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    VLN 2011: 9. Lauf mit Überraschungen

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    Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Auf dem Programm steht mit dem 35. DMV 250-Meilen-Rennen der neunte Lauf der Saison. Die Veranstaltung des AC Monheim markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Titelentscheidung 2011, denn nach dem Rennen wird das erste von zwei Streichergebnissen in die Tabelle der Fahrerwertung eingerechnet. Zudem formiert sich ein illustres Starterfeld, das auch neben der Meisterfrage für jede Menge Gesprächsstoff sorgen wird. Rund 180 Fahrzeuge nehmen am Samstag, 15. Oktober 2011 pünktlich um 12 Uhr die 24,369 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife unter die Räder. Das Rennen ist auf die Distanz von vier Stunden angesetzt.

    Ein interessantes neues Fahrzeug bringen Pierre Kaffer (Schweiz) und Marco Seefried (Wemding) in der hubraumstarken Klasse SP8 an den Start. Dabei handelt es sich um einen Ferrari F458 unter der Bewerbung Scuderia GT Corse. Der italienische Supersportler hat von seinem Team unlängst den Spitznamen ‚Pinoccio’ erhalten. Hinter dem Projekt steckt Danny Pfeil (Oberursel), der nach Einsätzen in der Deutschen Formel 3 und dem Porsche Carrera Cup seine Fahrerkarriere 1997 in der Deutschen Supertourenwagen Meisterschaft beendete. Während der F458 von GT Corse sein Renndebüt feiert, gibt ein weiterer Supersportler mit italienischen Genen ein Comeback. Aston Martin setzt den spektakulären V12 Zagato zum ersten Mal nach dem 24h-Rennen wieder ein. Das Cockpit teilen sich Aston-Martin-Boss Dr. Ulrich Bez (Düsseldorf), Chris Porritt (Großbritannien) sowie die beiden Japaner Morizo und Akira Iida.

    Mit erst drei Renneinsätzen in dieser Saison, kehrt beim 250-Meilen-Rennen der beliebte Eifelblitz-BMW von Johannes Scheid in die ‚Grüne Hölle’ zurück. Am Volant wechseln sich Dirk Maier (Albstadt), Jack Grow (München) und Thomas Haiser (Köln) ab. Zu den stärksten Konkurrenten in der GT4-Klasse zählen Wolfgang Weber (Vilshofen), Rickard Nilsson (Balduinstein) und Norbert Kremer (Krefeld), die im Aston Martin Vantage V8 von Mathol-Racing sechs Siege verbuchten.

    Für einen willkommenen Farbklecks in der Starterliste sorgt Marc Hennerici (Mayen). Der fünffache VLN-Rennsieger und Fahrer in der FIA GT1 Weltmeisterschaft trat jüngst seinen neuen Posten als Sportleiter des ADAC Mittelrhein an. Dennoch lässt er sich nicht nehmen, in der Langstreckenmeisterschaft an den Start zu gehen. Zusammen mit Nikolaus Wegeler (Koblenz) und Jörg Hatscher (Oldenburg) pilotiert Hennerici einen BMW M3 von Dolate Motorsport in der Gruppe H. In der Klasse H3 trifft er dabei unter anderem auf Ralf und Andreas Schall (beide Dornstadt), die sich den Mercedes-Benz 190E mit Reinhard Schall (Dettingen) teilen. Das Vater-Sohn-Gespann errang mit dem Ex-DTM-Fahrzeug Ende der Neunzigerjahre fünf Gesamtsiege.

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