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    ADAC GT Masters: Porsche-Sieg durch Farnbacher/Kentenich auf dem Red Bull Ring

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    Vor einer Traumkulisse mit Alpenpanorama und perfektem blau-weißen Himmel fuhren ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Mario Farnbacher (20, Ansbach) und Niclas Kentenich (24, Neuss / Farnbacher ESET Racing) im Porsche 911 auf dem Red Bull Ring zum ersten Saisonsieg. Robert Renauer (27, Jedenhofen) und Nicolas Armindo (39, F / FROGREEN CO2 neutral) machten als Zweite einen Porsche-Doppelsieg perfekt, nach einem fehlerlosen Rennen und starker Aufholjagd brachten Nico Verdonck (26, B) und Jesse Krohn (21, FI / Lambda Performance) ihren Ford GT in einem spannenden Rennen auf Platz drei ins Ziel.

    Zum ersten Saisonsieg von Farnbacher und Kentenich gehörte am Sonntag auf dem Red Bull Ring eine gehörige Portion Glück, gepaart mit einem fehlerlosen Rennen. Bis sechs Minuten vor Rennende lief alles auf einen Erfolg der Tabellenführer Diego Alessi (40, I)/Daniel Keilwitz (23, Villingen / Callaway Competition) in einer Corvette hinaus. Von Startplatz drei aus übernahm Keilwitz noch in der ersten Kurve die Spitze des Feldes und setzte sich bis zum Fahrerwechsel um zehn Sekunden von seinen Verfolgern ab. Als Diego Alessi in der zweiten Rennhälfte die Corvette von Keilwitz übernahm, schrumpfte der Vorsprung bis auf drei Sekunden. Der Italiener lag aber dennoch klar auf Siegkurs, als die Corvette vier Runden vor dem Rennende mit technischem Defekt ausrollte.

    Farnbacher profitierte vom Pech der Corvette, übernahm die Führung und stellte den ersten Sieg eines Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport im ADAC GT Masters sicher. Da die Rennleitung aufgrund der auf der Start-Ziel-Geraden gestrandeten Corvette von Alessi/Keilwitz das Safety-Car auf die Strecke schickte, wurde erstmals ein ADAC GT Masters Rennen hinter dem Safety-Car beendet. „Es tut mir leid für die Corvette, aber so was gehört im Rennsport halt auch mit dazu“, sagte Farnbacher nach dem Rennen. „Ich hatte einen sehr guten Start, habe mich dann aber etwas zurückgehalten, was sich am Ende ausgezahlt hat“, freute sich Niclas Kentenich. „Wir haben den Sieg etwas geschenkt bekommen, aber so ist das halt im Motorsport.“

    Ein ebenfalls fehlerloses Rennen zeigten Renauer/Armindo, die in einer turbulenten Startphase erst einige Plätze verloren, sich dann aber wieder nach vorne kämpften und ihren zweiten Platz aus dem ersten Lauf wiederholten. Zweikampfstärke bewiesen auch Jesse Krohn/Nico Verdonck, die sich in der zweiten Rennhälfte ein langes Duell mit der Corvette von Heinz Harald Frentzen (45, Neuss) und Andreas Wirth (27, Heidelberg / Callaway Competition) lieferten. Frentzen/Wirth mussten sich mit Platz vier zufrieden geben, konnten sich aber über ihre bisher beste Platzierung in der Saison 2012 freuen. Ein Erfolgserlebnis hatten auch Sascha Bert (36, Ober-Ramstadt) und Christopher Brück (27, Köln / Gemballa Racing), die nach einem starken Rennen mit Platz fünf für das bisher beste Ergebnis des McLaren MP4-12C im ADAC GT Masters sorgten.

    Radio Fahrerlager

    Gerhard Berger besucht ADAC GT Masters: Das einzige Gastspiel des ADAC GT Masters in Österreich nutzte auch Gerhard Berger zu einer Stippvisite. Der ehemalige Formel-1-Pilot kam am Samstag und Sonntag zum Red Bull Ring und sah am Samstag einen Sieg seines Neffen Lucas Auer im ATS Formel-3-Cup.

    Hannawald schmiedet Comeback-Pläne: Zu Gast am Red Bull Ring war auch Skisprunglegende Sven Hannawald. Der letztjährige Corvette-Pilot hat sich in der Saison 2012 ein Lern- und Trainingsjahr auferlegt und bereitet sich mit Unterstützung des ehemaligen DTM-Piloten Mathias Lauda auf sein Rennsportcomeback vor.

    Showrun stimmte Fans auf ADAC Masters Weekend ein: Begeisterte Fans in der Steiermark gab es schon am Mittwoch vor dem ADAC Masters Weekend auf dem Red Bull Ring. Im Einkaufszentrum „Arena am Waldfeld“ in Fohnsdorf präsentierte sich das ADAC Masters Weekend vor mehr als 500 begeisterten Zuschauern mit Demorunden von BMW Alpina B6, Aston Martin V12 Vantage, McLaren MP4-12C und Lamborghini Gallardo. Vor den Demorunden schrieben die Stuck-Brüder Ferdinand und Johannes, ALPINA-Pilot Maxime Martin, das McLaren-Duo Philipp Eng und Christian Ott sowie Lokalmatador Gottfried Grasser eifrig Autogramme.

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