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    Porsche Supercup: Sean Edwards als Schnellster durchs Kurvenlabyrinth von Monte Carlo

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    Porsche Supercup Barcelona 2013Der Brite Sean Edwards ist der Mann der Stunde im Porsche Supercup. Nach seinem Sieg beim Saisonauftakt in Barcelona gewann der für das Team Allyouneed by Project 1 startende Vorjahressieger am Sonntag auch das prestigeträchtige Rennen auf dem anspruchsvollen Stadtkurs in Monaco. Mit seinem Porsche 911 GT3 Cup fand er die schnellste Linie durch das Kurvenlabyrinth zwischen Hochhäusern und Edelboutiquen und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

    Während er sich mit einem guten Start von der Pole-Position schon in den ersten Runden von seinen Verfolgern absetzen konnte, tobte in seinem Windschatten vor allem in der Schlussphase des Rennens ein harter Kampf um den zweiten Platz. Das bessere Ende in diesem sehenswerten Duell in der Postkartenkulisse des Fürstentums an der Cote d’Azur hatte der Pole Kuba Giermaziak (VERVA Racing Team) für sich, der alle Angriffe des Pockingers Michael Ammermüller erfolgreich abwehren konnte. Der Lechner-Racing-Team-Pilot wurde, wie schon in Barcelona, Dritter und ist in der Meisterschaft, zusammen mit Kuba Giermaziak, der stärkste Verfolger von Spitzenreiter Sean Edwards.

    Für Jeroen Bleekemolen ging sein Traum vom dritten Supercup-Sieg in Monaco nicht in Erfüllung. Der zweifache Supercup-Gewinner aus den Niederlanden, der mit dem Lechner Racing Team in Monaco in die Topserie der 20 weltweit ausgetragenen Porsche-Markenpokale zurückkehrte, verpasste als Vierter nur knapp das Podium. Hinter dem Köschinger Christian Engelhart (FACH AUTO TECH) und dem Franzosen Kévin Estre (Attempto Racing) belegte der Neuseeländer Richie Stanaway (DAMS) als bester Neueinsteiger den siebten Platz. Damit übernahm er auch die Führung in der Rookiewertung. Der Däne Nicki Thiim (Attempto Racing), der beim Auftaktrennen in Barcelona mit einem zweiten Platz vielversprechend in die Saison gestartet war, wurde in Monaco nur Achter. Hinter dem Rookiesieger des Vorjahres komplettierten zwei weitere Supercup-Neulinge die Top 10: Ben Barker (Großbritannien) vom Team Bleekemolen und der für FÖRCH Racing fahrende Porsche-Junior Klaus Bachler (Österreich). Der Franzose Jean-Karl Vernay (MRS GT-Racing), Gewinner des International Cup Scholarship 2012, wurde Elfter. Pech hatte Porsche-Junior Michael Christensen: Der Däne vom Teams DAMS, in Barcelona noch starker Fünfter, wurde in der Anfangsphase des Rennens unverschuldet in eine Kollision verwickelt und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück.

    Einer der Höhepunkt des Supercup-Gastspiels auf dem Spielplatz der Millionäre war das Duell der Rallye-Stars: Im VIP-Auto der Porsche AG belegte der neunfache Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb aus Frankreich in seinem zweiten Supercup-Rennen den 16. Platz. Sein Landsmann Sébastien Ogier, der aktuelle Spitzenreiter in der Rallye-Weltmeisterschaft, feierte als Gaststarter im Team Allyouneed by Project 1 seine Premiere im Porsche Supercup und kam auf dem 13. Platz ins Ziel.

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