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    Formel 1 2011: Grüner Politiker stellt Rennen am Nürburgring in Frage

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    Der Landesvorsitzende der Grünen in Rheinland-Pfalz, Daniel Köbler, hat angekündigt, die Ausgaben des Landes für die Formel 1 in Kürze prüfen zu wollen. Er habe nichts gegen die Autorennen, sei jedoch nicht bereit, Steuergelder als Subventionen für gewinnorientierte Veranstaltungen einzusetzen.

    Köbler kündigte an, man werde „in den Verhandlungen mit der SPD … darauf hinarbeiten, die Subventionen für den Nürburgring in absehbarer Zukunft dauerhaft zu streichen.“

    „Wir wollen den Nürburgring nicht einfach dicht machen – da steckt ja schon viel Steuergeld drin. Aber wir können uns nicht mit so hohen Subventionen zum Spielball von Einzelnen machen“, teilte Köbler der Presse mit. Bernie Ecclestone erhält pro Rennen in Deutschland ca. 13 Millionen Euro. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf waren jedoch in der Regel nicht kostendeckend, so dass die Rennstrecke einen Verlust einfuhr.

    Die Region dagegen profitiert lauter einer Studie der FIA aus dem Jahre 1994 von der Formel 1 durch Ausgaben der Teams, Ausrichter und Besucher in Höhe von rund 100 Millionen DM. Umgerechnet auf aktuelle Zahlen dürften annähernd vergleichbare Beträge in Euro erreicht werden, so dass auch das Land durch die Mehrwertsteuer seine Subventionssummen mindestens teilweise refinanziert bekäme. Aktuelle Studien zur Wirtschaftsleistung der F1-Rennen liegen allerdings nicht vor.

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