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    WEC: Toyota gewinnt das Saisonfinale in Bahrain

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    Toyota Hybrid-Rennwagen TS030 WEC SilverstoneDie Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft ist mit einem Sieg von Toyota zu Ende gegangen. Sebastien Buemi, Stephane Sarrazin und Anthony Davidson sicherten sich beim Finale in Bahrain einen nur selten gefährdeten Erfolg vor dem Konkurrenten aus Ingolstadt. Audi beendete das Jahr 2013 mit Platz zwei im Wüstenstaat. Das Weltmeister-Team musste sich damit in acht Rennen erst zum zweiten Mal geschlagen geben.

    Bis kurz vor Rennhalbzeit befand sich das Audi Sport Team Joest beim letzten 6-Stunden-Rennen in aussichtsreicher Position. Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB) lagen im Audi R18 e-tron quattro mit rund 15 Sekunden Abstand in Schlagdistanz zum führenden Toyota #8. Dann berichtete Duval in Runde 95 über Funk von einem Problem in der Kraftübertragung. Zum ersten Mal in 23 Rennen mit dem Audi R18 sorgte ein technischer Defekt für einen Ausfall. Anschließend übernahmen Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) den zweiten Platz von ihren Teamkollegen.

    Podium für Porsche beim Saisonfinale in der Wüste

    Der neue Porsche 911 RSR hat beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ein erfolgreiches Renndebüt gefeiert. Beim Sechs-Stunden-Rennen in Bahrain belegten die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) am Samstag den zweiten Platz in der hart umkämpften Klasse GTE-Pro

    Gute Bilanz für Young Driver AMR

    Young Driver AMR hat die Debütsaison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC beim Finale in Bahrain mit einem weiteren Klassensieg beendet. Christoffer Nygaard, Kristian Poulsen und Nicki Thiim haben beim Finale im von Aston Martin Racing eingesetzten Young Driver AMR-Aston Martin Vantage den dritten Saisonsieg in der GTE-Am-Klasse eingefahren. Young Driver AMR ist in der Saison 2013 der FIA WEC in sechs von acht Rennen von der Pole Position gestartet und hat fünf Rennen auf dem Podium beendet.

    Ausblick 2014

    Nächste Jahr kommt mit Porsche ein weiteres LMP1 Team dazu. Das wird sicher den Kampf an der Spitze noch interessanter machen. Nicht zuletzt auch weil die Regeln der LMP1 Klasse noch mal überarbeitet wurden. Weder die Anzahl der Zylinder, noch der Turbodruck in den zukünftig 830 Kilogramm schweren LMP1 werden beschnitten. Alternative Antriebe und Hybridsysteme (850 Kilogramm) sollen somit weiterhin gefördert und nicht benachteiligt werden. Obwohl der Verbrauch in Zukunft um bis zu 30 Prozent zurückgehen soll, will der ACO das momentane Geschwindigkeitsniveau halten und das Beschleunigungsvermögen mit stärkerem KERS sogar noch steigern. Hybridsysteme bleiben allerdings Werksteams vorbehalten, damit man die LMP1 nicht in eine Profi- und Privatteamwertung trennen muss.

    Top Ten in Bahrain:
    1. Buemi/Davidson/Sarrazin (Toyota) 199 Runden in 6:01.15,303 Std.
    2. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi) + 1.10,585 Min.
    3. Conway/Martin/Rusinov (Oreca-Nissan) – 15 Rd.
    4. Brundle/Heinemeier Hansson/Pla (Morgan-Nissan) – 15 Rd.
    5. Lancaster/Reip/Wirdheim (Zytek-Nissan) – 15 Rd.
    6. Baguette/Gonzalez/Plowman (Morgan-Nissan) – 17 Rd.
    7. Cheng/Ihara/Nicolet (Morgan-Nissan) – 19 Rd.
    8. Dolby/Giroix/Kerr (Oreca-Nissan) – 21 Rd.
    9. Bruni/Vilander (Ferrari) – 24 Rd.
    10. Bergmeister/Pilet (Porsche) -24 Rd.

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