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    24h-Rennen Nürburgring: Schulze Motorsport meistert größtes Autorennen der Welt

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    Schulze Motorsport Nissan GT-R GT3Sintflutartiger Regen, stürmischer Wind und kalte Temperaturen – das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2013 zwang seine Teilnehmer an ihre Grenzen. In besonderer Erinnerung wird das größte Autorennen der Welt dem Team von Schulze Motorsport bleiben. Auch wenn es aufgrund von technischen Problemen nicht zu einer Top-Platzierung reichte, stellte die Mannschaft aus Tagewerben eindrucksvoll ihre Leistungsstärke unter Beweis.

    An den Pfingstmontag 2013 wird sich die Mannschaft rund um Wolfram Schulze noch eine Weile erinnern. Bei der 41. Auflage der 24 Stunden auf dem Nürburgring überquerte das Nissan-Team die Ziellinie auf Platz 136. Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick nicht nach einem besonderen Erfolg aussieht. Für das Familienteam rund um Wolfram Schulze ist es jedoch das Resultat einer emotionalen und bewegenden Gefühlsachterbahn. „Wir haben so viel Schweiß und Leidenschaft in dieses Rennwochenende gesteckt. Mit dem Fallen der Zielflagge fiel uns ein riesiger Stein vom Herzen“, blickt Schulze zurück.

    Mit Kazunori Yamauchi, Michael Krumm und den beiden Brüdern Michael und Tobias Schulze hatte der Rennstall ein schlagkräftiges Quartett zusammengestellt, das bereits in den Trainings für Aufsehen sorgte. In allen Sessions gehörte das Team mit dem Nissan GT-R GT3 zu den Schnellsten. Vor allem im Nachttraining am Freitagabend landete die Truppe aus Sachsen-Anhalt eine faustdicke Überraschung. Bei ständig wechselnden Bedingungen führte das Nissan-Team lange Zeit die Ergebnisliste an und wurde am Ende starker Zweiter. „Auf diese Art konnten wir endlich zeigen, welches Potenzial im GT-R steckt“, freute sich Tobias Schulze.

    Im Rennen folgte anschließend ein Rückschlag nach dem anderen. Noch in der Anfangsphase zwang ein Motorschaden die Crew zu einem zeitaufwendigen Reparaturstopp an die Box. „Eine Top-Platzierung war damit nicht mehr machbar“, blickt Teamchef Wolfram Schulze zurück. „Zu allem Übel kamen weitere Defekte, wie eine kaputte Servopumpe, hinzu. Nichtsdestotrotz sind wir sehr zufrieden mit der Performance.“

    Auch Michael Krumm war von dem Gastspiel in der „Grünen Hölle“ überzeugt. Der GT1-Weltmeister von 2011 verstärkte beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen erstmals die Schulze-Mannschaft. „Mein Eindruck war extrem gut“, lobte der 43-Jährige die Mannschaft von Schulze Motorsport. „Die ganze Crew arbeitet mit viel Leidenschaft und Liebe am Erfolg. Das gesamte Team ist eine große Familie. Ich habe mich die ganze Zeit sehr wohl gefühlt.“

    Für Schulze Motorsport steht bereits in Kürze der nächste Höhepunkt bevor. Auf dem Sachsenring nahe Hohenstein-Ernstthal will das Team einen Gaststart im ADAC GT Masters absolvieren. Das Rennwochenende findet vom 7. bis 9. Juni statt.

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