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    WEC: Audi siegt auch in Brasilien

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    ILMC Audi R18 6h-Rennen SILVERSTONE 2011Audi bleibt in der Sportwagen-Saison 2013 bisher ungeschlagen. Der Hybrid-Sportwagen hat auch den vierten von acht Läufen zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gewonnen, hinzu kommt ein Sieg beim 12-Stunden-Klassiker in Sebring im März. Das Rennwochenende in Brasilien endete mit dem Sieg von Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) vor Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB). Die Gewinner haben mit ihrem Erfolg bei den 6 Stunden von São Paulo ihren Rückstand in der Fahrerwertung auf ihre Teamkollegen um acht auf 22 Punkte verkürzt.

    Audi hatte im 6-Stunden-Rennen in Brasilien das schnellere Auto, hätte aber unter Umständen dennoch in Bedrängnis geraten können. Toyota wollte von einer besseren Reichweite profitieren, sich einen Boxenstopp sparen und so möglichst den Vorjahressieg wiederholen. Doch daraus wurde nichts. Nach nur 35 Minuten flog Stephane Sarrazin mit dem TS030 hart in die Barrieren. Der Franzose war beim Überrunden von Dominik Kraihamer (Lotus) getroffen worden.

    Den letzten Podestplatz sicherte sich Rebellion. Nick Heidfeld, Nicolas Prost und Mathias Beche konnten das Tempo der Werksautos nicht einmal ansatzweise mitgehen. Ein Zeichen der Chancenlosigkeit der privaten LMP1: Selbst bei all den Strafen, Zwischenfällen und Boxenstopps des Audis mit der Startnummer 2 war der zweite Gesamtrang für das Schweizer Team nie in realistischer Reichweite. Der Lola-Toyota war schließlich immer noch eine Runde zurück.

    In der LMP2-Klasse rundete G-Drive ein makelloses Wochenende mit dem Sieg ab. Die beste Show im 6-Stunden-Rennen in Sao Paulo bot – wieder mal – die GTE-Pro-Klasse. Über die gesamte Distanz gab es einen herzhaften Kampf zwischen Ferrari und Aston Martin. In der Anfangsphase mischte auch Porsche mit. Allerdings hatten die Zuffenhausener großes Pech. Marc Lieb hatte seinen 911er beim Start in Führung gebracht, doch nach einem Kontakt mit einem Konkurrenten verabschiedete sich nach nur sieben Minuten der rechte Vorderreifen: eine Runde Rückstand.

    Ergebnis Rennen

    1. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18 e-tron quattro) 235 Runden
    2. Duval/Kristensen/McNish (Audi R18 e-tron quattro) – 3 Rd.
    3. Beche/Heidfeld/Prost (Lola-Toyota) – 5 Rd.
    4. Conway/Martin/Rusinov (Oreca-Nissan) – 13 Rd.
    5. Baguette/Gonzalez/Plowman (Morgan-Nissan) – 14 Rd.
    6. Kaffer/Perez Companc/Minassian (Oreca-Nissan) – 14 Rd.
    7. Jeannette/Wirdheim/Zugel (Zytek-Nissan) – 18 Rd.
    8. Ihara/Merlin/Nicolet (Morgan-Nissan) – 21 Rd.
    9. Bruni/Fisichella (Ferrari) – 23 Rd.
    10. Mücke/Turner (Aston Martin) – 23 Rd.

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