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    ADAC GT Masters: Starke Vorstellung von Prosperia C. Abt Racing in Zandvoort

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    Prosperia C. Abt Racing Audi R8 LMSVier Podiumsplätze, ein vierter und ein fünfter Rang bei den „Wasserspielen“ von Zandvoort sind die Bilanz für die Mannschaft von Prosperia C. Abt Racing nach dem zweiten Rennwochenende im ADAC GT Masters in Oschersleben. Ein gutes Mannschaftsergebnis angesichts der widrigen Bedingungen auf dem Traditionskurs an der Nordseeküste. Dauerregen, starker Wind und stellenweise stehendes Wasser auf der Bahn verlangte von allen Piloten volle Konzentration und extrem viel Feingefühl beim Umgang mit den über 500 PS starken GT-Rennwagen.

    Eine echte Bewährungsprobe auch für die beiden Junioren im Team von Prosperia C. Abt Racing. Kelvin van der Linde (17) und Florian Hamprecht (18) erwiesen sich dabei als absolut regentauglich. Immer hart am Limit aber nie darüber hinaus absolvierten beide an der Seite ihrer erfahrenen Teamkollegen René Rast und Nicky Thiim ein fehlerfreies Wochenende. Die Kombination Rast/van der Linde im Audi R8 LMS ultra mit der Startnummer zehn fuhr mit einem zweiten und einem dritten Rang gleich zweimal aufs Podium. Thiim/Hamprecht steuerten den Audi #11 nach Platz fünf am Samstag im Rennen am Sonntag auf den dritten Platz. Rang zwei am Samstag sowie Platz vier am Sonntag standen für Markus Winkelhock und GT-Masters-Rückkehrer Christer Jöns im Prosperia-Audi mit der Startnummer 12 zu Buche.

    „Leider fehlte uns diesmal das i-Tüpfelchen, nämlich ein Sieg. Dennoch bin ich glücklich mit unseren Ergebnissen. Ein großes Kompliment geht vor allem an unsere Junioren, die bei sehr schlechten Bedingungen ein tollen Job gemacht haben“, lobt Teamchef Christian Abt seine Youngster van der Linde und Hamprecht. „Es hat sich ausgezahlt, dass wir in der Vorbereitung viel mit den Jungs gearbeitet haben und bei unserem Test in Spanien auch schon im Regen gefahren sind. Doch das beide das gelernte unter Druck im Rennen so fehlerfrei umsetzen können, damit konnten wir vorher nicht rechnen“, erklärt Abt.

    „Es waren zwei extrem schwere Rennen und ich bin froh, dass wir so gute Ergebnisse einfahren konnten und viele wichtige Punkte gesammelt haben. Die Verhältnisse waren wirklich grenzwertig, vor allem während meines Stints im zweiten Rennen. Teilweise konnte ich in der Gischt überhaupt nichts sehen und bei dem Aquaplaning war es schwierig, die Balance zwischen Fahrzeugkontrolle und Speed zu finden. Ich bin froh, das alles gut und ohne Zwischenfälle geklappt hat und freue mich jetzt schon auf die nächsten Rennen“, zog auch Kelvin van der Linde zufrieden Bilanz. Ein Extra-Lob hatte Teamchef Chrtistian Abt noch für Nicky Thiim parat, der in Zandvoort offensichtlich unbeeindruckt von seinem schweren Unfall in Oschersleben wieder Gas gab. „Ich bin froh, dass Nicky in Zandvoort seinen Speed zeigen konnte. Er war im zweiten Rennen hier in Zandvoort zeitweise schnellster Fahrer im Rennen und hat damit nachdrücklich seine Klasse bewiesen.“

    Bilder von den Rennen in Zandvoort finden Sie hier !

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