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    ADAC GT Masters 2012: Gelungener Saisonauftakt für das MS Racing Team in Oschersleben

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    Mit komplett neuem Look und erweitertem Namen präsentierte sich das MS Racing Team beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben. Der Auftritt der beiden nun in knalligem Orange und edlem Schwarz lackierten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 verlief jedoch ähnlich erfolgreich, wie sich das Team aus Waldshut-Tiengen bereits im Vorjahr in der Sportwagen-Serie präsentierte.

    Das Fahrerduo Maximilian Götz und Sebastian Asch fuhr mit der zweiten Position am Sonntag auf Anhieb aufs Podium und liegt nach der ersten Veranstaltung als bester Mercedes-Benz auf der dritten Position der Fahrerwertung.

    Daniel Dobitsch und Florian Stoll sammelten ebenfalls Punkte und liegen punktgleich mit dem Zehntplatzierten auf der elften Position des mit 40 Fahrzeugen besetzten Championats.

    Zeittraining: Bester Mercedes-Benz in der ersten Startreihe
    Mit einem denkbar knappem Rückstand von lediglich 0,014 Sekunden auf den Polesetter stellte Sebastian Asch seinen SLS-Flügeltürer in die erste Startreihe des für Samstag 12:30 Uhr angesetzten ersten Rennens und war damit der schnellste Pilot in einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3.

    Ein toller Einstand, den Maximilian Götz im zweiten Zeittraining mit dem dritten Platz als ebenfalls schnellster Mercedes-Benz Pilot fürs sonntägliche Rennen bestätigte. Daniel Dobitsch und Florian Stoll belegten mit ihrem orangefarbenen SLS die Startpositionen 22 und 13.

    Rennen: Zweiter Platz für Asch und Götz im Sonntagsrennen
    Das erste Rennen der Saison startete bei schwierigen Mischbedingungen mit einem Paukenschlag. Sebastian Asch kam gut weg, wurde aber gleich in der ersten Kurve von einem Audi getroffen. Der 25-Jährige konnte einen Dreher nicht verhindern und fiel weit zurück. Asch steuerte sein Fahrzeug mit der Startnummer 5 sofort an die Box und wechselte bei abtrocknenden Bedingungen auf profillose Slickreifen. Eine clevere, aber auch mutige Entscheidung, die sich auszahlen sollte.

    Mit schnellen Rundenzeiten und gekonnt vorgetragenen Manövern kämpfte sich der Ammerbucher bis zum Fahrerwechsel wieder bis auf die 13. Position nach vorne.
    Maximilian Götz setzte die Aufholjagd bei nun komplett trockenen Bedingungen erfolgreich fort und brachte den f.becker_line Mercedes auf der versöhnlichen neunten Position ins Ziel.

    Florian Stoll und Daniel Dobitsch waren die eigentlichen Gewinner des live auf kabel eins übertragenen ersten Rennens der Saison. Aus mittelprächtiger Ausgangslage (22. Startposition) verbesserten sich die beiden MS Racing Piloten mit konstant schnellen Rundenzeiten und unzähligen Überholmanövern bis auf den hervorragenden siebten Platz als zweitbester Mercedes des kompletten Starterfeldes.

    Im zweiten Lauf sollten Götz und Asch dann endlich die verdienten Lorbeeren für ihr Team ernten dürfen:
    Maximilian Götz setzte sich in einer extrem spannenden Anfangsphase des Rennens gegen seine Konkurrenten durch und machte sich auf der zweiten Position auf die Verfolgung des führenden Porsche. Mit der schnellsten Rundenzeit im Rennen egalisierte Götz den Rückstand und übernahm sogar kurzzeitig die Führung, als der Porsche eine Runde früher zum Fahrerwechsel in die Box einbog.

    Sebastian Asch übernahm den SLS und kam dicht hinter dem nun wieder führenden Porsche zurück auf die Strecke. Der Ammerbucher machte sofort Druck und schien in den kurvigen Passagen deutlich schneller zu sein.

    Die Spannung stieg ins Unermessliche, weil permanent Überrundungen anstanden und die zahlreichen Zuschauer an der Strecke buchstäblich spürten, dass der Lausitzring-Vorjahressieger den unbedingten Willen zum Sieg hatte.

    Asch folgte dem mit Christian Engelhart besetzten Porsche im Zentimeterabstand, fand aber bis zum Fallen der Zielflagge keine faire Möglichkeit, um den speziell auf den Geraden extrem schnellen Porsche zu überholen.

    Ein „Deja Vu“ gab es für das MS Racing Team in der berühmt berüchtigten Hotelkurve. Während im ersten Rennen Sebastian Asch aus dem Rennen gekegelt wurde, traf es dieses Mal das Schwesterauto von Florian Stoll. Der Rickenbacher wurde hart von einem Konkurrenten getroffen und musste mit daraus resultierendem Reifenschaden in langsamer Fahrt an die Box.

    Stoll und Dobitsch steckten nicht auf, fuhren nach dem unplanmäßigen Stopp identische Rundenzeiten wie die Piloten an der Spitze, kamen bis zum Fallen der Zielflagge aber nicht mehr über den 27. Rang hinaus.

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