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    DSTM: Das Rennen in Brands Hatch – Kies, Kies, oh Gott der Kies…..

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    DSTM Brands HatchBrands Hatch südöstlich von London gelegen war Schauplatz des ersten nachsommerlichen DSTM Events. Da die Fahrer in den letzten Rennen vor der Sommerpause ordentlich dafür gesorgt haben, dass die Meisterschaft spannend bleibt, war Brands Hatch mit seinen berüchtigten Kiesbetten wohl das richtige Pflaster, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

    Qualifikation: An der Spitze nix Neues

    Die Top Fahrer in der Meisterschaft dominierten wieder einmal in der Qualifikation. Keine Ausreißer oder großen Überraschungen. Und das ist auch gut so, denn es versprach damit ein interessantes Rennen zu werden. Ein “Chapeau” für Karl-Heinz Kluth, der als Oldi in der Truppe (er möge diese Formulierung verzeihen) und seiner Top 10 Platzierung deutlich zeigte, dass dieser Sport nicht nur für die junge Generation ist.

    Das Rennen

    Der Start gehörte klar der “Tera.Mindfactory” mit Marco Schnieders und Sven Kresmer, die wie ein Wolfsrudel über Lars Kober herfielen. Dieser hatte mit durchdrehenden Rädern zu kämpfen und büßte 3 Plätze ein. Ansonsten verlief die Startphase ohne größere Blechschäden, gerade in der berühmt, berüchtigten ersten Kurve von Brands Hatch, der ”Paddock Hill Bend”. Diese forderte erst 2 Runden später ein erstes Opfer mit Tim Heineman, der sich verbremste, damit seinen ersten Platz einbüßte und sich auf Position 6 wiederfand. Der nächste Bock in der Spitzengruppe wurde von Marco Schnieders geschossen (Runde 5), als er die Bremsfähigkeiten auf Gras testete, ins Kiesbett rutschte und auf den letzten Platz zurückfiel. Sein Lenkrad dürfte wohl erheblich Bissspuren aufgewiesen haben. Tim Heinemann hatte sich derweil wieder auf auf Platz 4 vorgefahren und lieferte sich mit Marcel Jeleniowski ein hartes Duell um die dritte Position. Das etwas zu aggressive Vorgehen von Tim Heinemann sorgte dann in “Paddock Hill Bend” für Kontakt mit dem deutlich schlechteren Ende für Marcel Jeleniowski.

    Durch die zahlreichen Ausritte ins Kiesbett konnte Peter Osburg (Startplatz 9) überraschend ein bisschen Podiumsluft schnuppern, zumindest bis zum ersten Boxenstopp (Runde 20). Nach dem ereignisreichen ersten Stint, wirkte der zweite Stint fast ein wenig bieder. Patrick Lumma glänzte mit sehr schnellen, konstanten Zeiten an der Spitze, während Tim Heinemann, in der zwischenzeit wieder auf P3, sich langsam an Sven Kresmer heranpirschte. Die Entscheidung um P2 fiel allerdings in die Abteilung Kuriositäten. Patrick Lumma und Sven Kresmer, die sich einen Boxenplatz teilten, entschieden sich unglücklicherweise zum gleichen Zeitpunkt für den zweiten Boxenstopp. Sven Kresmer musste demzufolge warten bis Patrick Lumma den Stop abgeschlossen hatte und verlor seinen zweiten Platz damit an Tim Heinemann.

    Der Missmut bei Sven Kresmer dürfte sich aber in Grenzen gehalten haben, da ihm Tim Heinemann den Gefallen tat etwas zu schnell in der Boxengasse zu fahren,ergo: Drive through penalty! Tim Heinemann verpasste damit die Gelegenheit wertvolle Punkte in der Meisterschaft gutzumachen und es bleibt abzuwarten ob der vermeidbare Kontakt mit Marcel Jeleniowski noch eine Strafe nach sich zieht.

    Zieleinlauf Top 10

    1. Patrick Lumma (+1)
    2. Sven Kresmer (+3)
    3. Marco Schnieders (+1)
    4. Tim Heinemann (-3)
    5. Peter Osburg (+4)
    6. Dustin Dini (+2)
    7. Andreas Behr (+7)
    8. Lars Kober (-5)
    9. Michael Ahrens (+4)
    10.Gerd Rohloff (+0)

    (Text: Christoph Grund)

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