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    ADAC GT Masters 2011: Die „Grüne Hölle“ des Ostens

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    Philip Geipel (24, Plauen) ist vor dem ADAC Masters Weekend auf dem Sachsenring bis in die Fingerspitzen motiviert. Erstmals tritt der Sachse aus dem rund 60 Kilometer vom Sachsenring entfernten Plauen in einem Sportwagen des ADAC GT Masters auf seiner Heimstrecke an. Beim Saisonauftakt in Oschersleben musste Geipel noch pausieren, nachdem sein Teamkollege, der amtierende Meister Albert von Thurn und Taxis (27, Regensburg), aus gesundheitlichen Gründen auf den Start verzichtete. Ab dem Rennwochenende auf dem Sachsenring will das Duo Geipel/von Thurn und Taxis mit ihrem Reiter-Lamborghini Gallardo nun in den Meisterschaftskampf eingreifen.

    Als Lokalmatador kennt Geipel alle Tricks und Kniffe auf dem Sachsenring. „Im Gegensatz zu den meisten anderen Strecken ist der Sachsenring ein Linkskurs, der entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wird. Die Strecke erfordert eine spezielle Fahrweise. Wenn man es etwas übertreibt, blockieren schnell die Räder auf der rechten Fahrzeugseite. Es gibt am Sachsenring einige Mutkurven, nicht ohne Grund nennt man die Strecke auch die Grüne Hölle des Ostens in Anlehnung an die Nürburgring-Nordschleife. Nicht zu jedem Fahrstil passt die Strecke. Wichtig für eine schnelle Rundenzeit ist eine gute Streckenkenntnis und nicht zu viel Temperament.“

    Welche Stellen würde Geipel den Fans beim ADAC Masters Weekend als Zuschauerpunkte empfehlen? „Es gibt drei markante Punkte. Zum einen die Zufahrt zum Omega, dort kann man einen längeren Teil der Strecke sehr gut einsehen. Dann ist die Zufahrt zur Kartbahn sehr spektakulär. Dies ist eine schnelle Linkskurve, dort trennt sich für den Zuschauer auch optisch deutlich die Spreu vom Weizen. Und letztendlich ist auch die Queckenberg-Kurve sehr zu empfehlen. Man sieht dort immer gute Überholmanöver und in der Anfahrt auch schon mal die eine oder andere Fahrt durch das Kiesbett, wenn jemand seinen Bremspunkt verpasst hat.“

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