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    24h-Rennen Le Mans: Audi und Porsche erlebten einen zuversichtlichen Testtag

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    24h-Rennen Le Mans Vorschau 2011An einem überwiegend nassen Testtag (Sonntag 09.06.2013) an der Sarthe konzentrierte sich die Mannschaft des elfmaligen Le-Mans-Siegers Audi darauf, verschiedene aerodynamische Abstimmungsvarianten des Audi R18 e-tron quattro zu erproben. Ebenso experimentierten die Ingenieure mit verschiedenen Reifen-Luftdrücken, um das Verhalten der Regenpneus auf eine Runde und über längere Distanzen zu analysieren. Einsetzende Schauer veranlassten das Team, das Training am Vormittag vorzeitig zu beenden. Die Streckenbedingungen waren zu unbeständig, wie auch Loïc Duval bei einem Ausritt in der Tertre-Rouge-Kurve gegen Ende der ersten Tageshälfte feststellte. Sein Auto mit der Startnummer 2 blieb jedoch strukturell unbeschädigt und war bereits nach der Mittagspause wieder einsatzbereit.

    Am Nachmittag verbesserte sich die Wetterlage nur langsam: Erst in den letzten 90 Minuten war es möglich, den Traditionskurs auf Trockenreifen zu befahren. Die drei R18 e-tron quattro beendeten den Testtag auf den ersten drei Positionen.

    Auch die Porsche-Teams sind gut auf die 24 Stunden von Le Mans vorbereitet. Der neue Porsche 911 RSR absolvierte seine ersten Runden auf dem anspruchsvollen Circuit des 24 Heures und überzeugte unter schwierigen Bedingungen mit schnellen Zeiten.

    Auf dem 13,469 Kilometer langen Kurs kamen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich) im 911 RSR mit der Startnummer 92 auf die drittschnellste Zeit in der vierstündigen Vormittagssession. Diese Top-Platzierung bestätigten sie am Nachmittag. Ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) belegten mit der Startnummer 91 in beiden Sessionen den vierten Platz.

    In der Klasse GTE-Am sicherten sich die Franzosen Raymond Narac, Christophe Bourret und Jean-Karl Vernay mit Unterstützung von Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) im Porsche 911 GT3 RSR aus dem Vorjahr die zweitschnellste Zeit. Die beste Platzierung von Hollywood-Star Patrick Dempsey („Grey’s Anatomy“), der sich mit Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) und Joe Foster (USA) einen Porsche 911 GT3 RSR teilt, war am Nachmittag der dritte Platz.

    Die 24 Stunden von Le Mans werden am 22./23. Juni als dritter Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC auf dem Circuit 24 Heures in Le Mans/Frankreich ausgetragen.

    Ergebnis Testtag (Top ten)
    1. Duval/Kristensen/McNish (Audi R18 e-tron quattro), 3.22,583 Min.
    2. Gené/di Grassi/Jarvis (Audi R18 e-tron quattro), 3.25,358 Min.
    3. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18 e-tron quattro), 3.25,647 Min.
    4. Buemi/Davidson/Sarrazin (Toyota), 3.27,581 Min.
    5. Bonanomi (Audi R18 e-tron quattro), 3.27,894 Min.
    6. Lapierre/Nakajima/Wurz (Toyota), 3.29,593 Min.
    7. Heidfeld/Jani/Prost (Lola-Toyota), 3.31,967 Min.
    8. Beche/Belicchi/Cheng (Lola-Toyota), 3.34,724 Min.
    9. Kane/Leventis/Watts (HPD-Honda), 3.35,631 Min.
    10. Brundle/Heinemeier-Hansson/Pla (Morgan-Nissan), 3.38,801 Min.

    Klasse GTE-Pro
    1. Turner/Mücke/Dumbreck (GB/D/GB), Aston Martin Vantage, 3:58,806 Minuten
    2. Bell/Makowiecki/Senna/Adam (GB/F/BRA/GB), Astona Martin Vantage, + 0,342
    3. Lieb/Lietz/Dumas (D/A/F), Porsche 911 RSR, + 0,604
    4. Bergmeister/Pilet/Bernhard (D/F/D), Porsche 911 RSR, + 0,614
    5. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette + 0,685
    6. Auberlen/Dalla Lana/Lamy/Stanaway (USA/CAN/P/NZ), Aston Martin, + 0,768

    Klasse GTE-AM
    1. Goethe/Hall/Campbell-Walter (D/GB/GB), Aston Martin Vantage, 4:00,867 Minuten
    2. Nygaard/Poulsen/Simonsen (DK/DK/DK), Aston Martin Vantage, + 0,349
    3. Dempsey/Foster/Long (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 RSR, + 3,139
    4. Henzler/Milesi/Gibon (D/F/F), Porsche 911 GT3 RSR, + 3,182
    5. Narac/Bourret/Vernay/Henzler (F/F/F/D), Porsche 911 GT3 RSR, + 3,933
    6. Ried/Roda/Ruberti (D/I/I), Porsche 911 GT3 RSR, + 4,686

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