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    Parkassistenz-Systeme von Bosch

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    Bosch Parkpilot Einparkhilfe Einbau lackieren Bosch Service Rhein-Berg Overath bei KölnEinparken ist für viele Fahrer oft purer Stress: Immer weniger Parkraum, kleine Parklücken und die Hektik des Alltagsverkehrs machen das Parken immer beschwerlicher. Parken und damit verbundenes Rangieren sind nach wie vor auch unfallträchtige Fahrmanöver: Rund die Hälfte der Unfälle mit Sachschaden in Deutschland ist auf Parkrempler zurückzuführen. Das belegen Untersuchungsergebnisse der Unfallforscher bei Bosch auf Basis von Unfalldaten des Allianz Zentrums für Technik (AZT). Abhilfe schaffen Parkassistenzsysteme. Sie erlauben zielsicheres und komfortables Parken und Rangieren. Bosch ist ein führender Anbieter auf diesem Gebiet.

    Die Einparkhilfe: mehr Überblick beim Einparken und Rangieren

    Die Einparkhilfe von Bosch bietet Komfort und Unterstützung in Situationen, in denen es um Zentimeter geht. Mit in den Stoßfänger integrierten Ultraschallsensoren, überwacht das System den Nahbereich vor und hinter dem Fahrzeug und erkennt rechtzeitig Hindernisse. Ähnlich wie eine Fledermaus senden die Sensoren Ultraschallsignale aus und empfangen deren Echo. Aus der Zeitdifferenz ermittelt das System den Abstand des Fahrzeugs bis zu einer Entfernung von 2,5 Metern zum Hindernis. Dem Fahrer wird die Distanz je nach Hersteller und Systemumfang entweder rein akustisch, oder optisch und akustisch angezeigt. Die rein akustische Version signalisiert die Distanz durch Warntöne in immer kürzeren Abständen bis zum Dauerton. Optisch-akustische Systeme zeigen zunächst über LED-Anzeigen oder eine Grafik im Bildschirm optisch die Annäherung an ein Hindernis an und warnen bei sehr geringem Abstand (etwa 30 cm oder weniger) zusätzlich akustisch durch Warntöne. Auch kleinste Parklücken lassen sich so problemlos nutzen. Ärgerliche und kostspielige Reparaturen am Fahrzeug aufgrund von Remplern können dank Einparkhilfe vermieden werden. So macht sich die Einparkhilfe meist schon mit dem ersten vermiedenen Schaden am Fahrzeug bezahlt.

    Der Einparkassistent: einparken wie auf Schienen

    Erfolglose Einparkversuche sind frustrierend und kosten Nerven. Mit dem Einparkassistenten von Bosch steht der Fahrer in wenigen Sekunden vollkommen stressfrei und entspannt in jeder passenden Parklücke. Im Vorbeifahren scannt ein spezieller, seitlich im vorderen Stoßfänger sitzender Ultraschallsensor den Fahrbahnrand ab. Erkennt der Einparkassistent eine passende Längs- oder Querparklücke, erhält der Fahrer umgehend eine Rückmeldung. Aktiviert er nun per Knopfdruck den Einparkassistenten, berechnet das System in Sekundenbruchteilen den bestmöglichen Weg in die Lücke, die erforderlichen Lenkmanöver und die Anzahl der Züge. Dann übernimmt der Einparkassistent das Kommando: der Fahrer lässt das Lenkrad los und kontrolliert den Einparkvorgang durch behutsames Gas geben und bremsen. Mit Unterstützung der elektrischen Servolenkung führt der Einparkassistent zielgenau alle erforderlichen Lenkbewegungen aus und leitet das Fahrzeug wie auf Schienen in die Lücke. Der Fahrer bleibt jederzeit Herr der Lage und kann mit einem Griff ans Lenkrad das Manöver abbrechen. Darüber hinaus unterstützt der Assistent auch beim Ausparken: er lenkt das Fahrzeug in die richtige Ausgangsposition, damit der Fahrer sicher und zügig aus der Parklücke herausfahren kann. Der Fahrer beobachtet dabei den Verkehr, gibt Gas oder bremst auf Hinweis des Systems.

    Automatisierter Parkassistent: exakt in enge Lücken – auch ohne Fahrer

    Bereits 2015 wird Bosch den automatisierten Parkassistenten auf den Markt bringen. Das System übernimmt das vollautomatische Ein- und Ausparken für die ausgewählte Parklücke. Der Fahrer kann sich allein auf die Kontrolle des Geschehens konzentrieren. Er entscheidet, ob er dabei im Auto sitzen bleiben oder vorher aussteigen möchte. Auch enge Stellplätze, auf denen sich die Fahrzeugtüren kaum noch öffnen lassen, sind damit bald kein Problem mehr: der Fahrer steigt vor der ausgewählten Parklücke aus und startet das Parkmanöver per Fernsteuerung zum Beispiel über eine Taste an seinem Autoschlüssel oder auf seinem Smartphone. Das Fahrzeug parkt dann selbstständig ein und auch wieder aus, ohne dass eine Person am Steuer sitzt. Soll das Parkmanöver abgebrochen werden, lässt der Fahrer die Bedientaste einfach los.

