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    ADAC GT Masters 2011: Österreich-Premiere der Sportwagen Rennserie auf dem Red Bull Ring

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    Das ADAC GT Masters feiert vom 12. bis 14. August 2011 mit einem Feld von rund 40 Sportwagen auf dem Red Bull Ring seine Premiere in Österreich. Pünktlich zum Debütrennen in der Alpenrepublik liegen zwei Österreicher an der Tabellenspitze. Ferdinand (20) und Johannes Stuck (24), die Söhne von Rennsportlegende Hans-Joachim Stuck, kommen nach ihrem dritten Saisonsieg zuletzt auf dem Nürburgring als Tabellenführer zu ihrem „Heimspiel“. Der Bosch Car Service Rhein-Berg wird wieder Live dabei Vorort sein und von der Veranstaltung berichten.

    Keyfacts, Red Bull Ring, Österreich
    Streckenlänge: 4.318 Meter
    Layout: 2 Links-, 5 Rechtskurven, im Uhrzeigersinn befahren
    Vorjahressieger: Strecke ist neu im Kalender

    Starke Lokalmatadore wollen beim Heimspiel glänzen
    Johannes Stuck erwartet in Österreich eines der spannendsten Rennen der Saison: „Das Feld lag bei den letzten beiden Rennen auf dem Nürburgring schon sehr dicht beieinander. Die Strecke hier ist abwechslungsreich und bietet für alle Autos Vor- und Nachteile. Daher erwarte ich auf dem Red Bull Ring die engsten Rennen der Saison.“ Dem letzten Rennwochenende auf dem Nürburgring drückten nicht nur die Stuck-Brüder, sondern auch weitere Fahrer aus Österreich ihren Stempel auf. Red Bull Ring-Lokalmatador Hari Proczyk (35) aus Knittelfeld und Nachwuchstalent Dominik Baumann (18, Rum/A) beeindruckten im Mercedes-Benz SLS AMG von HEICO MOTORSPORT zuletzt mit zwei Podiumsplätzen. Viel vorgenommen hat sich auch Philipp Eng (21, Salzburg/A), der sich eine Callaway-Corvette mit Amateurchampion Toni Seiler (53, CH) teilt. „Am Nürburgring waren wir schon sehr schnell und der Red Bull Ring sollte uns sehr gut liegen“, ist Eng zuversichtlich. Hoffnungen auf seine zweite Podiumsplatzierung der Saison macht sich auch Stefan Landmann (24, Bad Häring/A), der zusammen mit René Rast (24, Steyerberg/D) im Audi R8 von Phoenix Racing Pole Promotion startet. Seinen ersten Podiumsplatz hat Formel-Ass Andreas Zuber (27, Judenburg/A) im Visier, der gemeinsam mit Lance-David Arnold (25, Duisburg/D) einen Mercedes SLS AMG von HEICO MOTORSPORT steuert und beim Heim-Rennen endlich das Pech der ersten Saisonhälfte abstreifen will.

    Audi- und BMW-ALPINA Teams machen Jagd auf Tabellenführung
    Den Stuck-Brüdern dicht auf den Fersen sind auch deren Verfolger in der Meisterschaft. Allen voran das Duo Alexandros Margaritis (26, Köln/D) und Dino Lunardi (32, F) im BMW ALPINA B6 des LIQUI MOLY Team Engstler und die Drittplatzierten, die beiden Deutschen Luca Ludwig (22, Bonn/D)/Christopher Mies (22, Heiligenhaus/D) im ABT-Audi R8. „Der Red Bull Ring ist eine recht schnelle Strecke mit schnellen Kurven, das sollte unserem Audi liegen“, ist Mies optimistisch. „Ein Podiumsplatz ist für uns auf dem Red Bull Ring sehr realistisch.“

    Frentzen startete in der Steiermark schon sieben Mal in der Formel 1
    Auf ein gutes Ergebnis hofft auch Ex-Formel-1-Star Heinz-Harald Frentzen (44, Monaco), der zusammen mit Skisprunglegende Sven Hannawald (36, München/D) in einer Callaway-Corvette startet. Frentzen kennt den Red Bull Ring noch bestens aus der Formel-1-Perspektive: Sieben Mal startete der Formel-1-Vizeweltmeister von 1997 in der Steiermark beim „Großen Preis von Österreich“. Das erste Gastspiel des ADAC GT Masters in Österreich zieht auch zahlreiche Gaststarter an: Neben den acht Österreichern, die permanent im ADAC GT Masters um Siege und Punkte kämpfen, feiert unter anderem auch Porsche-Spezialist Norbert Siedler (28, Oberau/A), in einem Porsche 911 des MRS Team PZ Aschaffenburg seine Premiere im ADAC GT Masters auf heimischen Terrain.

    Ist Marc A. Hayek in der Amateurwertung zu schlagen?
    Spannung herrscht zum Start in die zweite Saisonhälfte auch in der Amateurwertung. Nach seinem vierten Saisonsieg liegt Reiter-Lamborghini Gallardo-Fahrer Marc A. Hayek (40, CH) mit einem komfortablen, aber keinesfalls sicheren Vorsprung vor Mercedes SLS-Fahrer Oliver Mayer (53, Ingolstadt/D) und Porsche-Pilot Swen Dolenc (43, Maulbronn/D) an der Tabellenspitze. In dieser Saison noch sieglos ist der Schweizer Toni Seiler in seiner Callaway-Corvette, der darauf brennt, in seinem Nachbarland erstmals in diesem Jahr ganz oben auf dem Amateurpodium zu stehen.

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