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    DTM: Rahel Frey im Interview

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    Rahel Frey Audi MotorsportRahel Frey war eine der großen Überraschungen beim DTM-Rennen in Valencia. Mit einer enormen kämpferischen Leistung fuhr sie im Audi A5 DTM bis auf Platz sieben und sicherte sich ihre ersten DTM-Punkte. Im Interview spricht die Schweizerin über die Bedeutung dieses Erfolges.

    Vor einer Woche ist Ihnen in Valencia in der DTM Ihre bislang beste Leistung gelungen. Dirk Werner (BMW) haben Sie in einen Fehler getrieben, gegen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (BMW) haben Sie sich ebenfalls durchgesetzt und wurden Siebte. Was war der schönste Kampf Ihres Rennwochenendes?
    Ich hatte mir in diesem Jahr vorgenommen, nicht mehr so defensiv zu fahren. Ich glaube, im Kampf mit Andy Priaulx habe ich das schön umgesetzt. Ich bin schon ein bisschen stolz auf dieses Duell. Man muss in der DTM einfach gegenhalten. Da wir beide bei diesem Manöver sehr wenig Lenkwinkel hatten, bestand für die Technik unserer Autos wenig Gefahr. Einzig die Karosserien sind ein bisschen betroffen gewesen. Dieser schöne Wettkampf hat mein Selbstvertrauen weiter gesteigert.

    Es war Ihr bestes persönliches Ergebnis im Qualifying, Ihr bestes persönliches DTM-Rennergebnis, es waren die ersten Punkte einer Frau in der neuen DTM-Ära und die ersten Punkte einer Audi-Pilotin in der DTM. Gibt es eine einzelne dieser Leistungen, die Ihnen am meisten bedeutet?
    Alle diese Aspekte sind mir gleich wichtig. Ich hatte mir seit einiger Zeit vorgenommen, bis in Qualifying-Sektion 2 zu kommen. Ebenso wollte ich in einem Rennen einen Punkterang erreichen. Dass es nun die ersten Punkte für eine Frau in der neuen DTM-Ära sind, hilft sicher, unsere Position in diesem Sport noch einmal zu stärken. Alle Ziele haben für sich eine Bedeutung. Sie an einem Wochenende erreicht zu haben, ist umso schöner.

    Ihre Familie war am Rennwochenende in Valencia vor Ort dabei. Am Montag haben Sie noch gemeinsam Valencia besucht. Haben die Stadt und ihre Rennstrecke nun einen besonderen Platz in Ihrer Karriere?
    Meine Eltern, meine Schwester und einige Freunde aus der Schweiz waren mit nach Spanien gekommen. Nach dem Rennwochenende haben wir gemeinsam die Stadt erlebt und das Oceanogràfic besucht. Das größte Aquarium Europas ist ganz schön eindrucksvoll. Valencia hat ab sofort natürlich eine ganz besondere Bedeutung und wird mir immer in Erinnerung bleiben. Ebenso wie die viele Glückwünsche. Nicht nur meine Mannschaft von Abt, auch die Teams Phoenix und Rosberg haben applaudiert. Sogar die Securitys haben mich umarmt. Ein unvergessliches Wochenende!

     

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