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    ADAC GT Masters: High-Speed vor Alpenpanorama in Österreich

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    Das ADAC GT Masters startet auf dem Red Bull Ring in Österreich vom 10. bis 12. August 2012 mit Vollgas in die zweite Saisonhälfte. Vor einem traumhaften Alpenpanorama treten mehr als 40 Sportwagen von 12 Herstellern auf der schnellsten Strecke im Kalender des ADAC GT Masters an. Beim einzigen Auftritt der Sportwagenserie in Österreich freuen sich auch neun schnelle Österreicher darauf, vor heimischem Publikum um Punkte und Pokale zu kämpfen.

    Tabellenführer Lunardi/Martin stehen unter Druck
    Als Tabellenführer starten Titelverteidiger Dino Lunardi (33, F) und Maxime Martin (26, B / ALPINA) im BMW ALPINA B6 in Österreich in die zweite Saisonhälfte. Beim vorherigen Rennen auf dem Nürburgring eroberte das ALPINA-Duo mit dem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung zurück. Maxime Martin erwartet aber auf dem Red Bull Ring alles andere als einen Spaziergang. „Ich würde mir wünschen, dass es regnet, dann rechnen wir uns gute Chancen aus“, so Martin. „Der Red Bull Ring beansprucht die Bremse sehr stark, und beim Testen dort haben wir bereits festgestellt, dass wir uns die Bremse sehr gut einteilen müssen.“ Auch Dino Lunardi prophezeit ein schwieriges Wochenende: „Wir brauchen in Österreich sehr viel Glück, um unsere Tabellenführung erfolgreich zu verteidigen.“

    Die engsten Verfolger des giftgrünen BMW ALPINA B6 GT3 sind Diego Alessi (40, I)/Daniel Keilwitz (23, Villingen / Callaway Competition) in ihrer Corvette und Sebastian Asch (26, Ammerbuch)/Maximilian Götz (26, Uffenheim/MS RACING Team) im Mercedes-Benz SLS AMG. Alessi und Keilwitz wollen in Österreich mit zwei guten Ergebnissen die Tabellenführung von Lunardi/Martin zurückerobern. Asch und Götz krönten ihre bisher erfolgreiche Saison beim vorherigen Rennen auf dem Nürburgring mit einer Doppel-Pole und peilen in Österreich endlich den ersten Saisonsieg an. Mit auf der Rechnung haben muss man in den beiden Läufen auch den Viertplatzierten in der Fahrerwertung, Christian Engelhart (25, Kösching / Team Schütz Motorsport), der im Porsche 911 gemeinsam mit Nicky Tandy (27, GB) startet. Bei seinem Debütrennen im ADAC GT Masters fuhr Engelhart im Vorjahr auf dem Red Bull Ring auf Anhieb zum Sieg.

    Neun Österreicher starten zum Heimspiel
    Einen Platz auf dem Podium haben auch die starken Österreicher bei ihrem Heimspiel im Visier. Insgesamt neun Piloten aus der Alpenrepublik starten auf dem Red Bull Ring. Erfolgreichste Österreicher im ADAC GT Masters sind in dieser Saison bisher Dominik Baumann aus Rum in Tirol (19, A) und Hari Proczyk (36, A / HEICO Motorsport), der aus dem direkt am Red Bull Ring gelegenen St. Margarethen stammt, in einem Mercedes-Benz SLS AMG. „Wir hoffen auf ein gutes Ergebnis im Qualifying, dann ist im Rennen sehr viel möglich“, sagt Baumann vor seinem Heimrennen. „In dieser Saison sind wir bisher immer nur im Mittelfeld gestartet und haben dennoch kontinuierlich gepunktet. Wenn wir es schaffen, uns im Qualifying am Red Bull Ring in den Top-Zehn zu positionieren, haben wir für die beiden Rennen eine gute Perspektive.“

    Eine gute Startposition hatte beim vorherigen Rennen bereits Martin Ragginger (24, A / FACH AUTO TECH) im Porsche 911. Der Porsche-Spezialist aus Wals startet am Nürburgring aus der ersten Reihe und fuhr gemeinsam mit Swen Dolenc (44, Maulbronn), dem Tabellenführer in der Amateurwertung, mit Platz fünf sein bisher bestes Saisonergebnis ein. „Der Red Bull Ring ist sehr anspruchsvoll für die Bremse und verlangt einen guten Top-Speed. Dazu gibt es vier sehr schnelle Kurven, für unseren Porsche sollte die Strecke einen guten Kompromiss darstellen“, ist Ragginger optimistisch.

    Sieger der 24h Spa im Grasser-Lamborghini
    Auf prominente Verstärkung kann Lokalmatador Gottfried Grasser aus Knittelfeld (33, A / GRT Grasser Racing Team) bei seinem Heimspiel zählen. Grasser teilt sich seinen Lamborghini Gallardo mit dem ehemaligen Formel-1-Testfahrer Andrea Piccini (33, I), der am vergangenen Wochenende zum Siegertrio der 24h von Spa zählte. Erste Punkte will der Salzburger Philipp Eng (21, A / MRS GT-Racing) einfahren, der im spektakulären neuen McLaren MP4-12C antritt. Auf einen Platz in den Punkterängen hat es auch der in Südtirol lebende Daniel Dobitsch (33, A) abgesehen, der gemeinsam mit Florian Stoll (31, Rickenbach / MS RACING Team) in einem Flügeltürer-Mercedes startet. In Österreich wollen auch die Stuck-Brüder Ferdinand (21, A) und Johannes (25, A / Young Driver AMR) im Aston Martin V12 Vantage wieder zurück auf die Erfolgspur. Im vergangenen Jahr fuhren die Söhne von Rennsportlegende Hans-Joachim „Striezel“ Stuck auf dem Red Bull Ring zu einem Sieg, nach zuletzt viel Pech hoffen die ADAC GT Masters-Vizemeister der Saison 2011 auf einen Podiumsplatz in Österreich. Seinen zweiten Start in der aktuellen Saison absolviert Mario Dablander (24, A) aus Ötztal-Bahnhof, der sich eine Corvette mit Remo Lips (30, CH / Callaway Competition) teilt.

    In der Amateurwertung geht das Duell zwischen Porsche-Pilot Swen Dolenc und Kristian Poulsen (36, DK / Young Driver AMR) im Aston Martin V12 Vantage in die nächste Runde. Am Nürburgring übernahm Dolenc mit einem Doppelsieg die Tabellenspitze, in Österreich will sein dänischer Kontrahent wieder vorbeiziehen. Beide müssen allerdings auf Carsten Tilke (28, München / Prosperia uhc speed), der sich einen Audi R8 mit Ex-Champion Christian Abt (45, Kempten) teilt, und auf Corvette-Pilot Toni Seiler (54, CH / Callaway Competition) achtgeben. Tilke pausierte am Nürburgring und will in Österreich verlorenen Boden gutmachen, Seiler macht jagt auf den ersten Saisonsieg, um den Rückstand auf die Tabellenspitze zu reduzieren.

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