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    DTM 2010: Scheider siegt von Startplatz 15 in Adria (Italien)

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    DTM 2010 Podium Adria Italien SiegerIm ersten Regenrennen der DTM seit zwei Jahren fuhr Audi-Pilot Timo Scheider das „Rennen seines Lebens“: Auf dem Adria International Raceway in Italien triumphierte am Sonntag (31.10.2010) der zweifache DTM-Champion von Startplatz 15 – das war in der DTM zuletzt 2007 in Mugello dem ehemaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen gelungen.

    Doch nicht nur über den souveränen ersten Saisonsieg des zweifachen DTM-Champions durfte sich Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich in Adria freuen: Alexandre Prémat überstand einen spektakulären Überschlag in Folge einer Berührung auf der Start-Ziel-Geraden nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus offenbar unverletzt.

    Auf der extrem rutschigen Strecke hatten die Audi-Piloten gegenüber der Konkurrenz einen klaren Vorteil. Timo Scheider war zeitweise mehr als eine Sekunde pro Runde schneller als die anfangs führenden Mercedes-Piloten Bruno Spengler und Gary Paffett. Schon in der ersten Runde schob er sich vom 15. auf den siebten Platz nach vorne. Weil er auch mit den gebrauchten Regenreifen konstant schnelle Rundenzeiten fahren konnte, absolvierte Scheider seine beiden Pflichtboxenstopps erst kurz vor Rennende und kam mit über sieben Sekunden Vorsprung auf die Strecke zurück.

    Auch Mattias Ekström hätte in Adria ganz oben auf dem Podium stehen können. Der Schwede hatte sich gerade an Jamie Green vorbei auf Platz drei nach vorne gearbeitet und holte schnell auf Bruno Spengler und Gary Paffett auf, als sich ein Splint des Schalthebels löste. Die halbe Minute, die Ekström beim vorgezogenen ersten Boxenstopp verlor, warf ihn ans Ende des Feldes zurück. Trotzdem konnte sich der Schwede noch in die Punkteränge nach vorne kämpfen und kurz vor Rennende den bisherigen Tabellenführer Paul Di Resta im Mercedes überholen.

    Auch Miguel Molina hätte in Adria weitere Punkte holen können. Der beste Neuling der DTM 2010 wurde kurz vor Rennende jedoch von Paul Di Resta am Ende der Start-Ziel-Geraden am linken Hinterrad getroffen. Dabei brach die linke Hinterradaufhängung. Molina war anschließend nur noch Passagier und krachte mit seinem Audi A4 DTM in das Heck von Di Restas Mercedes.

    Mike Rockenfeller hatte auch eine Berührung mit dem Schotten: Beim Versuch, am Ende der Startrunde einen Angriff von Oliver Jarvis abzuwehren, traf der Le-Mans-Sieger den Mercedes unglücklich am Heck. Rockenfeller startete nach dem Restart als 17. und belegte an seinem 27. Geburtstag schließlich Rang elf. Katherine Legge beendete das Rennen auf Platz 16. (Quelle: Audi-Motorsport)

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