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    VLN: Unglückliches 6-Std.-Rennen für Jochen Krumbach

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    Das ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am Samstag (04.08.2012) über sechs Stunden gilt als Saison-Highlight der VLN-Rennserie. Doch der zugleich siebte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring (VLN) stand unter keinem guten Stern für Jochen Krumbach (Eschweiler) und das Team Manthey-Racing. Krumbach sollte das Rennen zusammen mit den Porsche-Werksfahrern Romain Dumas und Timo Bernhard auf Mantheys schwarzem Moskovskaya-Porsche GT3-R mit den markanten weißen Nadelstreifen bestreiten. Zum Einsatz kam er nicht: Ein Motorschaden im ersten Renndrittel bedeutete das frühe Aus für das professionelle Fahrer-Trio.

    Im morgendlichen Zeittraining verpasste man die Pole-Position um den Bruchteil einer Sekunde; so gingen die ersten beiden Startplätze an Rowe-Racing und Raeder-Motorsport. Den Start zur Sechs-Stunden-Hatz pünktlich um 12 Uhr konnte Romain Dumas für sich gewinnen und Frank Biela im Audi R8 LMS in der ersten Runde auf den dritten Platz verweisen. Das Rennen war noch keine Stunde alt, als der „Nadelstreifen“-Porsche wegen Reifenschadens die Box ansteuern musste. Für Timo Bernhard, der das Cockpit übernahm, war es das Comeback nach einem unverschuldeten Unfall in Sebring im März dieses Jahres, bei dem er sich verletzte, und der Zeit der Rehabilitierung. Er ging an 13. Gesamtposition wieder ins Rennen und machte schnell Plätze gut – um rund 40 Minuten später das Fahrzeug am Rand des Streckenabschnitts Schwalbenschwanz mit Motorschaden abzustellen.

    Krumbach sagt rückblickend: „Erst brannte der neue Wochenspiegel-RSR unseres Teams bei Testfahrten am Freitag Vormittag aus – Gott sei Dank ist Fahrer Romain Dumas außer angesengten Augenbrauen nichts passiert –, dann unser Ausfall, und kein Manthey-Auto unter den Top 10. Doch gerade im Unglück habe ich wieder gesehen, in was für einem tollen Team ich bin und wie groß unser Zusammenhalt in schwierigen Situationen ist. Auch mit Timo Bernhard, der an diesem Wochenende erstmals das Cockpit mit mir teilte, habe ich mich super verstanden. Ich hoffe, dass es beim nächsten Rennen Ende des Monats wieder besser für uns läuft.“

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