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    City Challenge: Erfolgreicher Abschluss für MRS im Betonkanal von Baku

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    Ein kleiner Hauch von Abenteuer lag über dem Plan, zum Abschluss der Rennsaison noch ein Stadtrennen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku zu bestreiten. Ohne zu wissen, was das MRS-Team in Baku zu erwarten hat, wurden unmittelbar nach dem Saisonfinale des Porsche Carrera Cup auf dem Hockenheimring zwei Porsche GT3 und das entsprechende Equipment in ein Flugzeug verpackt und auf den Weg ins ferne Aserbaidschan verfrachtet.

    Vorab sei gesagt, dass die Stadt Baku und die Organisation der City Challenge in allen Bereichen mehr als überzeugt haben. Ein motorsportlicher Event der Spitzenklasse in einer atemberaubenden Stadt.

    Auch das 24 Fahrzeuge umfassende Starterfeld war überzeugend. Ehemalige Formel 1 Asse wie Jacques Villeneuve und Jos Verstappen stellten sich der Herausforderung Stadtkurs ebenso wie aktuelle Sportwagenprofis. Neben den GT3 Autos von McLaren, Ferrari, Porsche und Co, gab es auch eine Fraktion der Porsche GT3 Cup Fahrzeuge, so wie sie im Porsche Carrera Cup gefahren werden. Für diese leistungsmäßig etwas unterlegenen Fahrzeuge hat der Veranstalter eine extra Klasse ausgeschrieben.

    Das MRS-Team war neben dem Stammfahrer Philipp Eng mit drei Neuzugängen am Start. So teilte sich Felipe Fernández Laser (Porsche Carrera Cup) ein Fahrzeug mit Tim Tews (VLN / 24h Barcelona) und der Porsche Carrera Cup Pilot Elia Erhart den schlumpfblauen GT3 mit Philipp Eng. Auch das Rennformat war etwas anders als gewohnt. Neben ausreichend Zeit für freies Training wurden zwei Qualifyings und zwei Qualifying Rennen ausgetragen, bevor es dann am Sonntagnachmittag zum eigentlichen Showdown kam, dem einstündigen Rennen mit Pflichtstopp, Fahrer- und Reifenwechsel. Vor ausverkauften Rängen wurde den Fans dann auch Spitzenmotorsport geboten. Kurz nach dem Start, kam vom MRS Porsche mit der Nummer 15 jedoch schon die erste Hiobsbotschaft. Eine Corvette hatte den grün weißen „Logiplus“ Porsche in die Betonmauer gedrängt, dabei wurde die hintere Radaufhängung so stark beschädigt, dass Felipe Laser die Box ansteuern musste. In Rekordzeit wechselte die MRS-Crew die Radaufhängung und schickte Laser wieder ins Rennen. Zwar chancenlos mit einigen Runden Rückstand drehte Laser noch schnellste Runden, bevor er an Tim Tews übergab.

    Besser lief es für die Nummer 14. Startfahrer Elia Erhart konnte mit einer fehlerfreien Fahrt an Position 15 und auf Platz vier innerhalb der Klasse das Fahrzeug an Philipp Eng übergeben, der im weiteren Verlauf noch Plätze gutmachen konnte. In der letzten Runde überholte Eng dann noch den Zweitplazierten in der Klasse der Cup Fahrzeuge und fuhr seinem zweiten Podestplatz innerhalb einer Woche auf einem eindrucksvollen 10. Gesamtrang entgegen.

    Karsten Molitor (Teamchef): „Wir sind natürlich mit dem Ergebnis aber vor allem auch mit dem Event an sich sehr zufrieden. Wir wussten ja nicht, was uns hier erwartet. Der Stadtkurs war wirklich sensationell, ein Riesenlob an den Veranstalter der City Challenge. Alles war bis ins Details bestens organisiert, dieses Rennen wurde weltweit von den verschiedensten TV Stationen übertragen, das hat uns wirklich sehr beeindruckt. Neben Motorsport vom Feinsten gab es hochwertigstes Entertainment nahezu rund um die Uhr. Ein Mix, der bei den Fans und Beteiligten sehr gut angekommen ist. Auch die Stadt Baku mit ihren begeisterten Menschen hat uns in ihren Bann gezogen. Wir hoffen sehr, dass dieses nicht der letzte Motorsportevent seiner Art war und können heute schon sagen, dass wir im Falle einer Neuauflage sicher sehr gerne wieder mit dabei sein werden.“

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