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    Ex-Chef des Nürburgrings hat nun am Red Bull Ring das Sagen

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    Er war eineinhalb Jahrzehnte Chef des Nürburgrings und holte die Formel 1 dorthin zurück. Walter Kafitz (61) soll auch den Red-Bull-Ring in Fahrt bringen. Zum Formel-1-Saisonauftakt in einigen Tagen in Melbourne wird er diesmal nicht fliegen. Apropos fliegen, beim Nürburgring ist er durch diverse Skandale rausgeflogen und landetet danach in der Wüste, aber auch nicht allzu lange. Kafitz ist im Grand-Prix-Zirkus aus und ein gegangen, gilt auch als einer, der bei Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hoch im Kurs steht.

    Seit Anfang März ist Walter Kafitz „Head of Marketing & Sales“ auf dem neuen Red-Bull-Ring, vormals Österreichring und ebenso Formel-1-Rennstrecke. „Aber die Formel 1 ist hier derzeit nicht das Thema“, äußert sich Kafitz.

    Mit Sack und Pack ins Murtal
    Walter Kafitz, der bereits mit Sack und Pack ins steirische Murtal übergesiedelt ist, sieht sich auch lediglich für einen Bereich des Red-Bull-Rings zuständig. „Der Betrieb ist in Teilbereiche mit jeweiligen Verantwortlichen gegliedert“, sagt Kafitz. Eine Art Kopf darüber werde es nicht geben. Aus Red-Bull-Kreisen ist jedoch zu hören, dass Kafitz sogar mit weitreichenderen Aufgaben und Kompetenzen ausgestattet sein soll, als es zuvor Thomas Tebbich war. Tebbich war im vergangenen Juni nach nur 226 Tagen als Geschäftsführer entlassen worden, seither hatte der Red-Bull-Ring keinen Generalmanager.

    „Das Konzept Spielberg als ein Ort, wo die Menschen spielen können, das ist doch eine faszinierende Herausforderung“, sagt Kafitz. Über seine unmittelbare Vergangenheit möchte er hingegen nicht mehr sprechen. Trotz Vertragsverlängerung bis 2014 musste er 2009 auf dem Nürburgring den Hut nehmen. In Koblenz ist eine Anklage wegen des Verdachts der Untreue anhängig. „Zu dem, was vorher war, gebe ich keine Auskunft“, sagt Kafitz.

    Das sind wir aber mal sehr gespannt was Herr Kafitz mit dem Red-Bull Ring anstellen. Das Projekt Nürburgring hat er ja schon vor die Wand gefahren.

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    3 Kommentare »

    3 Kommentare to “Ex-Chef des Nürburgrings hat nun am Red Bull Ring das Sagen”

    1. Tobias meint:
      8.März 2012 um 9:51

      Ich verstehe nicht, wieso die sich den ins Boot holen. Ist doch allseits bekannt, wie er das mit der (Un)Treue hält. Aber da schaufelt sich der Red Bull Ring wohl sein eigenes Grab. Mir völlig unverständlich.

    2. Sascha meint:
      8.März 2012 um 9:58

      Für uns ist das auch völlig unverständlich…dabei ist der Red Bull nach der Wiedereröffnung letztes Jahr eine Klasse Rennstrecke !

    3. Louis meint:
      10.April 2012 um 13:11

      Ich war schon auf dem Red Bull und ich bin echt sauer, wenn der Typ den Laden gegen die Wand fährt. So eine super Strecke!!!!