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    ADAC GT Masters 2011: Dominik Baumann steht auf dem Red Bull Ring vor seinem Heimspiel im Mercedes SLS

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    ADAC-GT Masters Dominik BaumannDominik Baumann ist mit gerade einmal 18 Jahren der jüngste Fahrer im Feld des diesjährigen ADAC GT Masters. Das hält den Österreicher aus Rum bei Innsbruck aber nicht davon ab, im Mercedes-Benz SLS AMG von HEICO MOTORSPORT zusammen mit seinem Landsmann Hari Proczyk (35) aufzutrumpfen. Bei der vergangenen Veranstaltung auf dem Nürburgring fuhr Baumann gemeinsam mit Proczyk mit dem auffällig weiß-goldenen Flügeltürer in beiden Läufen auf das Podium und freut sich nun auf sein Heimspiel auf dem Red Bull Ring.

    Nach zwei Jahren im ADAC Formel Masters wechselte Baumann für die Saison 2011 in das ADAC GT Masters. Ein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Schritt für ein junges Nachwuchstalent. Streben doch die meisten seiner Altersgenossen eine Karriere im Formelsport an. „Mein Vater hat im Winter Hari Proczyk kennengelernt, der als Instruktor in der AMG Driving Academy arbeitet. Zusammen mit dem neuen SLS AMG hat dann das eine zum anderen geführt und am Ende haben wir beschlossen, in dieser Saison gemeinsam zu starten“, erklärt der junge Tiroler, wie er den Weg zum Mercedes-Flügeltürer und ins ADAC GT Masters fand. Letztendlich gab es auch noch einen anderen Grund, warum Baumann das Formelauto gegen ein Rennfahrzeug mit Dach über dem Helm eingetauscht hat: „Mit den TV-Liveübertragungen des ADAC GT Masters kann man seinen Sponsoren enorm viel bieten. So etwas gibt es in Nachwuchsformeln bei ähnlichen Kosten nicht. Außerdem kann man im ADAC GT Masters die Kosten durch zwei Fahrer teilen. Die Entscheidung für das ADAC GT Masters war in jedem Fall der richtige Schritt.“

    Umstellen musste sich Baumann allerdings beim Wechsel vom 145 PS starken und 570 kg schweren Formel ADAC powered by Volkswagen in den rund 550 PS starken und 1.340 kg schweren Mercedes-Benz SLS AMG GT3. „Das Fahren mit einem Dach über dem Kopf ist zunächst ungewohnt, genauso wie das höhere Gewicht und die große Motorleistung. Daran gewöhnt man sich jedoch recht schnell. Ich habe mich mit sehr vielen Details lange befasst. Zwar bin ich noch nicht zu 100 Prozent mit dem Auto vertraut, aber es wird von Mal zu Mal besser.“ Das Vertrauen in das Auto reichte aber zumindest bei der vergangenen Veranstaltung auf dem Nürburgring zu einer Glanzvorstellung mit den Plätzen zwei und drei. „Zu Saisonbeginn hatten wir noch etwas mit Kinderkrankheiten zu kämpfen, aber schon in Zolder lagen wir auf Podiumskurs. Doch nach dem Start hat uns ein Konkurrent die Tür eingedrückt, das hatte einen sehr langen Fahrerwechsel über die Beifahrerseite zur Folge. Das Rennen am Nürburgring war bisher ein absolutes Highlight. Dort hat alles gepasst. Wir kannten beide die Strecke und hatten ein perfektes Wochenende.“

    Mit den beiden Podiumsplätzen im Gepäck reist Baumann zu seinem nächsten Saisonhighlight, dem Heimspiel auf dem Red Bull Ring. „Ich habe dort schon einige Testrunden mit dem Formel ADAC gedreht. Die Strecke ist eigentlich recht einfach, an einigen Stellen dann aber wieder doch sehr kniffelig.“ Nach dem Podiumsplatz am Nürburgring hofft Baumann in der Steiermark erneut auf ein gutes Ergebnis. Sein Saisonziel hat der Mercedes-Fahrer mittlerweile schon höher angesetzt. „Bei dem starken Feld im ADAC GT Masters mit 40 Autos haben wir uns vor der Saison einen Platz in den Top 20 ausgerechnet. Jetzt wären wir aber enttäuscht, wenn wir am Saisonende nicht mindestens in die Top 10 fahren“, sagt Baumann, der zur Saisonhalbzeit auf Platz sieben liegt.

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