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    Porsche Supercup: MRS von Barcelona in die Eifel

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    Motorsports / 24h Hours of Le MansAm vergangenen Wochenende gab der neue Porsche 991 GT3 Cup seine Rennpremiere im Rahmen des Formel-1 GP von Spanien, auf der Rennstrecke von Barcelona. In dem Starterfeld von 25 Fahrzeugen drei Fahrzeuge des MRS-Teams mit Esteban Gini (ARG), Roar Lindland (NOR) und Jean-Karl Vernay (F).

    Das Qualifying gestaltete sich etwas schwierig, noch immer schien hier der neue Reifen das Zünglein an der Waage zu sein. Bei einer enorm hohen Leistungsdichte, bei der sich rund 20 Fahrzeuge innerhalb von eineinhalb Sekunden platzierten, kam es in Barcelona sehr darauf an, zum richtigen Zeitpunkt seine schnelle Runde zu fahren. Dies ist den drei MRS-Piloten nur bedingt gelungen. Porsche Scholar Ship Fahrer Jean-Karl Vernay kam mit seinem ersten Reifensatz gar nicht zurecht und schaffte mit dem zweiten Satz lediglich eine Rundenzeit, die für die 8. Startreihe ausreichen sollte. Esteban Gini und Roar Lindland, ebenfalls Neulinge im Porsche Mobil1 Supercup, belegten nur die Plätze 21 und 25. „Grundsätzlich ist unser Renn-Speed da, eben die eine schnelle Runde hat nicht funktioniert“, so ein etwas enttäuschter Jean-Karl Vernay nach dem Qualifying.

    Nun lagen alle Hoffnungen auf dem Rennen, welches am Sonntag kurz vor dem Formel-1 Rennen gestartet wurde. Der junge Franzose Vernay erwischte einen sehr guten Start und konnte gleich in den ersten Runden einige Positionen gut machen. Für seine Teamkollegen war das Rennen bereits in der ersten Runde zu Ende. Sowohl Roar Lindland als auch Esteban Gini zogen sich einen schweren Aufhängungsschaden zu, als sie einem sich drehenden 911er nicht mehr ausweichen konnten. Vernay beendete sein Rennen auf Position 12 und holte sich somit sehr wichtige Punkte für die Meisterschaft und die Rookie Wertung.

    „Wenn man von so weit hinten starten muss, ist es bei der Konkurrenz sehr schwer weiter nach vorn zu fahren. Ich habe das Beste daraus gemacht und gleich zu Beginn einige Positionen gut gemacht. Wir müssen es beim nächsten Mal im Qualifying besser auf den Punkt bringen“, berichtet Jean-Karl Vernay nach dem Rennen.

    Nächster Stopp, Porsche Carrera Cup auf der Nürburgring Nordschleife

    Das MRS Team zieht von Barcelona aus gleich weiter zur Nürburgring Nordschleife, wo bereits an diesem Wochenende ein weiterer Lauf zum Porsche Carrera Cup auf dem Plan steht. Vier Runden über die altehrwürdige Nordschleife! Hört sich kurz an, gilt aber als das längste Rennen im Kalender, misst eine Runde doch rund 25 Kilometer.

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