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    Blancpain Endurance Series : Starker Auftritt vom Team MRS in Monza wurde nicht belohnt

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    MRS McLaren MP4-12C Blancpain Endurance Series  MonzaAm vergangenen Wochenende (13.04.-14.04.2013) eröffnete das MRS-Team seine europäische Saison mit dem ersten Lauf zur Blancpain Endurance Series im königlichen Park zu Monza. Der McLaren MP4-12C, hinter dessen Lenkrad sich die MRS-Piloten Rodin Younessi (USA), Carlos Kray (BRA) und Philipp Eng (A) die Arbeit teilten, sollte zugleich auch die große Überraschung sein. In einem Feld von 60 Supersportwagen in den Händen der besten Teams aus Europa, konnte Philipp Eng bereits im freien Training die Bestmarke setzen und damit zeigen, welches Potential im Auto steckt.

    Ganz problemlos sollte das erste Rennwochenende der MRS-Truppe bei der Blancpain Endurance Series (BES) jedoch nicht verlaufen. Durch eine Magenverstimmung fiel zunächst Rodin Younessi für Freitag und Samstag aus, dazu gesellten sich eine Reihe technischer Probleme mit dem englischen Sportwagen, was dazu führte, dass MRS nicht an allen Trainingssitzungen teilnehmen konnte. So auch beim ersten Teil des Qualifyings, bei dem der Brasilianer Carlos Kray im Auto saß. Bereits nach einer Runde steuerte er das Fahrzeug in die Box. Dies führte dazu, dass Philipp Eng nun im zweiten Qualifying Abschnitt mit viel zu viel Benzin an Bord auf die Jagd um die Pole Position gehen musste.

    Zwar konnte sich Eng innerhalb von Q2 auch sehr eindrucksvoll an die Spitze setzen, in der Gesamtabrechnung jedoch reichte es nur zu einem dritten Gesamtrang und für die Pole Position in der Pro-Am Klasse.

    „Sicher hatten wir die Pole Position auf dem Fuß, das Auto ging phantastisch, wann immer es auf der Strecke war, was leider an diesem Wochenende nicht immer der Fall war. Die technischen Probleme haben uns hier aus dem Konzept gebracht. Dennoch bin ich froh und stolz in einer der stärksten GT3-Serien der Welt ganz vorne zu stehen“, so Philipp Eng nach dem Qualifying.

    Am Sonntagnachmittag wurde dann ein 60 Fahrzeuge starkes Feld auf die Einführungsrunde des 3-Stunden Rennens geschickt. Nachdem der fliegende Start freigegeben wurde, konnte Philipp Eng mit dem MRS-McLaren gleich die Führung übernehmen, vor einem sehr starken Nissan GT3. Erst nach der ersten halben Stunde musste sich Eng den ständigen Angriffen beugen und steuerte dann nach etwas mehr als einer Stunde als Zweitplatzierter die Box zum planmäßigen Stopp an. Hier kam es dann zu einem Desaster: eingeparkt von einem Konkurrenten verlor die MRS-Crew sehr viel Zeit bis sie Rodin Younessi auf die Strecke schicken konnte. Der MRS-McLaren verschwand in den Tiefen der Ergebnislisten. Als Younessi das Auto dann zum letzten Stint an Carlos Kray übergeben hat, wurde das Team mit einer Durchfahrtsstrafe belegt, weil der Motor beim Tanken zu spät abgestellt wurde. Bevor Carlos Kray, bedingt durch Probleme mit dem Funk, die Durchfahrtsstrafe realisiert und angetreten hat, hat die Rennleitung den McLaren mit der Startnummer 77 eine halbe Stunde vor Schluss mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen genommen.

    Karsten Molitor (Teamchef): „Das war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Es gab sehr viele, technische Probleme mit dem Auto, die uns aus dem Konzept gebracht haben. Immer wieder haben wir wichtige Trainingssitzungen auslassen müssen oder konnten nur sehr wenige Runden fahren. Wir wussten, dass wir das Potential für ein gutes Ergebnis hatten, das macht Hoffnung für die nächsten Rennen. Philipp hat erneut eine unglaubliche Leistung abgerufen, der Start zum Rennen war sensationell. Bei dieser unglaublich starken Konkurrenz, macht es uns schon ein wenig stolz, dass wir für eine halbe Stunden das Feld anführen konnten. Vielen Dank an das gesamte Team, die am Wochenende wieder unermüdlich gearbeitet haben!“

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