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    24h-Rennen Le Mans 2011: Höhepunkt der Sportwagen-Saison

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    Le Mans ist Mythos – das größte und wichtigste Rennen im Langstreckensport gehört zu den absoluten Favoriten echter Motorsport-Fans aus aller Welt. Hier gab es in den vergangenen Jahrzehnten jede Menge Tragödien und furiose Siege. Das erste 24-Stunden-Rennen wurde im Mai 1923 bei schwerem Regenwetter ausgefahren, insgesamt 33 Wagen unterschiedlichster Klassen waren damals am Start. Inzwischen haben sich die Reglements vielfach verändert, das Teilnehmerfeld wurde deutlich größer, die Wagen sind in unterschiedlichen Typ- und Leistungsklassen unterwegs.
    Am Sonnabend und Sonntag, 11./12. Juni 2011, ist das Starterfeld bei der inzwischen 79. Auflage wieder bunt gemischt: 17 Autos in der LMP1-Klasse, 11 in der LMP2-Klasse, in der GTE-Pro-Klasse tummeln sich besonders viele Hersteller (Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari, Lotus, Porsche), wobei Porsche mit fünf Fahrzeugen vertreten sein wird. In der GTE-Am-Klasse starten zehn Autos (Aston Martin Vantage, Corvette C6.R, Ferrari 430, Ford GT, Porsche 997 GT3-RSR). Insgesamt umfasst das Starterfeld 56 Fahrzeuge.

    Das verspricht reichlich Spannung, besonders in der LMP1-Klasse. Hier werden sich erneut Titelverteidiger Audi und Verfolger Peugeot mit bärenstarken Dieselmodellen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Beide schicken jeweils drei ihrer neuen Coupés auf die Strecke. Im vergangenen Jahr war Peugeot in puncto Speed überlegen, doch alle Fahrzeuge fielen aus. Die Audis waren 2010 dagegen enorm zuverlässig, die Fahrer ebenfalls.

    Eigentlich wollte der Veranstalter (ACO) in diesem Jahr mit neuem Reglement das Tempo einschränken. Rundenzeiten von unter 3:30 Minuten sollten auf der 13,6 Kilometer langen Strecke tabu sein. Doch Audis neuer R18 und sein französischer Konkurrent 908 sind erneut höllisch schnell unterwegs: Schon im Test fuhren beide locker im Bereich von 3:27 Minuten. Dies zeigt deutlich, was sich bezüglich Aerodynamik, Straßenlage und Reifen getan hat. Mit Benzinmotoren will unter anderem Aston Martin mit zwei AMR One gegenhalten. Gespannt darf man darauf sein ob Stefan Mücke nach seinem Unfall in der FIA GT1 Weltmeisterschaft am letzten Sonntag im Cockpit des Aston Martin sitzen wird.

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