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    12h-Sebring: Zehnte Pole-Position für Audi

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    Audi R18 Sebring 2012 TDI WEC ALMS 12h-RennenDer Audi R18 e-tron quattro sorgt bei seinem ersten Renneinsatz in den USA für Aufsehen: Beim Zeittraining für das 12-Stunden-Rennen in Sebring (Florida) unterboten beide Hybrid-Rennwagen des Audi Sport Team Joest deutlich den bisherigen Qualifying-Streckenrekord.

    Im Cockpit der zwei Audi R18 e-tron quattro lieferten sich Marcel Fässler (CH) und Allan McNish (GB) am Freitagnachmittag im 15-minütigen Zeittraining ein enges Duell um den besten Startplatz. Am Ende setzte sich der Schweizer mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,009 Sekunden gegen seinen schottischen Teamkollegen durch.

    Fässler gelang in seiner vierten fliegenden Runde eine Zeit von 1.43,886 Minuten. Damit unterbot der Audi-Pilot die Bestzeit des konventionell angetriebenen Audi R18 TDI aus dem Vorjahr um fast zwei.

    Hinter dem Audi-Duo gab es das erwartete Duell zwischen Rebellion und Pickett. Die beiden Lola-Toyotas aus der Schweiz und der amerikanische HPD aus der ALMS bewegen sich über eine schnelle Runde absolut auf gleichem Niveau. In diesem engen Kampf konnte sich letztlich Nick Heidfeld (Rebellion) gegen seinen Landsmann Klaus Graf (Pickett) durchsetzen.

    Pierre Kaffer hatte bei der Zeitenjagd der LMPC-Klasse etwas Pech. Der erfahrene Deutsche, der in Sebring gemeinsam mit Mirco Schultis und Patrick Simon für Mishumotors antritt, drehte sich bei seinem letzten schnellen Umlauf, schlug aber nicht ein. Kurz vor dem Scheitelpunkt der zehnten Kurve bracht Kaffer das Heck des Oreca-Chevrolet aus. Halb so schlimm: Es reichte immer noch zu Startplatz drei in der kleinen Prototypenklasse hinter Colin Braun (CORE) und Bruno Junqueira (RSR).

    In der GTE-Klasse gab es den erwartet engen Kampf um die beste Startposition. In allerletztem Moment sicherte sich Gianmaria Bruni (Risi-Ferrari) die Pole-Position. Hinter dem Italiener, der für Ferrari in der WEC antritt, reihte sich Oliver Gavin in der schnellsten der beiden Corvettes ein. Stefan Mücke und Pedro Lamy brachten die beiden Aston Martin Vantage auf die Ränge drei und vier.

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