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    ADAC GT Masters: Porsche-Festspiele auf dem Red Bull Ring

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    Die erste Rennhälfte stand klar im Zeichen von Mario Farnbacher. Der von der Pole Position gestartete Förderpilot der ADAC Stiftung Sport bewies Nervenstärke, als sich nach einer Kollision im Mittelfeld und einem Dreher eines McLaren gleich zwei Mal innerhalb der ersten acht Runden das Safety-Car vor den Porsche von Farnbacher setzte. Farnbacher behielt aber nach den beiden Restarts die Führung und blieb bis zum Boxenstopp vor seinen Markenkollegen Robert Renauer und Christian Engelhart an der Spitze.

    Die Entscheidung über den Sieg brachten die Pflichtboxenstopps. Der Fahrerwechsel von Farnbacher auf Teamkollege Kentenich verlief nicht optimal, das Porsche-Duo verlor in der Box drei Sekunden und fiel auf Rang drei zurück. Durch einen perfekten Boxenstopp gewannen Christian Engelhart/Nick Tandy zwei Plätze, Tandy ging als Führender vor Nicolas Armindo wieder zurück auf die Strecke.

    Die beiden Porsche-Spezialisten Tandy und Armindo hetzten in der gesamten zweiten Rennhälfte im Zentimeterabstand um den Red Bull Ring, selten trennte die beiden Kontrahenten mehr als eine halbe Sekunde. Der Brite Tandy behauptete sich bis zum Rennende erfolgreich an der Spitze und stellte den Sieg sicher.

    Farnbacher/Kentenich freuten sich nach dem verpatzten Boxenstopp über Platz drei, der war allerdings hart erkämpft. Martin Ragginger (24, A / FACH AUTO TECH) setzte Kentenich in der zweiten Rennhälfte unter Druck, schaffte es aber bei seinem Heimspiel nicht an seinem Markenkollegen vorbei und stellte mit Platz vier zusammen mit Swen Dolenc (44, Maulbronn) sein bestes Saisonergebnis sicher. Platz vier verhalf Dolenc, dem Tabellenführer in der Amateurwertung, zu einem weiteren Sieg bei den Amateuren.

    Platz fünf für Heinz-Harald Frentzen und Andreas Wirth
    Über sein bestes Saisonergebnis darf sich der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot Heinz-Harald Frentzen (45, Neuss) zusammen mit Teamkollege Andreas Wirth (27, Heidelberg / Callaway Competition) in seiner Corvette freuen. Hinter dem Porsche-Quartett an der Spitze zog Frentzen in der letzten Runde an der Corvette seiner Teamkollege Diego Alessi (40, I) und Daniel Keilwitz (23, Villingen) vorbei auf Rang fünf. Platz sechs reichte Alessi/Keilwitz allerdings, um wieder die Führung in der Meisterschaft zu übernehmen, nachdem die bisherigen Tabellenführer Dino Lunardi (33, F) und Maxime Martin (26, B / ALPINA) im BMW ALPINA B6 GT3 als 13. punktelos blieben.

    Österreicher Baumann und Proczyk Siebte
    Im schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG kamen die beiden Österreicher Dominik Baumann (20) aus Rum in Tirol und Lokalmatador Hari Proczyk (36 / HEICO Motorsport) aus St. Margarethen bei Knittelfeld als Siebte ins Ziel. Einen Rang hinter den beiden Österreichern fuhren Sascha Bert (36, Ober-Ramstadt) und Christopher Brück (27, Köln / Gemballa Racing) ins Ziel, die im McLaren MP4-12C erste Meisterschaftszähler in der Saison 2012 sammelten. Sebastian Asch (26, Ammerbuch)/Maximilian Götz (26, Uffenheim / kfzteile24 MS RACING Team) im Mercedes-Benz SLS AMG und Jesse Krohn (21, FI)/Nico Verdonck (26, B / Lambda Performance) im Ford GT komplettierten die Top-Zehn.

    Engelhardt und Poulsen komplettierten Amateuerpodium
    Während Swen Dolenc auf Platz vier mit einem souveränen Sieg die Tabellenführung bei den Amateuren ausbaute, machte Porsche-Pilot Georg Engelhardt (50, Langensendelbach / Team GT3 Kasko) mit seinem bisher besten Saisonergebnis als Zweiter bei den Amateuren einen Porsche-Doppelerfolg bei den Amateuren perfekt. Der engste Verfolger von Dolenc in der Amateurwertung, Kristian Poulsen (36, DK, Young Driver AMR) im Aston Martin V12 Vantage, wurde Dritter.

    Österreicher Eng startet im zweiten Lauf von der Pole Position
    Spannung verspricht auch das zweite Rennen des ADAC GT Masters am Sonntag. Der Österreicher Philipp Eng (21) aus Salzburg startet im McLaren MP4-12C vom ersten Startplatz, gefolgt vom Zweitplatzierten des ersten Laufes, Nicolas Armindo im Porsche und Tabellenführer Daniel Keilwitz in einer Corvette.

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