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    24h-Rennen Nürburgring 2011: rent2Drive-racing nach 24 Stunden im Ziel

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    Das hochgesteckte Ziel, um den Klassensieg in der Klasse V6 zu kämpfen, wurde leider nicht erreicht. Nach aufregenden 24 Stunden für Fahrer und besonders für die Mechaniker, fuhr man auf einem 97. Gesamtrang und einem 7. Platz in der Klasse V6 über die Ziellinie. Mit den Fahrern Jens Riemer, Sergey Gorbunov, Raphael Klingmann und David Ackermann sollte das wohl schwerste und längste Rennen des Jahres in Angriff genommen werden. Der BMW M3 E46, der in den vergangenen Wochen von Scheid Motorsport vorbereitet wurde, stand ab Donnerstag in Box 12 und wartete auf seinen Einsatz.

    Das freie Training wurde nur für einen kurzen Rollout genutzt um die Funktion des Fahrzeugs zu testen. Abends stand das erste Qualifying an, in dem jeder Fahrer seine Pflichtrunden absolvieren sollte. Das Training lief programmgemäß ab, bis plötzlich über Funk von Raphael Klingmann die Meldung kam, dass er im Streckenabschnitt Hatzenbach eingeschlagen sei. Er konnte die Runde mit dem stark beschädigten BMW allerdings langsam beenden.

    Noch am selben Abend wurde der BMW zerlegt um den Schaden zu begutachten. Bereits am Freitagnachmittag begann der Wiederaufbau des Boliden, der sich bis in die Nacht hineinzog. Samstagmorgen, pünktlich vor Rennbeginn, stand der BMW wieder rennfertig in seiner Box. Dem Start stand nun nichts mehr im Wege.

    Mit einer Zeit von 9:57.055 stand man auf einem guten vierten Startplatz in der Klasse V6. Den Start übernahm Raphael Klingmann (Koblenz). Im Verlauf des Rennens konnten alle Fahrer den rent2Drive-BMW im vorderen Feld der Klasse V6 halten. Gegen 22:00 Uhr steuerte der BMW M3 E46 mit einem technischen Defekt unplanmäßig in die Box. Fast drei Stunden dauerte es, bis der Fehler endlich gefunden und behoben wurde. Der Drosselklappenstellmotor verursachte die Probleme. Die hilfsbereite Mannschaft von „greenhell-racing“ aus Meuspath stellte kurzerhand einen solchen Motor zu Verfügung, der für rent2Drive-racing die Aufnahme des Rennens wieder ermöglichte. Nach 24 Stunden hieß es dann Platz 97 im Gesamtfeld und Platz 7 in der Klasse V6.

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