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    24h Nürburgring 2011: Porsche startet mit effizientem 911 GT3 R Hybrid

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    Porsche geht beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring am 25. Juni 2011 mit einer weiterentwickelten Version des Porsche 911 GT3 R Hybrid an den Start. Entwicklungsschwerpunkt war die Verbesserung der Effizienz durch gezielte Optimierung der Hybrid-Komponenten, deren Gewicht um 20 Prozent gesenkt werden konnte. Der 911 GT3 R Hybrid in der Version 2.0 soll bei reduziertem Verbrauch die gleichen Rundenzeiten erreichen wie sein Vorgänger.

    Das generelle Hybrid-Layout wurde vom 2010er-Modell übernommen. Eine Portalachse mit zwei Elektromotoren treibt die Vorderräder an und ergänzt den 4,0 Liter großen, abhängig von der „Balance of Performance“ -Einstufung (BoP) etwa 470 PS starken Sechszylinder-Boxermotor, der seine Kraft an die Hinterachse abgibt. Die Leistung der beiden Elektromaschinen stieg jedoch von jeweils 60 auf 75 Kilowatt. Insgesamt steht den Piloten des 911 GT3 R Hybrid 2.0 sekundenweise eine Zusatzleistung von rund 200 PS zur Verfügung. Diese Leistung wird je nach Programmierung automatisch beim Betätigen des Gaspedals zugesteuert.

    Darüber hinaus können die Piloten die elektrische Zusatzleistung auch manuell abrufen, beispielsweise bei Überholvorgängen. Der elektrische Schwungradspeicher, dessen Rotor mit bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute rotiert und die Energie mechanisch in Form von Rotationsenergie speichert, ist nun zusammen mit den übrigen Hybridkomponenten in einer Kohlefasersicherheitszelle im Beifahrerraum untergebracht.

    Bereits auf den ersten Blick ist der neue GT3 R Hybrid vom 2010er-Modell zu unterscheiden. Die großen Kühlöffnungen vor den hinteren Kotflügeln konnten durch Optimierungen am Kühlsystem der Hochvoltkomponenten des Hybridsystems entfallen. Dadurch verringert sich der Luftwiderstand, was ebenfalls zu einer Verbrauchsreduzierung beiträgt. Insgesamt konnte das Fahrzeuggewicht von 1.350 auf 1.300 Kilogramm reduziert werden.

    Ebenfalls komplett überarbeitet wurde das Cockpit des 911 GT3 R Hybrid. So wanderte ein Großteil der Anzeigen und Bedienelemente in das Lenkrad. Die restlichen Funktionen werden über hinterleuchtete Tasten auf der dem Fahrer zugewandten Mittelkonsole bedient. Im Vordergrund stand dabei die Ergonomie und Übersichtlichkeit für die Piloten – vor allem bei Dunkelheit.

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