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    ADAC GT Masters: Erste Saisonhälfte endet auf dem Lausitzring

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    ADAC GT Masters Spa 2015 Zakspeed SLSDie Tabellenführer Asch/Ludwig beendeten zuletzt eine lange Durststrecke. In Spa feierte das Mercedes-Benz-Duo den ersten Saisonsieg. Für Asch war es der erste Sieg, seit der Sohn von Tourenwagenlegende Roland 2012 den ADAC GT Masters-Titel holte, für Ludwig endete eine sieglose Zeit von knapp 1.500 Tagen. Der Lausitzring, der als kürzeste Strecke im Kalender Garant für viel Rennaction ist, ist gutes Terrain für Mercedes-Benz und Porsche. Sowohl Asch wie auch der SLS AMG konnten dort bereits Rennen gewinnen, dem Flügeltürer gelang in der Lausitz sogar der Debütsieg im ADAC GT Masters. Auch Porsche hat auf dem Lausitzring eine gute Bilanz: Der 911 ist auf der technisch anspruchsvollen Strecke der nach Siegen erfolgreichste Sportwagen und auch Bachlers Teamkollege Ragginger weiss, wie man dort Rennen gewinnt.

    Favoriten darauf, die siebten Saisonsieger des ADAC GT Masters zu werden, sind Andreas Wirth und Daniel Keilwitz, die bisher in ihrer Corvette bei allen drei Rennwochenenden anführten. Das Corvette-Duo ist stark in Form: Im strömenden Regen gelang Wirth/Keilwitz zuletzt in Spa der erste Podestplatz einer Corvette bei einem Regenrennen im ADAC GT Masters seit 2008.

    Jagd auf den ersten Saisonsieg machen auch die Titelverteidiger Kelvin van der Linde und Stefan Wackerbauer, deren Formkurve im Audi R8 zuletzt stark anstieg sowie das erfahrene BMW-Duo Claudia Hürtgen / Uwe Alzen

    Den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verringern, ist das Ziel von Luca Stolz / Jeroen Bleekemolen im Bentley Continental und von Jens Klingmann / Dominik Baumann im BMW Z4, die sich bisher als engste Verfolger von Asch/Ludwig und Bachler etabliert haben. Vor einem Heimspiel stehen Florian Strauß, der im Nissan GT-R mit Marc Gassner startet und Audi-Fahrer Marc Basseng. Strauß hat aus seiner Heimat Berlin nur eine kurze Anreise.

    Zwei schwarze Wochenenden erlebten zuletzt Dominic Jöst / Florian Scholze, im Nissan GT-R die Tabellenführer in der Gentlemen-Klasse. Technische Probleme verhagelten den Nissan-Piloten gute Ergebnisse, dennoch konnten sich Jöst/Scholze an der Tabellenspitze behaupten. Zuletzt haben allerdings Corvette-Pilot Remo Lips, der bereits zwei Saisonsiege auf dem Konto hat, und Andreas Weishaupt im Audi R8 nach seinem ersten Sieg den Rückstand verkürzt und den Druck auf das Nissan-Duo erhöht.

    Von der längsten Strecke im Kalender, Spa-Francorchamps in Belgien, geht es nun auf dem Lausitzring auf die kürzeste Strecke der Saison. Das stellte auch die Reifen von ADAC-Exklusivreifenpartner Pirelli vor neue Anforderungen: „Der Lausitzring ist eine technisch anspruchsvolle Strecke, weil sowohl auf Teilen des schnellen Ovals als auch dem engen Infield gefahren wird“, so Anna Playford, Trackside Engineer von Pirelli. „Diese Streckencharakteristik erfordert eine sehr stabile, widerstandsfähige Reifenkonstruktion, die besonders in der letzten, leicht überhöhten Highspeed-Kurve extremen Belastungen ausgesetzt ist. Mit diesem speziellen Anforderungsprofil haben wir bereits viel Erfahrung gesammelt.“

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