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    VLN: rent2Drive trotz Ausfallreigen mit positiven Erkenntnissen

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    rent2Drive BMW M3 VLNÜber Winter hat sich rent2Drive-racing, unter der Leitung von David Ackermann, deutlich vergrößert: Mit zwei BMW M3 in der Klasse V6, einem BMW M3 in der Klasse H3 und einem Aston Martin Vantage (SP 10) gehört das Team fortan zu den größeren im Kreis der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Nach vier Stunden Renndistanz sah nur ein Fahrzeug die Zielflagge – dennoch konnten positive Erkenntnisse gewonnen werden.

    „Es geht merklich voran“, resümierte David Ackermann nach dem verlustreichen ersten Rennen der Saison, „auch wenn wir bis auf ein Fahrzeug alle anderen „verloren“ haben, konnten wir dennoch zeigen, dass wir in der Lage sind, in den Klassen vorne mit zu fahren.“ Doch der Reihe nach.

    Das schnellste Ende erlebte der BMW M3, der am Samstag in der Klasse H3 starten sollte. Bereits im freien Training am Freitag wurde der Wagen durch einen Unfall derart beschädigt, dass eine fach- und sachgerechte Reparatur in Anbetracht der Kürze der Zeit unmöglich war. Teamchef Ackermann tat das einzig Vernünftige und ließ den Wagen aus der Starterliste streichen.

    Etwas länger, wenn auch nur unwesentlich, lief der Brite in der der rent2Drive-Familie: Ein Getriebeschaden sorgte für das Aus bereits nach wenigen Trainingsrunden. Der Wagen konnte erst nach dem Training geborgen und ins Fahrerlager transportiert werden – auch hier reichte die verbleibende Zeit bis zum Rennstart nicht für eine dauerhafte Reparatur. Die Fahrer, Dimitri Lukovnikov (Russland), Michael Heimrich (Oberursel) und Matiss Mezaks (Lettland) wurden damit unfreiwillig zu Zaungästen degradiert.

    Aus nach acht Runden – Platz sieben nach vier Stunden
    Teamchef David Ackermann (Döttingen), Jens Riemer (Espelskamp) und Carsten Welschar (Petershagen) pilotierten während des Trainings und Rennens einen der beiden BMW M3 der Klasse V6. Mit der Trainingsbestzeit von Jens Riemer – 10:00 Minuten – schaffte das schnelle Trio den Sprung auf den sechsten Startplatz der Klasse. Einstimmig gaben die drei nach dem Training zu Protokoll: „Es war sehr schwer heute eine schnelle Runde drehen zu können. Eine stellenweise sehr nasse und damit extrem rutschige Piste sowie zahlreiche Unfallstellen störten immer wieder den Fahrfluss, was bei einer Rundenlänge von gut 25 Kilometern enorm wichtig ist.“ Im Rennen lief es dann deutlich besser, da die Strecke komplett trocken war. Jens Riemer übernahm die Startphase und konnte sich im Gewühl der ersten Runden ohne Blessuren bis auf Rang drei der Klasse vorarbeiten, ehe ihn Spritmangel zu langsamer Fahrt zwang, was sein Verhängnis wurde. David Ackermann erklärt: „Jens war gut unterwegs auf unserem neuen BMW, der zwischenzeitlich eingefahrene dritte Platz unterstreicht die gute Performance von Mensch und Material. Durch Spritmangel musste Jens seine Fahrt urplötzlich verlangsamen, was seinen Hintermann natürlich überraschte. Dieser krachte ihm dann ins Heck und schob das Auto in die Leitplanken.  Die Beschädigungen waren so groß, dass Jens Riemer das Rennen aufgeben musste.“

    Deutlich mehr Fortune hatte der zweite BMW M3 in gleicher Klasse. Das internationale Fahrertrio Andrei Sidorenko (Russland), Egons Lapins (Lettland) und Marc Jaussi (Schweiz) kamen im Training zwar nicht über einen 13. Startplatz hinaus, rollte dafür im Rennen problemlos durch. Startfahrer Sidorenko brillierte mit kluger Startphase – sich aus allem raushaltend, konnte er sich im Laufe seiner acht Runden Platz für Platz nach vorne fahren. Danach übernahm der Schweizer Jaussi den Wagen. Für den Eidgenossen sein erstes Rennen auf dem Nürburgring und der Nordschleife, dennoch glänzte er mit guten und vor allem rapide sinkenden Rundenzeiten. Schlussfahrer Egons Lapins spielte in seinem Stint seine ganze Routine aus, drehte mit 9:58 Minuten die schnellste Runde und fuhr den BMW auf Rang sieben der Klasse V6 über die Ziellinie. In der Gesamtwertung fand sich das Trio auf Rang 98 wieder. Übrigens: Mehr als 200 Fahrzeuge nahmen das Rennen auf, mehr als 70 fielen im Laufe der vier Stunden Renndistanz aus!

    David Ackermanns Resümee: „Wir sind auf dem richtigen Weg, die BMW sind schnell und stabil. Die Ursache des Getriebeschadens am Aston Martin müssen wir schnellstens finden, denn der Wagen soll schon beim nächsten Rennen der VLN wieder rollen. Unsere Fahrer haben alles richtig gemacht, ebenso wie das gesamte Team seine Arbeit super erledigte. Jetzt brauchen wir noch ein wenig Glück und dann sind wir mit von der Partie.“

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