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    ADAC GT Masters 2011: TT Circuit Assen: High-Speed in Holland

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    Denken die Fahrer des ADAC GT Masters an den TT Circuit in Assen, den Austragungsort des vorletzten ADAC Masters Weekends der Saison 2011, kommt den meisten eines in den Sinn: Die Ramshoek-Kurve. „Eine absolute Mutkurve“, weiß Christiaan Frankenhout (29, NL), der im Mercedes-Benz SLS AMG von Heico Motorsport der bestplatzierte Niederländer in der Sportwagenserie ist. Beim letzten Auslandsgastspiel der ADAC GT Masters-Saison 2011 auf der schnellen Strecke in Holland vom 16. bis 18. September 2011 freut sich der Rennfahrer aus Amsterdam allerdings nicht nur auf die berühmte Kurve.

    Schlüsselstelle Ramshoek
    „Assen ist nach Zandvoort meine zweite Heimstrecke. Ich bin schon viele Rennen dort gefahren und arbeite in Assen auch oft als Instruktor“, so Frankenhout. Die 4.555 Meter lange Strecke bietet vor allem eines, was jedes Rennfahrerherz höher schlagen lässt: schnelle Kurven. „Die meisten Kurven sind sehr schnell, das Highlight ist natürlich die ‚Ramshoek’. Das ist eine sehr schnelle Linkskurve, die wir mit weit über 200 km/h durchfahren. Man braucht schon sehr viel Mut und ein Auto mit einer guten Aerodynamik, um in dieser schnellen Kurve nicht vom Gas zu gehen.“ Aber auch die anderen Kurven machen viel Spaß: „Früher waren die Kurven in Assen wie auf einer Ovalstrecke leicht überhöht. Aus Sicherheitsgründen wurden die Kurven mittlerweile etwas abgeflacht, man kann sich aber immer noch dort ‚reinlegen’.“

    Doch nicht nur die schnellen Kurven sind auf der für Motorradrennen weltberühmten Strecke schwierig, besonders kniffelig ist für Frankenhout auf einer der schnellsten Strecken im diesjährigen ADAC GT Masters-Kalender ausgerechnet die langsamste Ecke – ‚Strubben’. „Man liegt dort meistens falsch. Entweder man fährt die Kurve zu schnell an und bremst dann zu hart oder man ist zu vorsichtig und bremst zu früh. Daher ist gerade diese Kurve sehr wichtig. Denn wenn man sie optimal erwischt, kann man sehr viel Schwung mit auf die folgende Gerade nehmen.“

    Gute Zuschauerplätze auf der Geert Timmer-Tribüne
    Nicht minder spektakulär ist die Geert Timmer-Bocht am Eingang der Start-Ziel-Geraden. „Das ist für die Zuschauer eine der besten Stellen und mein Geheimtipp. Die Autos kommen aus der schnellen ‚Ramshoek’ und fahren auf diese Schikane zu. In der ‚Ramshoek’ liegen die Auto teilweise sehr dicht beieinander, da wagen viele Fahrer nochmals ein Überholmanöver vor der Schikane und das kann teilweise sehr spektakulär enden. In der Schikane ist eigentlich immer etwas los.“

    Auf der nach dem Red Bull Ring in Österreich zweitschnellsten Strecke der ADAC GT Masters-Saison 2011 ist allerdings Motorleistung eher zweitrangig. „Leistung ist in Assen eigentlich nicht so gefragt. In den schnellen Kurven braucht man vor allen Dingen eine gute Fahrwerkswerksabstimmung, und auch Autos mit einer guten Aerodynamik liegen in Assen meist vorne. Ich hoffe natürlich, dass wir in Assen die Stärken unseres Mercedes-Benz SLS AMG ausspielen können und die Chance haben, ein Wort um den Sieg mitzureden.“

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