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    24h-Rennen Spa: Gelingt Audi 2012 ein dritter 24-Stunden-Sieg?

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    Binnen zehn Wochen geht es für Audi nach den Erfolgen auf dem Nürburgring am 20. Mai und in Le Mans am 17. Juni in Belgien um den dritten Sieg bei einem 24-Stunden-Rennen.

    Audi absolviert derzeit eine überaus erfolgreiche Langstrecken-Saison: Während der Sportprototyp Audi R18 die ersten drei Rennen der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einschließlich der 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat, ist auch der Audi R8 LMS ultra in seiner Debütsaison ein Sieger. Im Mai hat Audi damit erstmals das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen.

    Nun geht es in Spa-Francorchamps unweit der belgisch-deutschen Grenze um den nächsten Erfolg – und um einiges mehr. Denn der Klassiker lockt mit weiteren Auszeichnungen. So kehrt Audi mit vier R8 LMS ultra als Vorjahresgewinner auf die 7,004 Kilometer lange Berg- und Talbahn in den Ardennen zurück. Vor einem Jahr feierte das Team WRT dort den Sieg beim Heimspiel. Damit legte die Mannschaft einen wichtigen Grundstein für den späteren Gewinn der Blancpain Endurance Series (BES). In diesem Jahr kämpft das Team von Vincent Vosse um die Titelverteidigung – bei den 24 Stunden von Spa ebenso wie in der BES. Stéphane Ortelli (MC), Christopher Haase (D) und Christopher Mies (D) sind aktuell Tabellenzweite vor ihren WRT-Teamkollegen Laurens Vanthoor (B) und Edward Sandström (S), die in Spa gemeinsam mit Marco Bonanomi (I) starten werden. Da beim 24-Stunden-Rennen fast exakt die doppelte Punktzahl erreichbar ist wie bei den übrigen Läufen, zahlt sich ein Erfolg in Spa besonders aus.

    Komplettiert wird das Werksaufgebot von Audi durch zwei Audi R8 LMS ultra des Team Phoenix. Die Mannschaft von Ernst Moser gewann den Klassiker in den Ardennen 2007 mit einem GT1-Fahrzeug. Vor zwei Monaten feierte das Team aus der Eifel mit dem R8 LMS ultra den Gesamtsieg bei den 24 Stunden am Nürburgring. Frank Stippler (D), einer der siegreichen Nürburg-Piloten, teilt sich ein Cockpit mit Andrea Piccini (I) und René Rast (D).

    Im internationalen Rampenlicht stehen ihre Teamkollegen: Sie vereinen zwölf Le-Mans-Siege auf sich und erleben trotz ihrer langjährigen Erfahrungen noch einmal Premieren. Erstmals bilden Marcel Fässler (CH) und André Lotterer (D), die in diesem Jahr ihren zweiten Le-Mans-Sieg in Folge gefeiert haben, mit Tom Kristensen (DK) ein Team. Der Däne und der Deutsche steuern zudem zum ersten Mal einen R8 LMS ultra im Rennen. Für Le-Mans-Legende Kristensen ist es nach acht Siegen an der Sarthe das erste 24-Stunden-Autorennen außerhalb Frankreichs.

    Neben dem Gesamterfolg peilt das Team Phoenix eine erstmals zusätzlich ausgelobte Trophäe an: Das Team, das in der Summe die besten Ergebnisse der 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und in Spa einfährt, erhält diesen neuen Pokal.

    Wer auch immer sich die besten Chancen ausrechnet: Die Bedingungen werden in diesem Jahr so hart sein wie noch nie. Bereits im Vorjahr waren die 24 Stunden von Spa mit mehr als 50 Startern das bedeutendste GT3-Rennen weltweit. In diesem Jahr kündigen sich 80 Teilnehmer mit zwölf verschiedenen Marken in der beliebten und seriennahen Kategorie an. Wohl in keiner anderen Disziplin des Motorsports dürfte eine Klasse so gut besetzt sein. Zu den Startern, die auf den Audi R8 vertrauen, zählen neben Phoenix und WRT auch fünf Kundenteams.

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