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    VLN: Starke Performance von Timbuli Racing

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    Großer Jubel in der Timbuli-Box: Norbert Siedler holte für das Team aus Wiesbaum in der Eifel beim neunten Lauf der VLN Langstrecken meisterschaft Nürburgring die erste Pole-Position in der Teamgeschichte – fast. Zwar fuhr der Österreicher in 8:06,032 Minuten die schnellste Rundenzeit, im Anschluss wurde er dann aber von der Rennleitung fünf Positionen nach hinten versetzt, da er die Zeit während einer Gelbphase auf der Nordschleife gefahren war. Damit war er übrigens nicht alleine – sieben weitere Teams wurden nach der Zeitenjagd bestraft.

    Marco Seefried ließ sich als Startfahrer beim DMV 250-Meilen-Rennen von der Rückversetzung nicht beirren und bog in Führung liegend in die erste Kurve ein. „Ich habe eine Lücke gesehen und diese natürlich genutzt“, sagte er. Von diesem Zeitpunkt an war der Timbuli-Porsche das Maß der Dinge. Mit mehreren Sekunden Vorsprung kehrte Seefried nach der ersten Runde aus der „Grünen Hölle“ zurück und verteidigte die Führung bis zur achten Runde. Nur ein Reifenschaden konnte den Timbuli-Porsche bremsen. „Wir vermuten, dass ich ein scharfkantiges Trümmerteil aufgesammelt habe“, so Seefried. „Das hat dann zum Reifenschaden geführt und ich bin die Runde sehr vorsichtig in die Box gerollt.“ Durch den Reifenschaden büßte der Timbuli-Porsche die Führung ein. Im Folgenden setzten dann aber Norbert Siedler und Marc Hennerici alles daran, den gelben Renner wieder auf Podiumskurs zu bringen.

    In der Schlussphase lag Timbuli  Racing wieder auf Podiumskurs, als eine erneute Strafe der Rennleitung die Aufholjagd bremste. Hennerici hatte unter Gelber Flagge ein zu überrundendes Fahrzeug überholt, dem Trio wurde dafür eine Rennrunde gestrichen, so dass am Ende nur Platz neun zu Buche stand. „Die Gelbe Flagge war praktisch nicht zu sehen und dies soll jetzt keine Ausrede sein“, sagte Hennerici. „Wir müssen die Strafe akzeptieren. Die Rennleitung greift aktuell sehr hart durch, um die Sicherheit für die Helfer auf der Strecke zu erhöhen. Und dies ist lobenswert, auch  wenn  es heute uns getroffen hat.“

    Ende Oktober wird Timbuli Racing zum letzten Mal in diesem Jahr angreifen. Der zehnte VLN-Lauf beschließt am 27. Oktober 2012 die Nordschleifen Saison.

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