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    DTM 2012 Technik inside: Rennwagen fahren mit Motorsteuerung, Display und weiteren Standardkomponenten von Bosch

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    Bosch Motorsteuergerät und Display in DTM FahrzeugenWenn beim Auftaktrennen der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) am 29. April 2012 auf dem Hockenheimring die DTM-Fahrzeuge an den Start gehen, haben sie wieder Technik von Bosch an Bord. Alle Rennwagen der Serie – Audi A5 DTM, BMW M3 DTM und DTM Mercedes AMG C-Coupé – sind unter anderem einheitlich mit der Motorsteuerung MS 5.1 und dem Display DDU 8 von Bosch Motorsport ausgestattet. Beide Produkte kommen in der Rennsaison 2012 erstmals zum Einsatz und ersetzen die jeweiligen Vorgängervarianten von Bosch.

    Mit dem Motorsport-Steuergerät MS 5.1 und der dazugehörigen Motormanagement-Software von Bosch Motorsport lassen sich zahlreiche Parameter individuell einstellen und die Daten der gefahrenen Runden analysieren. Dies erlaubt den Teams eine schnelle und gezielte Motor- und Fahrwerksabstimmung der Rennfahrzeuge. „Das neue Steuergerät für die DTM ist wesentlich kleiner und leichter als das Vorgängermodell. Es zeichnet sich durch einen leistungsstarken digitalen Prozessorkern aus. Eingebettet in ein staub- und wasserdichtes Gehäuse ist die Elektronik gegen hohe Vibrationen und Temperaturen geschützt und so optimal an die Anforderungen im Motorsport angepasst“, erklärt Klaus Böttcher, Leiter von Bosch Motorsport, die Vorteile des Steuergeräts. Ein weiteres Gleichteil in allen DTM-Fahrzeugen ist das Display DDU 8 mit integriertem Datenspeicher von Bosch Motorsport. Auf bis zu zwölf farbigen Displayseiten können die Fahrer während der Fahrt alle relevanten Fahrzeugdaten abrufen. Jedes Team kann die Informationen auf den Displayseiten individuell programmieren und auf die Bedürfnisse des Teams und der Fahrer abstimmen.

    Für die DTM-Boliden liefert Bosch Motorsport einheitlich eine Vielzahl weiterer Komponenten: den Starter und den Generator sowie den Fahrzeug-Kabelbaum, den Wischer-Direktantrieb und die Power-Box. Neben den Einheitskomponenten nutzen die Teams Sensoren, Zündungskomponenten und Einspritzventile von Bosch Motorsport. Diese größtenteils auf Serientechnik basierenden Komponenten sind für die hohen Anforderungen im Motorsport hin angepasst. „Dafür arbeiten wir eng mit den Musterbauabteilungen der Bosch-Werke zusammen. Die Teams profitieren so bei jedem Bauteil vom Know-how eines führenden Automobilzulieferers“, so Böttcher.

    Bosch ist seit dem Beginn der neuen DTM im Jahr 2000 Partner der Rennserie und beliefert die Teams mit zahlreichen Produkten. Neben der DTM ist Bosch auch in der Formel 3 und in der US-Rennserie Grand Am Einheitslieferant von Elektrik- und Elektronikkomponenten. Darüber hinaus fahren zahlreiche Teams beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und vielen anderen Wettbewerben mit Systemen und Komponenten von Bosch Motorsport.

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