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    VLN: Zwei Klassensiege für Jochen Krumbach

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    Manthey der Dicke Porsche bei der VLNGleich zwei Klassensiege konnte Jochen Krumbach beim gestrigen ADAC Ruhrpokal-Rennen über sechs Stunden am Nürburgring einfahren: Der gelb-grüne Moskovskaya-Porsche 911 GT3 RSR – von Manthey-Racing mit größerem Hubraum versehen und deshalb erstmalig in der Klasse SP8 eingestuft – beendete das Rennen nicht nur als „Klassenbester“, sondern außerdem auf dem vierten Gesamtrang. Krumbach fuhr den Start, gefolgt von Nick Tandy (Großbritannien) und Jörg Bergmeister (Langenfeld).

    Im letzten Drittel des Rennens übernahm Krumbach das Steuer des Wochenspiegel-Porsches von Georg Weiss (Monschau) und verhalf der ebenfalls von Manthey betreuten Truppe zusammen mit Michael Jacobs und Oliver Kainz zum ersten Platz in der Klasse SP7 und dem siebten Gesamtplatz.

    Das 6-Std.-Rennen gilt als Höhepunkt der VLN-Langstreckenmeisterschaft und war in diesem Jahr durch ein großes Starterfeld von 214 Fahrzeugen und äußerst wechselhaftes Wetter gekennzeichnet – von Sonnenschein bis hin zu teilweise starkem Regen war alles dabei. Als ab 15:00 Uhr der Regen die Eifel erreichte, lautete die Frage für alle Teams: Slicks oder Regenreifen? Die Entscheidung, wer wann auf welche Reifen wechselt konnte in der Tat entscheidend sein.

    Über etliche Runden beanspruchten Krumbach und seine Kollegen im gelb-grünen Wagen die dritte Gesamtposition. „Mit dem Wochenspiegel-Porsche hatten wir ein etwas glücklicheres Händchen für die Reifen-Taktik als beim „Dicken“. Außerdem haben wir bei einem Boxenstopp die vorgeschriebene Mindeststandzeit um einen Wimpernschlag unterschritten und mussten eine Stop & Go-Strafe verbüßen. Letztendlich haben wir das Gesamtpodium um 20 Sekunden verpasst und mussten uns mit dem vierten Platz begnügen,“ sagt Krumbach. „Im vergangenen Jahr habe ich d ie Zielflagge des 6-Std.-Rennens jedoch gar nicht gesehen,“ erinnert sich der erfahrene VLN-Pilot. „Das Ergebnis von heute kann sich sehen lassen, der ‚Doppelsieg’ entschädigt ein bisschen für den Ausfall in 2012. Mit dem neuen Motor sind wir sehr zufrieden, auch wenn es hier und da noch etwas zu justieren gibt.“

    Vor dem nächsten VLN-Lauf Mitte September geht es für Jochen Krumbach zum 24h-Rennen nach Barcelona.

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