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    ADAC GT Masters: Philip Geipel im Interview

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    Philip GeipelFür YACO Racing aus Plauen ist das vorletzte Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring (19. bis 21. September 2014) das Saisonhighlight. Das Audi-Team steht auf der Rennstrecke bei Chemnitz vor einem Heimspiel und verstärkt sich mit einem prominenten Piloten. Da Stammpilotin Rahel Frey am Wochenende andere Verpflichtungen hat, startet Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock in den beiden Rennen an der Seite von Philip Geipel. Im Interview spricht Geipel über sein Heimspiel und die Tücken der anspruchsvollen Berg- und Talbahn in Sachsen.

    Wie war eure Saison im ADAC GT Masters bisher?

    „Wir haben mit zwei Top-Zehn-Platzierungen beim Saisonstart in Oschersleben stark begonnen. Plätze in den Top-Zehn sind auch unser erklärtes Ziel. Dann hatten wir allerdings viel Pech, fünf oder sechs Mal haben uns Gegner abgeräumt, als wir in sehr guter Position lagen. Wir starten im zweiten Jahr mit dem Audi R8 und unser Speed stimmt, damit sind wir sehr zufrieden. Wir haben im Vergleich zum vergangenen Jahr einen enormen Sprung gemacht, unsere guten Rundenzeiten beweisen das. Ich hoffe, dass wir das bei unserem Heimspiel mit zwei sauberen Rennen nun auch beweisen können.“

    Der Sachsenring gilt als Audi-Strecke, warum ist das so?

    „Strecken wie der Red Bull Ring oder der Slovakia Ring waren zuletzt Power-Strecken für Fahrzeuge mit viel Motorleistung. Auf dem Sachsenring mit vielen anspruchsvollen Kurven und den grossen Höhenunterschieden ist hingegen spätes Bremsen, sauberes Umsetzen des Fahrzeuges und eine gute Position am Kurvenausgang wichtig. Dort gibt es auch keine langen Geraden wie auf anderen Strecken. In der Summe kommt das dem Fahrzeugkonzept unseres Audi sehr entgegen.“

    Was macht den Sachsenring so schwierig?

    „Der Sachsenring ist eine sehr selektive Strecke, auf der Berg- und Talbahn ist es dort nicht einfach, einen Rhythmus zu finden. Nicht umsonst wird die Strecke auch oft „Grüne Hölle des Ostens“ genannt. Wichtig ist, dass man das Auto vor den Kurven gut positioniert. Doch das ist nicht einfach, denn in einem GT-Auto sitzt man relativ tief und kann den Kurveneingang und den Scheitelpunkt in den engen Kurven auf dem Sachsenring und bei den Höhenunterschieden nur schlecht einsehen. Man muss wie im Straßenverkehr sehr vorausschauend fahren und vor allem am Kurvenausgang gut positioniert sein, damit die Zeit am Ende der Runde passt.“

    Anstelle von Rahel Frey fährt am Sachsenring Markus Winkelhock, wie kommt es dazu?

    „Es ist sehr schade, dass Rahel gerade bei unserem Highlight aufgrund einer anderen Verpflichtung für Audi nicht dabei sein kann. Sie hat sich sehr engagiert dafür eingesetzt, dass wir für unser Heimrennen einen hochkarätigen Ersatz erhalten. Mit Markus Winkelhock startet nun einer der besten und erfolgreichsten Fahrer auf dem Audi R8 für uns. Vielen Dank an alle Beteiligten, die dies möglich gemacht haben.“

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