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    Formel 1: Ab 2014 mit V6 Motoren und Turbolader

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    Renault Motor F1 WiiliamsDas Thema „Downsizing“ ist längst auch in der Formel 1 angekommen. Nach vielen Diskussionen zwischen der FIA, den Teams und den Motorenherstellern ist das zunächst favorisierte Vierzylinder-Triebwerk vom Tisch. Von einer „grünen Formel 1“ zu sprechen, war den Beteiligten dann doch zu viel des Guten. Nun hat man sich auf ein imageträchtiges Motorenkonzept geeinigt, das einen V6 mit Turboaufladung und Direkteinspritzung vorsieht – hingegen bleibt der Hubraum von 1,6-Liter bestehen.

    Nach Beratungen mit den verschiedenen Partien hat der Motorsport-Weltrat nun den V6-Turbo ab der Saison 2014 beschlossen. Dabei kommt es der FIA als oberste Motorsportbehörde beim neuen Motorkonzept besonders auf erhöhte Effizienz an. Der V6 soll nicht mehr verbrauchen als ein Vierzylinder: Neben Leistung, Haltbarkeit und Effizienz ist beim neuen Formel-1-Triebwerk natürlich auch der Motorsound eine wichtiger Faktor, der nicht vernachlässigt werden darf.

    Durch die neue Motorenbauweise des V6 und der Veränderungen beim Drehzahllimit (von 12.000 auf 15.000 ) soll der V6-Turbo zwar anders klingen als der aktuelle V8, aber immer noch der Formel 1 angemessen sein. Auf den Sound sind die Fan besonders gespannt, denn eine Formel 1 ohne entsprechende Geräuschkulisse ist keine echte Formel 1. Dass die Erhöhung der Drehzahl einen mehr Verbrauch verursacht ist unbegründet, denn als Konsequenz müssen die Ingenieure nun noch intensiver nach Möglichkeiten zu Verringerung der Reibung suchen, um die Effizienz zu erreichen.

    Natürlich hält man auch am Energie-Rückgewinnungssystem ab 2014 fest. Sie hat sich in der Formel 1 bereits etabliert und mit der zusätzlichen Einführung von der Rückgewinnung der Abgasenergie bietet sich ein weiterer effizienter Weg in der F1-Motorentechnologie. Die Königsklasse soll wieder zum Vorreiter beim Thema Turbolader-Technik werden. Dies soll sich auch auf die Entwicklungsarbeit von Motoren für Serienautos auswirken. Die Motorenhersteller wie Ferrari, Mercedes-Benz und Renault sind nicht unglücklich, dass die FIA das neue Motorenreglement erst ab 2014 einsetzt.

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