    Rückfahrkamera-System: neue Perspektiven fürs Parken und Rangieren

    Bei vielen neuen Fahrzeugmodellen hat der Fahrer nur noch eine sehr eingeschränkte Sicht auf die unmittelbare Fahrzeugumgebung. Immer kleinere Seiten- und Heckscheiben sowie eine von der Aerodynamik und dem Fußgängerschutz stark beeinflusste Fahrzeugkontur führen dazu, dass ein genaues und sicheres Rangieren kaum noch möglich ist. Das Rückfahrkamera-System von Bosch unterstützt den Fahrer beim Rückwärtsfahren. Das Kamerabild im Display des Radio- oder Navigations-Systems zeigt den Bereich hinter dem Fahrzeug an. Das „Dritte Auge“ wird beim Einlegen des Rückwärtsganges automatisch aktiv. Auf dem Display kann der Fahrer in Echtzeit erkennen, ob der Weg frei ist. Das Kamerabild kann weder den Bereich in den Fahrzeugecken darstellen noch exakte Abstandsinformationen liefern. Deshalb kombiniert Bosch die Kameratechnologie mit der ultraschall-basierten Einparkhilfe. Beide Technologien ergänzen sich perfekt: von den Ultraschallsensoren gemessene Abstände werden beispielsweise durch die Anzeige farbiger Balken in das Kamerabild eingebettet. Somit hat der Fahrer alle für ihn relevante Informationen auf einen Blick verfügbar.

    Ausblick: intelligente Multi-Kamera-Systeme und Valet Parking

    Bosch arbeitet bereits an Multi-Kamera-Systemen, die den kompletten Nahbereich rund um das Fahrzeug erfassen und unverzerrt und in hoher Bildqualität aus der Vogelperspektive darstellen können. Im nächsten Schritt werden die Videosysteme die aufgenommenen Bilder nicht nur anzeigen, sondern auch interpretieren können: intelligente Kamerasysteme analysieren die Videosequenzen und erkennen Hindernisse und sich bewegende Objekte im Fahrzeugumfeld, um den Fahrer zu warnen oder bei akuter Unfallgefahr sogar aktiv einzugreifen – zum Beispiel mit einer Notbremsung.

    „Valet Parking“-Lösungen werden dem Fahrer künftig die zeitraubende Parkplatzsuche und das lästige Ein- und Ausparken komplett abnehmen. Das Fahrzeug wird bereits beim Anfahren eines Parkplatzes oder Parkhauses über einen freien Stellplatz informiert. Der Fahrer stoppt den Wagen vor der Einfahrt und steigt aus. Nach Aktivierung der Funktion, steuert sein Fahrzeug selbstständig in die vorgesehene Parklücke und fährt auf Anforderung des Fahrers von selbst an einen bestimmten Abholpunkt zurück.

    Ultraschallsensoren von Bosch: baugleich und kostengünstig

    Für alle ultraschallbasierten Funktionen verwendet Bosch baugleiche, kostengünstige Sensoren. Das skalierbare Plattformkonzept von Bosch bietet den Automobilherstellern ein Höchstmaß an Flexibilität – Systemlösungen können exakt auf das jeweilige Fahrzeug zugeschnitten werden. Ein hoch integrierter Steuergeräte-ASIC ermöglicht die einfache Integration von Funktionen in ein Zentral-Steuergerät oder alternativ in ein kleineres Stand-alone-Steuergerät.

    Nahbereichskamera von Bosch: klein und leistungsstark

    Bosch nutzt für seine Kameras die neueste CMOS-Technologie (Complementary Metal Oxide Semiconductor), die bei starken Helligkeitsunterschieden und bei schlechten Lichtverhältnissen eine herausragende Bildqualität liefert. Um einen möglichst großen Bereich darstellen zu können, verwendet Bosch Kameras mit einem Blickwinkel bis 180 Grad. Der hierbei zwangsläufig auftretende Fischaugeneffekt wird optisch und/oder mit Hilfe eines leistungsfähigen Algorithmus korrigiert. Der Fahrer erhält eine natürliche und dadurch intuitiv verständliche Darstellung seiner unmittelbaren Umgebung.

    Bosch: 20 Jahre Erfahrung mit Parkfunktionen

    1989: Bosch beginnt mit der Entwicklung von Ultraschallsensoren für die Überwachung des Parkraums vor und hinter dem Automobil.
    1993: Ford Deutschland bringt das weltweit erste Parksystem von Bosch auf den Markt – als Sonderausstattung für den Ford Scorpio.
    1994: Mercedes-Benz baut die zweite Sensorgeneration in die S-Klasse ein.
    1997: Mit General Motors bestellt erstmals ein US-amerikanischer Autohersteller Ultraschallsensorik bei Bosch.
    2006: Bosch entwickelt den weltweit ersten Parkassistenten, der im Citroen C4 Picasso die Länge von Parklücken vermisst.
    2008: Der erste halbautomatische Einparkassistent von Bosch für Fahrzeuge mit elektrischer Servolenkung kommt in der A-Klasse und der B-Klasse von Mercedes auf den Markt.
    2010: Bosch bringt mit der Funktion „Side View Assist“ den weltweit ersten ultraschallbasierten Totwinkelassistenten auf den Markt und erweitert damit sein ultraschallbasiertes Produktportfolio um Manöverassistenz-Funktionen.
    2011: Bosch präsentiert die zweite Generation des Einparkassistenten. Er bringt zum einen Verbesserungen beim Längsparken. Zudem manövriert der neue Ausparkassistent das Fahrzeug durch Lenkbewegungen innerhalb der Parklücke vor und zurück, bis ein zügiges und sicheres Ausfahren möglich ist. Neu ist auch die Funktion des Querparkassistenten, der in Parkflächen im rechten Winkel zur Fahrbahn lenken kann.

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