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    Porsche Supercup: MRS Racing mit durchwachsener Leistung in Monza

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    Porsche 911 GT3 Cup 2013 SupercupAm vergangenen Wochenende gab der Porsche Supercup sein letztes Europa-Gastspiel. Im Rahmen des Formel 1 GP von Italien standen erneut 26 Porsche 991 GT3 Cup im königlichen Park von Monza in der Startaufstellung. Mit dabei auch drei MRS-Porsche, besetzt von dem Franzosen Jean-Karl Vernay, dem Norweger Roar Lindland und dem Österreicher Philipp Eng.

    Bereits im freien Training deutete sich an, was im Rennen möglich sein sollte. Nachdem Vernay lange Zeit die Bestenliste anführte, konnte Philipp Eng gegen Ende der freien Trainingssitzung mit einem sehr guten 5. Rang bei seinem Porsche Supercup Debüt eine Duftmarke setzen.

    Im Qualifying am Samstag fand die starke Leistung dann seine Fortsetzung. Erneut gelang es Philipp Eng mit einem Rückstand von gerade einmal 0,3 Sek. auf einen sehr guten fünften Rang zu fahren. Sein französischer Teamkollege Jean-Karl Vernay hingegen musste sich mit einem 18. Startplatz zufrieden geben, er musste noch eine Strafe vom vorangegangen Rennen in Spa hinnehmen, eine sogenannte „Grid Penalty“, eine Zurückversetzung in der Startaufstellung. Roar Lindland qualifizierte sich leider nur für einen Startplatz in der 13. Reihe, er haderte mit Problemen der Bremsbalance, nicht ganz unwichtig auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza.

    Alle Hoffnungen auf eine Podestplatzierung von Philipp Eng bei seinem Supercup Debüt zerschlugen sich bereits nach den ersten Metern des Rennens. Nach einem schlechten Start fand Philipp keine gute Linie in der ersten Schikane und musste einige Gegner bereits in der ersten Kurve ziehen lassen. Im weiteren Verlauf schien es, als sei der junge Österreicher völlig aus dem Rhythmus, bis er sich schließlich auf einem enttäuschenden 14. Rang wiederfand. Ganz anders sein Teamkollege Jean-Karl Vernay. Von Platz 18 kommend kämpfte sich der junge Franzose bis auf die 9. Position nach vorn, bei der Leistungsdichte im Feld der 26 Porsche GT3 eine sehr bemerkenswerte Leistung. Am Ende stand für Vernay auch ein dritter Rang in der Rookie Wertung zu Buche. Roar Lindland wurde am Ende 20., war zwar ohne die Probleme mit der Bremsbalance unterwegs, fand aber keinen Weg an seinen Gegner vorbei.

    Jean-Karl Vernay:

    „Gott sei Dank bin ein bessere Rennfahrer als ein Qualifyer. So ist es mir in diesem Jahr schon öfter gelungen aus einer schlechten Startposition noch etwas heraus zu holen. Heute war mein Auto perfekt, ich konnte attackieren und freue mich über die Top10 Platzierung.“

    Karsten Molitor:

    „Zunächst einmal eine Verneigung vor Jean-Karl, der Junge ist im Rennen ein echtes Tier. Wir müssen unbedingt daran arbeiten seine Qualifying Leistung zu verbessern, immer daran denkend was machbar wäre, wenn er weiter vorn starten würde. Für die Leistung von Philipp fehlen mir im Moment die Worte, selten bis gar nicht habe ich gesehen, wie jemand so dermaßen von der Rolle ist. Der eine fährt um 9 Positionen nach vorn, der andere fällt um 9 Positionen zurück, unglaublich. Bei Roar Lindland gibt es ein Test Defizit. Es ist sehr schwer sich als Neuling im Supercup zu behaupten, die Zeit auf der Strecke ist an einem Rennwochenende einfach zu wenig.“

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