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    Blancpain Endurance Series: Mit zu wenig Sprit am Ende verpasste der Nissan GT-R das Podium

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    Nissan GT-RVom Ende des Feldes aus ins dreistündige Rennen gegangen – und am Ende das ersehnte Podium doch knapp verpasst: So heißt die Bilanz des Nissan Trios Florian Strauss, Nick McMillen und Alex Buncombe nach dem Auftakt zur Blancpain Endurance Serie 2014 in Monza. Nachdem ihr GT-R NISMO GT3 mit Startnummer 80 zeitweise bis auf Platz zwei in der PRO AM-Klasse vorgekommen war, musste der Sieger der deutschen GT Academy-Wertung in der Schlussphase wegen zur Neige gehenden Benzins das Gaspedal lupfen und bis zur Zielflagge noch drei Konkurrenten passieren lassen.

    Rückblick ins Qualifying am Samstag: Ein kleines technisches Problem fesselt den Nissan GT-R mit Startnummer 80 so lange an die Box, dass Alex Buncombe nur noch eine einzige Runde für eine schnelle Zeit übrig bleibt. Hopp oder top – heißt das Motto. Doch der Ausritt eines Bentleys in der Ascari-Schikane führt zum Abbruch von „Q3“ – womit der potenziell weitaus schnellere Nissan auf Startplatz 17 hängen bleibt. Besser läuft es zu diesem Zeitpunkt noch für das zweite Auto des Teams: Position sechs durch den japanischen Monza-Debütanten Katsumasa Chiyo.

    Schon gleich nach dem Start wendet sich aber dann das Glück: Als sich über 40 Fahrzeugen gleichzeitig durch die erste Schikane zwängen, kollidiert der Startfahrer im Nissan mit Nummer 35, Mark Shulzhitskiy, mit einem Audi. Obwohl die Berührung für den Russen kaum spürbar ist, wird sein Auto stark beschädigt. Folge: Erst zur Halbzeit des 3-Stunden-Rennen ist seine Boxencrew mit den Reparaturarbeiten – darunter der Austausch des Wasserkühlers – fertig.

    Viel besser läuft es da lange Zeit für den zweiten der rot-weiß lackierten Nissan: Alex Buncombe lässt schon in der ersten Runde 17 Autos hinter sich und stürmt vom 32. auf den 15. Platz. Und macht so zugleich einen Riesensatz von Platz 17 auf vier in der PRO AM-Klasse. Nach einer Stunde übergibt der Brite an den amerikanischen Sieger der GT Academy, Nick McMillen. Der heftet sich sofort an die Fersen der Führenden und bringt den Nissan bis zum Ende seines Turns bis auf Platz zwei nach vorn.

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