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    ADAC GT Masters: So prüft der DMSB die Sportwagen

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    Die Leistungsdichte des ADAC GT Masters 2012 ist beeindruckend: Im Qualifying beim ADAC Masters Weekend auf dem Sachsenring lagen 23 Supersportwagen von elf verschiedenen Herstellern innerhalb von nur einer Sekunde. Um bei der immensen Leistungsdichte einen fairen Wettbewerb und Chancengleichheit zu gewährleisten, überprüft der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB), der Dachverband für den Motorsport in Deutschland, die bis zu 650 PS starken Sportwagen seit dem ADAC Masters Weekend auf dem Sachsenring mit einem neuen Hightech-Messwerkzeug.

    Einzigartige Messplatte zur Überprüfung von GT-Sportwagen
    Breit, lang, flach und karbonschwarz – in der unscheinbar wirkenden Platte in der Box der technischen Abnahme verbirgt sich Hightech pur. Die Platte, die beim ADAC Masters Weekend auf dem Sachsenring erstmals zum Einsatz kam, ist eine Messplatte mit integrierter Waage und dient als Referenzebene für die Fahrzeuguntersuchung. Aufmerksame Beobachter kennen eine Messplatte aus der Formel 1 und DTM, nach den speziellen Vorgaben des DMSB wurde nun eine bisher einzigartige Messplatte für GT-Fahrzeuge konstruiert.

    Auf der Messplatte lassen sich alle Maße der Supersportwagen des ADAC GT Masters überprüfen. Die aus Gründen der geringen Wärmeausdehnung und größtmöglichen Festigkeit mit Kohlefaser laminierte Aluminium-Messplatte liefert beeindruckende Genauigkeit: Die Toleranz der per Laser eingemessenen Messplatte liegt im Bereich von nur zwei Zehntelmillimetern. Durch die integrierte Waage, die verschiedene Radstände vom kurzen Porsche bis zum langen Chevrolet Camaro berücksichtigt, wird auch das Gewicht der Fahrzeuge geprüft.

    Messplatte schließt Ungenauigkeiten nahezu aus
    „In der Formel 1 dient der Unterboden als Referenzebene und die Fahrzeuge werden dort zur Überprüfung auf den Unterboden abgelassen“, erklärt der technische Delegierte des ADAC GT Masters, Robert Maas. „Bei einem GT-Sportwagen wie im ADAC GT Masters dient als Referenz das auf vier Rädern stehende Fahrzeug. Die Messplatte ermöglicht uns bei der Überprüfung größtmögliche Kontrolle und reduziert Ungenauigkeiten auf ein Minimum.“

    Nicht nur die Techniker des DMSB profitieren bei ihrer Arbeit von dem Hightech-Instrument, die Messplatte steht auch den Teams für eigene Kontrollen zur Verfügung: „Die Teams können die Messplatte nutzen, um ihre eigenen Werte nochmals zu überprüfen und nehmen dies auch gerne in Anspruch“, so Maas.

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