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    Porsche Supercup: Gelungenes Finale für das MRS-Team

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    Am vergangenen Wochenende fand der zehnte Lauf des Porsche Supercup im Rahmen des Formel 1 GP von Italien im königlichen Park von Monza statt. Auf der traditionsreichen Strecke des Autodromo Nazionale di Monza wurde das finale Rennen für die Saison 2012 bestritten, bei dem noch fünf Fahrer Chancen auf den Meistertitel hatten. Für das MRS Team gingen MRS-Youngster Philipp Eng und der norwegische Carrera Cup-Meister Roar Lindland an den Start.

    Das Qualifying am Samstag verlief für die MRS-Mannschaft schon sehr gut. Obwohl beide Piloten noch nie auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza mit einem Porsche gefahren sind, konnten sich Positionen und Zeitabstände durchaus sehen lassen. Mit einer Zeit, die nur 6/10 Sekunden hinter der des Pole-Setters lag, erreichte Philipp Eng einen elften Startplatz; Roar Lindland qualifizierte seinen 911er für die 10. Reihe. „Das Qualifying war nicht so schlecht. Bei dem zweiten Reifensatz waren wir etwas unglücklich; wir sind zu spät rausgefahren und dann kam eine Gelbphase und somit konnte ich meine Zeit nicht mehr verbessern. Die ersten beiden Sektoren in beiden Runden waren jeweils besser. Das hätte für weiter vorne gereicht. Deshalb bin ich zum Schluss auf elf gelandet“, so ein zufriedener Philipp Eng.

    Das Rennen am Sonntag fand bei sonnigen warmen Bedingungen statt. Nicht nur, dass der Titelkampf für Dramatik und Spannung sorgte, sondern auch Philipp Eng konnte mit einer hervorragenden Leistung glänzen. Nach einem eher verhaltenen Start, konnte Eng nach und nach Positionen erkämpfen und zeigte dabei einige sehr gute Überholmanöver. Am Ende überquerte Philipp Eng als sehr guter Sechster die Ziellinie. „Vielleicht war ich beim Start und in der ersten Kurve zu vorsichtig. Aber ich habe heute auf meine Reifen geachtet und mir mein Material sehr gut eingeteilt. Selbst am Ende des Rennens konnte ich noch sehr schnelle Rundenzeiten fahren, teilweise waren die schneller als die der Spitze. Das Auto war phantastisch, vielen Dank an das Team, das hat mal wieder richtig gut gepasst“, so Philipp Eng nach dem Rennen. MRS-Neuzugang Roar Lindland fuhr ein sauberes Rennen mit Rundenzeiten, die durchaus für Top15 Positionen gut sind und zeigte sich nach dem Rennen sehr begeistert vom Porsche Supercup.

    Karsten Molitor: „Ein sehr versöhnlicher Abschluss, nach einer nicht ganz einfachen Saison für uns im Porsche Supercup. Philipp hat einen super Job gemacht. So langsam kommen wir unserem Ziel näher, dass Philipp auch im Rennen sein Potential umsetzen kann. Er hat sich sein Material eingeteilt und ist ein sehr cleveres Rennen gefahren. Die Rundenzeiten waren unglaublich konstant und sehr schnell. Auch unser norwegischer Gast, Roar Lindland, hat ein gutes Wochenende gehabt. Ohne jemals überhaupt in Monza gefahren zu sein, hat er sich über alle Sessions hinweg gesteigert. Ich denke, wir konnten ihn für den Supercup begeistern und hoffen sehr, ihn schon bald im Championat wieder zu sehen. An dieser Stelle bleibt mir, mich bei dem ganzen Team für den stets hochmotivierten Einsatz und für die sehr zuverlässige Arbeit zu bedanken.“

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