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    ADAC GT Masters: Erster Sieg für Ragginger, Renauer und Herberth Motorsport in der Sportwagen – Serie am Lausitzring

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    Renauer / Ragginger Porsche Sieg LausitzringRobert Renauer (28, Jedenhofen) und Martin Ragginger (25, A / Tonino powered by Herberth Motorsport) erlebten im Porsche 911 beim ADAC GT Masters auf dem Lausitzring einen perfekten Sonntag. Von der Pole Position fuhr das Porsche-Duo zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg und sorgte damit für den ersten Sieg eines Porsche im ADAC GT Masters in der Saison 2013. Für beide Fahrer und auch die Mannschaft von Herberth Motorsport war es der erste Sieg in der Serie.

    Leider kann der ehemalige Teamchef Alfred Herberth den Triumph nicht mehr miterleben. Der Vater der Renauer-Zwillinge verstarb im letzten Jahr (2012) bei einem Motorradunfall. Claudia Hürtgen und Dominik Baumann (20, A) wiederholten im BMW Z4 ihren zweiten Platz aus dem Rennen am Samstag. Christer Jöns (26, Ingelheim) und der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (32, Berglen-Steinach) fuhren im Audi R8 als Dritte zum zweiten Mal in der Saison auf das Podium.

    Bilder vom 2.Rennen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring finden Sie hier !

    Ford GT macht Druck in der ersten Rennhälfte

    Ragginger und Renauer agierten auf der Fahrt zum Debütsieg souverän. Nur während des Fahrerwechsels zur Rennmitte lag der Porsche 911 für drei Runden nicht an der Spitze. Nach dem Start ging Ragginger von der Pole Position in Führung, musste allerdings auf Dominik Schwager (36, München) aufpassen, der im Ford GT im Windschatten des Österreichers lag. Schwager konnte Ragginger allerdings nur bis zur Rennmitte unter Druck setzen, dann schied der Ford leider nach einem technischen Problem aus.

    Beim Fahrerwechsel übernahm Renauer den Porsche, die Fahrt zum ersten ADAC GT Masters-Sieg machten dann zwei Safety-Car-Phasen kurz vor dem Rennende nochmals spannend. Nach einem Ausrutscher von Sebastian Asch im Audi R8 und Christian Engelhart im Porsche 20 und elf Minuten vor dem Rennende neutralisierte das Safety-Car jeweils den Vorsprung von Renauer. Doch der Porsche-Pilot blieb cool und fuhr seinen ersten Sieg mit 1,6 Sekunden Vorsprung vor Hürtgen ins Ziel. «Ich habe mich nach den Safety-Car-Phasen beim Restart darauf konzentriert, immer sauber zu beschleunigen. Damit konnte ich den BMW hinter mir halten“, so Renauer. „Beim letzten Restart hat eine überrundete Corvette dann noch den BMW von Claudia Hürtgen überholt, das hat mir dann ein kleines Polster verschafft.“ Vier Rennen vor Saisonende liegt Renauer mit drei Punkten Rückstand hinter den Tabellenführern Alessi/Keilwitz (Corvette) auf Rang zwei der Fahrerwertung.

    Hart umkämpft war in der Schlussphase der dritte Platz. Maximilian Buhk (20, Dassendorf) arbeitete sich im Mercedes-Benz SLS AMG nach den beiden Restarts von Position sieben bis auf Rang vier nach vorn und kämpfte mit Audi-Pilot Jöns um Platz drei. Jöns behielt aber die Oberhand und stellte den Podiumsplatz sicher. Buhk wurde gemeinsam mit ADAC GT Masters-Titelverteidiger Maximilian Götz (27, Uffenheim) Vierter vor den Tabellenführern Diego Alessi (41, I) und Daniel Keilwitz (24, Villingen), die von Startplatz 14 aus noch Fünfte wurden. Eine ebenso starke Aufholjagd legten René Rast (25, Frankfurt) und Christopher Mies (24, Heiligenhaus) hin, die von Startplatz 16 zehn Plätze gutmachten und das Rennen auf Rang sechs beendeten.

    Nielsen feierte 2.Saisonsieg in der Gentlemen-Wertung

    Die Gentlemen-Wertung entschied sich in einem spannenden Zweikampf zwischen den beiden Tabellenführern. Christina Nielsen (21, DK / Farnbacher Racing) hielt im Porsche 911 in den letzten Runden erfolgreich Tabellenführer und Markenkollege René Bourdeaux (38, München) hinter sich und fuhr zum zweiten Saisonsieg. Nielsen und Bourdeaux kamen auf den Gesamträngen neun und zehn ins Ziel und landeten damit erstmals in dieser Saison in den Top-Zehn.

    Ergebnis Lausitzring 2.Rennen / Saisonlauf 12 von 16:

    1. Robert Renauer/Martin Ragginger (Porsche 911 GT3 R), 41 Runden
    2. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (BMW Z4 GT3), +1,630
    3. Christer Jöns/Markus Winkelhock (Audi R8 LMS ultra), +3,246
    4. Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Mercedes-Benz SLS AMG), +6,625
    5. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Corvette Z06.R GT3), +9,242
    6. René Rast/Christopher Mies (Audi R8 LMS ultra), +10,758

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