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    VLN: Schulze Motorsport meistert Testeinsatz in der Langstreckenmeisterschaft

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    Nissan GT-R VLN SchulzeMehr als 210 Fahrzeuge, darunter allein über 30 GT3-Boliden – beim zweiten Aufschlag der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring herrschte Hochbetrieb. Schulze Motorsport hat seinen Einsatz in der Eifel mit dem bulligen Nissan GT-R GT3 erfolgreich hinter sich gebracht und die Ziellinie bei äußerst tückischen Wetterverhältnissen auf Platz 23 überquert. Die Vorbereitung auf das 24h-Rennen in rund drei Wochen hat der Rennstall aus Tagewerben damit erfolgreich abgeschlossen.

    Starker Regen, dichter Nebel und schlussendlich eine dennoch abtrocknende Strecke: Die Eifel zeigte sich im Rahmen des zweiten VLN-Laufs von ihrer typischen Seite. Für Schulze Motorsport bot dies die Gelegenheit, den Nissan GT-R GT3 ideal vorzubereiten und auch im Regen wichtige Erfahrungen zu sammeln. Teamchef Wolfram Schulze erläuterte: „Im Vorfeld des Rennens haben wir ausführlich getestet und den Fahrwerksbereich weiter optimiert. Wir sind daher zuversichtlich.“

    Ein gutes Ergebnis erzielten Michael und Tobias Schulze sowie der Japaner Kazunori Yamauchi bereits im Zeittraining. Mit Startplatz zwölf hatte sich das Trio im vorderen Feld platziert und eine gute Basis für das Vier-Stunden-Rennen erzielt. Die Schulze-Brüder und Kazunori Yamauchi waren sich einig, dass dieses starke Ergebnis Lust auf mehr machte.

    Für das erste Renndrittel nahm Tobias Schulze am Volant des beliebten GT3-Boliden Platz. Vor allem die ersten Rennrunden wurden für den Nissan-Piloten zum Ritt auf Messers Schneide: „Beim Start hat man kaum die Hand vor Augen gesehen. Das war schwierig, insgesamt bin ich aber trotzdem sehr ordentlich zurechtgekommen.“ Dies bestätigten auch die Rundenzeiten des Schulze-Nissan, der sich kontinuierlich über die Distanz kämpfte.

    Michael Schulze konnte im weiteren Verlauf des Rennens schließlich mit Slick-Reifen auf die Piste gehen und das Potenzial des Nissan bei abtrocknender Strecke voll ausschöpfen. Die Bedingungen kamen Schulze entgegen, der zwischenzeitlich die schnellsten Runden im Feld fuhr. Auch Yamauchi gelang es, an die Vorarbeit seiner Teamkollegen anzuschließen. Zwar verlor der Chef-Entwickler der populären Gran-Turismo-Reihe beim Boxenstopp ein wenig Zeit, brachte den Nissan GT-R GT3 am Ende aber auf Platz 23 ins Ziel.

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