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    DTM: Spielberg – Rennen 9 & 10

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    Der Red Bull Ring ist die landschaftlich wohl am schönsten gelegene Rennstrecke Europas. Vor der malerischen Kulisse der Steiermark sind die Piloten von Audi, BMW und Mercedes-Benz richtig gefordert, denn der 4,326 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs hat einige sehr spezielle Passagen, die vor allem durch die ausgeprägte Topografie so besonders sind. Neben der Rennaction ist auch die Stimmung im Nachbarland Österreich stets traumhaft.

    Immer wieder gut für Diskussionen – Performance-Gewichte

    Diskussionsbedarf an der aktuellen Regelung sehen auch Götz und Scheider. Besonders die Art und der Zeitpunkt der Bestrafung ist ihrer Meinung nach verbesserungswürdig. So werden derzeit nicht nur ausschließlich die erfolgreichen Fahrer nach jedem Rennwochenende bestraft. Alle Markenkollegen eines Rennsiegers ereilt das gleiche Schicksal: So erhalten der Sieger und alle Hersteller-Kollegen, die es in die Top-Ten geschafft haben, fünf Kilogramm zusätzlich. Die auf den weiteren Plätzen werden mit 2,5 Kilo belastet. Eine Ausnahme besteht, wenn alle drei Marken auf den ersten drei Plätzen vertreten sind. In diesem Fall bleibt die Gewichtsverteilung unverändert.

    Scheider:

    „Ich finde, man sollte die Bestrafungen direkt nach jedem Rennen anwenden. Außerdem halte ich die kollektive Bestrafung für unnötig.“ Götz pflichtet ihm in diesem Punkt bei: „Es wäre doch völlig ausreichend, wenn lediglich die ersten Drei eines Rennens bestraft werden.“

    Taktische Manöver, um der Bestrafung durch zusätzliches Gewicht zu entgehen, gäbe es nicht.

    „So ehrlich müssen wir sein, dass wir über so etwas auch schon mal nachgedacht haben. Aber das ist keine Option. Es ist schwierig genug, überhaupt Punkte zu sammeln.“ Spengler: „Du musst jeden Punkt mitnehmen, den du bekommen kannst. Taktische Spielereien in Bezug auf die Gewichte kannst du dir nicht leisten.“

    Nach teils extremen Gewichtsunterschieden hält sich die Differenz zwischen den Fahrzeugen in Spielberg in Grenzen. 17,5 Kilogramm liegen zwischen dem leichtesten Wagen von Martin Tomczyk (1100 Kilogramm) und den schwersten von Mattias Ekström und Pascal Wehrlein (jeweils 1127,5 Kilogramm).

    „Das macht nach unserer Rechnung gut dreieinhalb Zehntel pro Runde“, sagt Scheider. „Aber natürlich ist der tatsächliche Zeitverlust auch immer abhängig vom Streckenprofil“, ergänzt Götz.

    Trotz ihres triumphalen Auftritts in Zandvoort, sind es weiterhin die BMW, die mit der geringsten Zusatzbelastung in die Rennen auf dem Red Bull Ring gehen werden.

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