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    Formel 1 2011: Teams starten mit höheren Einnahmen

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    F1 2011Eine Untersuchung der Formel 1-Studie Formula Money ergab, dass die Erträge aus den kommerziellen Rechten an der Formel 1 bis 2016 drei Milliarden Dollar jährlich übersteigen werden. Gemessen an den Einnahmen von 1,578 Milliarden Dollar in 2010 ist das ein Zuwachs von 105 Prozent. Die Daten, auf denen diese Untersuchung basiert, werden in der neuen Ausgabe des jährlich erscheinenden Formula Money Berichts veröffentlicht. Der Bericht gibt weiterhin Aufschluss über die Einnahmen der Rechteinhaber, die jährlich um 12,7 Prozent steigen und in fünf Jahren 3,253 Milliarden Dollar erreichen werden. In diesem Jahr 2011 werden Einnahmen in Höhe von 1,789 Milliarden erwartet; in 2012 wird erstmals die zwei Milliarden Dollar Grenze überstiegen.

    Als Haupttreiber für den Anstieg der Einnahmen werden die Gebühren der Rennveranstalter genannt, die in 2010 einen geschätzten Erlös von 568 Millionen Dollar einbrachten. Die meisten Austragungsverträge enthalten eine Steigerungsklausel, so dass zukünftige Rennveranstalter in neuen Märkten wie Indien und Russland überdurchschnittlich hohe Gebühren zahlen werden. Laut Formula Money werden die höchsten Veranstaltungsgebühren, die derzeit bei etwa 50 Millionen Dollar liegen, bis zum Ende des Jahrzehnts 100 Millionen Dollar erreichen oder diese sogar übersteigen. Andere wichtige Einnahmequellen der Formula One Group sind Fernsehrechte sowie Werbeflächen an den Rennstrecken, Hospitality und Sponsoring.

    Die steigenden Erträge sind nicht nur positiv für die Formula One Group, sondern auch für die F1-Teams, denen 50 Prozent der Einnahmen aus dem Sport als Preisgeld zusteht. Formula Money schätzt, dass das Preisgeld 2016 insgesamt 1,575 Milliarden Dollar erreichen wird. Damit dürfte der Gewinner der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft ein Preisgeld von 222 Millionen Dollar erhalten. Dieser Betrag ist größer als das jeweilige Jahresbudget von sieben der momentan zwölf eingeschriebenen Teams. Zum Vergleich: Im letzten Jahr erhielt Red Bull für den Titelgewinn 87 Millionen.

    Damit könnte das Preisgeld die Sponsorengelder als wichtigste Einnahmequelle für die Teams ablösen. Nach den Berechnungen von Formula Money nahmen die Teams in 2010 insgesamt 802 Millionen Dollar von Sponsoren und Ausrüstern ein. Das entspricht einem Rückgang im fünften Jahr in Folge. Die ersten Anzeichen des laufenden Jahres sprechen allerdings dafür, dass sich der Trend in diesem Jahr nicht fortsetzen wird. Zu Beginn der Saison 2011 hatten die Teams bereits Sponsorenzusagen in Höhe von insgesamt 887 Millionen Dollar; über zehn Prozent mehr als in 2010.

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