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    ADAC GT Masters: Freude und Erleichterung beim Team Prosperia C. Abt

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    Team Prosperia C. Abt Audi R8Gemischte Gefühle bei der Mannschaft von Prosperia C. Abt Racing nach dem ersten Rennwochenende im ADAC GT Masters in Oschersleben. Über allem steht natürlich die grenzenlose Erleichterung darüber, dass Nicki Thiim einen Horrorcrash beim Start zum zweiten Rennen am Sonntag (27.04.2014) glimpflich überstanden hat. „Nach dem ersten Schrecken sind wir sehr froh und erleichtert, dass Nicki den Einschlag in die Mauer und den folgenden dreifachen Überschlag mit verhältnismäßig leichten Blessuren überstanden hat. Das ist heute die Hauptsache“, sagt Teamchef Christian Abt.

    „Auch wenn wir auf diese Erfahrung gern verzichtet hätten, ist der relativ glimpfliche Ausgang dieses Unfalls auch ein Beleg dafür, welchen großen Stellenwert das Thema Sicherheit. Nur diesem hohen Sicherheitsstandard ist es zu verdanken, dass Nicki Thiim keine schlimmen Verletzungen erlitten hat.“ In die Kettenreaktion nach diesem Unfall war auch Markus Winkelhock verwickelt. Der Ex-DTM- und Formel-1-Pilot blieb unverletzt, konnte zum Re-Start des Rennens wegen seines stark beschädigten Audi R8 LMS ultra aber nicht mehr antreten.

    Angesichts der Ereignisse am Sonntag rückte der sportlich nahezu perfekte Saisoneinstand von Prosperia C. Abt Racing etwas in den Hintergrund. Bestzeiten im freien Training und in beiden Qualifyings sowie ein zweiter Platz und ein Sieg durch René Rast und Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS ultra mit der Startnummer zehn in den beiden Rennen, sind Fakten, die für sich sprechen und die etwas darüber hinweg trösten, dass schon im ersten Rennen am Samstag zwei Autos des Teams Prosperia C. Abt Racing durch einen unverschuldeten Unfall nicht das Ziel erreichten.

    Größte Überraschung des Wochenendes war der erst 17-jährige Kelvin van der Linde bei seinem Debüt im ADAC GT Masters. Völlig unbeeindruckt von der starken Konkurrenz stellte der Youngster seinen Audi im ersten Qualifiying auf die Pole-Position. Im Startgetümmel des ersten Rennens hielt er sich klug aus allen Scharmützeln heraus, sortierte sich als Vierter ein, hielt diese Position und legte damit die Basis für den Podiumsplatz, den Teamkollege René Rast in beeindruckender Manier herausfuhr.

    Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Rennen. Rast ging beim Start und beim Re-Start nach der Rennunterbrechung als Führender in die erste Kurve und baute seinen Vorsprung schrittweise aus. Nach dem Pflichtstopp übernahm Kelvin van der Linde das Cockpit. Der Südafrikaner ließ sich durch die Attacken seiner Verfolger nicht beeindrucken, sondern setzte sich im weiteren Rennverlauf deutlich ab und fuhr fehlerfrei zu einem sicheren Sieg. Kleiner Nebeneffekt am Rand: René Rast und Kelvin van der Linde gehen nach ihrem starken Saisonauftakt als führende der Gesamtwertung in das zweite Rennwochenende vom 9.–11. Mai im niederländischen Zandvoort.

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