellt.

    Nach 22 Stunden und 15 Minuten rollte der orange-weiße 911 GT3 R Hybrid in Führung liegend im Streckenabschnitt Metzgesfeld mit Motorschaden aus. „Ich habe ein lautes Geräusch aus dem Heck gehört und plötzlich keinen Vortrieb gehabt“, beschreibt Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) das unvermittelte Ende aller Siegträume.

    Alle Erwartungen übertreffen konnte der straßenzugelassene Porsche 911 GT3 RS, der den Weg zum Nürburgring auf eigener Achse zurückgelegt hatte. Ex-DTM-Pilot Roland Asch (Ammerbuch), Rennfahrer und TV-Moderator Patrick Simon (Wiesbaden) sowie die Journalisten Horst von Saurma (Stuttgart) und Chris Harris (Großbritannien) belegten im Feld der rund 200 Fahrzeuge den erstklassigen 13. Rang.

    Die Pechsträhne der reinrassigen Renn-Neunelfer nahm bereits weit vor dem Ausfall des 911 GT3 R Hybrid ihren Lauf. Bereits nach fünf Rennstunden schied Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) im 911 GT3 R des Teams Mamerow Racing wegen eines Unfalls aus. Zweieinhalb Stunden später wurde der Favorit auf den Gesamtsieg durch einen unverschuldeten Unfall abrupt aus dem Rennen geworfen. Der 911 GT3 R von Manthey Racing, dem Siegerteam der vergangenen vier Jahre, führte von der ersten Rennrunde an und lag mit großem Abstand an der Spitze, als er von einem Fahrzeug getroffen wurde, das quer über die Strecke schleuderte. Die schwere Beschädigung des Elfers bedeutete das frühe Aus für das erfolgsverwöhnte Fahrerquartett mit den Werksfahrern Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) sowie Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco).

    Sowohl der 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey als auch der des Haribo Team Manthey mussten nach Defekten im Antriebsstrang aufgeben. Für das Wochenspiegel-Auto war bereits bei Halbzeit des Rennens Schluss, die Besatzung des Haribo-Elfers fiel viereinhalb Stunden vor Rennende aus.

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