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    DTM: Lausitzring Race 5 & 6 – der Tanz durch die Bodenwellen

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    Der Tanz durch die Bodenwellen hat begonnen!

    Der Tanz durch die Bodenwellen kann durch die allgemeine Groß(un)wetterlage in der Republik den Ausgang des Motorsportfestival merklich beeinflussen. So bleibt den Verantwortlichen und Fahrern nur die Hoffnung, dass das dritte DTM-Wochenende von größeren Niederschlagsmengen verschont bliebt. Und sie können optimistisch sein. Die zahlreichen Sessions des Freitagmorgens gingen planmäßig über die Bühne, für Samstag und Sonntag sagen die Meteorologen überwiegend Sonne und eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von null Prozent voraus. Einer der unter ähnlichen Voraussetzungen im Vorjahr brillierte, rechnet sich auch dieses Jahr wieder gute Chancen aus.

    „Klar, lief es im vergangenen Jahr hier für mich sehr gut. Das vereinfacht mir die Sache in dieser Saison aber nicht“, sagte Jamie Green, der Doppelsieger aus 2015, bei der Eröffnungs-Pressekonferenz am Freitag. „Jedes Jahr, jedes Rennen verläuft anders. Es ist in der DTM schon hart genug vorne dabei zu sein – geschweige denn zu gewinnen. Ich habe aber auch diese Saison ein schnelles Auto, das haben die bisherigen vier Rennen gezeigt. Und mit einem sauberen Rennen, habe ich hier erneut die Chance auf den Sieg.“

    Im Gegensatz zu Timo Glock, durfte der Brite in dieser Saison jedoch noch nicht auf der obersten Stufe des Podestes jubeln. Der BMW-Pilot lieferte beim vergangenen Wochenende in Spielberg den stärksten Auftritt des gesamten DTM-Feldes ab, siegte am Sonntag und liegt auf dem dritten Rang der Fahrerwertung.

    „Ich genieße die Saison bisher in vollen Zügen – auch das erste Wochenende in Hockenheim, das sportlich frustrierend gelaufen ist. Ich habe Spaß und das ist das wichtigste. Ich glaube, das ist derzeit ein wenig mein Schlüssel zum Erfolg“, sagte Glock, der am Lausitzring bisher noch keinen Punkt holen konnte. „Allerdings glaube ich auch, dass die ersten beiden Strecken dieses Jahres unserem Auto auch entgegengekommen sind. Besonders der spiegelglatte neue Asphalt in Spielberg.“ Voraussetzungen, die auf dem Lausitzring eher gegensätzlich sind. Über die Jahre haben sich viele Bodenwellen gebildet. Durch diese den besten Weg zu finden, ist hier bei der Jagd nach schnellen Zeiten die grundlegende Voraussetzung. „Beim Tanz über die Bodenwellen darfst du dir keinen Fehler erlauben. Besonders im ersten Sektor“, sagt Glock und Green pflichtet ihm bei: „Der Lausitzring ist keine Hochgeschwindigkeitsstrecke, sondern sehr technisch. Hier gibt es viele langsame Kurven, in denen man viel Zeit verlieren kann.“

    Es gab Zeiten, da beherrschten die Mercedes-Benz-Piloten hier die Konkurrenz. Elf von 17 DTM-Rennen gingen an die Stuttgarter.

    „Man muss aber ganz klar sagen, dass die Strecke hier eine Mercedes-Benz-Strecke war“, sagt Christian Vietoris. „Eigentlich ist es in den vergangenen Jahren immer schlechter geworden, dafür auf anderen Strecken besser. Die Philosophie unseres Autos hat sich in den vergangenen beiden Jahren halt komplett geändert“, sagt Christian Vietoris, der in der Vorwoche beim 24h-Rennen am Nürburgring mit dem zweiten Rang etwas Selbstvertrauen tankte. „Wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass wir in diesem Jahr der Hersteller sind, den es zu schlagen gilt. Aber, wir freuen uns aufs erste Freie Training, um zu sehen, ob es besser geworden ist, als in der Vorsaison.“

    molina| foto: aos

    molina| foto: aos

    Die erste Pole am Wochenende in der Lausitz geht an Molina im Teufel-Audi!

    Die erste Session des Wochenendes wurde am Freitagnachmittag gestartet. 30 Minuten hatten die 24 DTM-Piloten Zeit, sich in ihren Arbeitsgeräten an die Begebenheiten des Lausitzrings anzupassen. Am Samstagmorgen gab es die zweite Trainingseinheit, bevor im Anschluss das Qualifying für das Rennen ab 15:25 Uhr die Startplätze vorgegeben hat.

    molina holt pole für race 5 | foto: aos

    molina holt pole für race 5 | foto: aos

     

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